Bei Merchants Bancorp überschneiden sich aktuell positive fundamentale Daten mit auffälligen Insider-Verkäufen. Während die Bank mit einer soliden Bilanz und attraktiver Bewertung punktet, verkauft der Vorstandsvorsitzende regelmäßig Anteile – ein widersprüchliches Bild für Anleger.
Auffällige Insider-Verkäufe
Die jüngsten Meldungen zeigen eine Reihe von Verkäufen durch CEO Michael F. Petrie. Allein zwischen dem 28. November und dem 8. Dezember 2025 verkaufte er mehrfach Series C Depositary Shares. Die Transaktionen summieren sich auf über 14.000 Anteile zu Preisen zwischen 19,03 und 19,54 US-Dollar. Petrie hält zwar weiterhin einen bedeutenden Anteil, doch dieses Muster von Führungsverkäufen zieht die Aufmerksamkeit der Märkte auf sich.
Attraktive Bewertung bei soliden Zahlen
Die Aktie notiert bei rund 34,66 US-Dollar und erscheint nach gängigen Kennzahlen unterbewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 7,9 liegt deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 13,6. Einige Modelle, wie eine Discounted-Cashflow-Analyse, kommen sogar auf einen fairen Wert von nahezu 67 US-Dollar. Das würde ein Kurspotenzial von fast 50% bedeuten.
Die operative Performance zeigt Licht und Schatten:
* Das Nettoeinkommen im dritten Quartal 2025 belief sich auf 54,7 Millionen US-Dollar – ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr, aber eine deutliche Steigerung zum Vorquartal.
* Die Kern-Einlagen stiegen bis Ende September 2025 auf 12,8 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 36% binnen neun Monaten.
* Die Rückstellung für Kreditverluste sank im Quartalsvergleich um 43% auf 31 Millionen US-Dollar.
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Dividende und anhaltende Risiken
Aktionäre können sich auf Ausschüttungen freuen. Die Ex-Dividenden-Datum für eine Zahlung von 0,40 US-Dollar pro Aktie ist der 15. Dezember 2025. Für das vierte Quartal wurde zudem eine Quartalsdividende von 0,10 US-Dollar für Stammaktien beschlossen.
Trotz der positiven Aspekte bleiben Risiken bestehen. Die Märkte beobachten weiterhin das Kreditqualitätsmanagement der Bank, insbesondere im Bereich Multifamilien- und Warehouse-Lending. Zudem gilt die Tier-1-Kapitalquote als vergleichsweise niedrig. Seit früheren optimistischen Einschätzungen hat die Aktie etwa 6,75% an Wert verloren, was auch auf makroökonomische Sorgen im Bausektor zurückgeführt wird.
Die nächste Bewährungsprobe steht mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 an. Dann wird sich zeigen, ob der positive Trend bei den Einlagen und der Kreditqualität anhält.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 49,01 $ | 49,78 $ | -0,77 $ | -1,55% | 24.04./22:24 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US58844R1086 | A2H6X2 | 49,96 $ | 27,91 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| AMEX | 49,41 $ | +0,55% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 41,20 € | 0,00% | 24.04.26 |
| NYSE | 49,03 $ | -1,09% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 41,40 € | -1,43% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 49,01 $ | -1,55% | 24.04.26 |
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