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Die Analysten von Consors Capital empfehlen die Aktie der MediGene AG (WKN 502090) weiterhin zu halten.
Die in Martinsried ansässige MediGene AG habe heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Entwicklung des Wirkstoffkandidaten Etomoxir eingestellt habe. Durch die Auswertung der im April unterbrochenen klinischen Phase II Studie habe nach Aussage des Unternehmens nicht die erhoffte Wirksamkeit des Wirkstoffes für die Behandlung von Herzinsuffizienz nachgewiesen werden können.
Die Bedeutung dieses Produktkandidaten für das Unternehmen könne den von Analysten beigemessenen Umsatzschätzungen entnommen werden. Die durchschnittliche Umsatzerwartung für Etomoxir habe bei über 500 Mio. Euro gelegen, die Analysten von Consors Capital seien in ihrem Modell sogar von Spitzenumsätzen in Höhe von rund 750 Mio. Euro ausgegangen gewesen. Mit einer Markteinführung hätten sie zuletzt für das Jahr 2007 gerechnet.
Nach der Bekanntgabe der Verzögerung im Etomoxir-Projekt im April diesen Jahres hätten die Analysten ihren Net Present Value (NPV) für dieses Projekt von vorher 11,78 Euro auf 4,48 Euro gesenkt (siehe Flash Comment vom 21. April 2002). Ihren fairen Wert je Aktie hätten sie von 30,00 Euro auf 22,50 Euro reduziert. Abzüglich der 4,48 Euro errechne sich somit ein neuer fairer Wert von 18,00 Euro.
Dieser setze sich größtenteils aus folgenden drei Teilwerten zusammen: Liquide Mittel per Ende des 1. Quartals 2002 in Höhe von rund 6,25 Euro je Aktie, NPV für den Produktkandidaten Leuprogel in Höhe von 7,88 Euro je Aktie, NPV für den Produktkandidaten Polyphenon E in Höhe von 3,38 Euro je Aktie.
Es stelle sich die Frage welche Auswirkung die Einstellung des Etomoxir-Projektes auf die zukünftige Geschäftsentwicklung der MediGene AG habe. Auf kurzfristige Sicht würden sich die Auswirkungen neben der Reduzierung des fairen Wertes je Aktie auf jetzt 18,00 Euro in Grenzen halten. Dies sei dadurch bedingt, dass die Analysten mit einer Markteinführung erst im Jahr 2007 gerechnet hätten. Beim Ergebnis je Aktie sollte sich die Einstellung sogar positiv bemerkbar machen, da mit einer deutlichen Reduzierung der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen innerhalb der nächsten Jahre zu rechnen sei.
Langfristig sehe man jedoch deutlich negative Auswirkungen für die Unternehmensentwicklung. Das Etomoxir- Projekt habe nicht nur zu den drei am weitesten fortgeschrittenen Projekten von MediGene gehört, sondern es habe sich nach Meinung der Analysten auch um das Projekt mit der höchsten zu erwartenden Gewinnmarge gehandelt. Der hieraus resultierende Cash flow hätte vom Unternehmen für die Finanzierung weiterer Projekte eingesetzt werden können.
Aufgrund des Stopps des Etomoxir-Projektes rechne MediGene mit einer Verschiebung des Break- Even Zeitpunktes um ein Jahr in das Jahr 2005. Für das laufende Geschäftsjahr rechne MediGene nur mit einer unwesentlichen Entlastung des Jahresergebnisses, da ein Großteil der mit dem Etomoxir- Projekt verknüpften Forschungstätigkeiten bereits durchgeführt seien.
Trotz des deutlich unterhalb des fairen Wertes liegenden aktuellen Aktienkurses bestätigen die Analysten von Consors Cpaital ihre Halten-Empfehlung. Das negative Sentiment am Markt sollte sich ihrer Meinung nach auch in den kommenden Wochen noch belastend auf die Aktienkursentwicklung auswirken. Die Wertpapieranalysten würden in den kommenden Tagen ihr Modell grundlegend überarbeiten und die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen in ihr Modell entsprechend einbauen. Im Anschluss werde man die neuen Gewinnschätzungen veröffentlichen.
Die in Martinsried ansässige MediGene AG habe heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Entwicklung des Wirkstoffkandidaten Etomoxir eingestellt habe. Durch die Auswertung der im April unterbrochenen klinischen Phase II Studie habe nach Aussage des Unternehmens nicht die erhoffte Wirksamkeit des Wirkstoffes für die Behandlung von Herzinsuffizienz nachgewiesen werden können.
Die Bedeutung dieses Produktkandidaten für das Unternehmen könne den von Analysten beigemessenen Umsatzschätzungen entnommen werden. Die durchschnittliche Umsatzerwartung für Etomoxir habe bei über 500 Mio. Euro gelegen, die Analysten von Consors Capital seien in ihrem Modell sogar von Spitzenumsätzen in Höhe von rund 750 Mio. Euro ausgegangen gewesen. Mit einer Markteinführung hätten sie zuletzt für das Jahr 2007 gerechnet.
Nach der Bekanntgabe der Verzögerung im Etomoxir-Projekt im April diesen Jahres hätten die Analysten ihren Net Present Value (NPV) für dieses Projekt von vorher 11,78 Euro auf 4,48 Euro gesenkt (siehe Flash Comment vom 21. April 2002). Ihren fairen Wert je Aktie hätten sie von 30,00 Euro auf 22,50 Euro reduziert. Abzüglich der 4,48 Euro errechne sich somit ein neuer fairer Wert von 18,00 Euro.
Es stelle sich die Frage welche Auswirkung die Einstellung des Etomoxir-Projektes auf die zukünftige Geschäftsentwicklung der MediGene AG habe. Auf kurzfristige Sicht würden sich die Auswirkungen neben der Reduzierung des fairen Wertes je Aktie auf jetzt 18,00 Euro in Grenzen halten. Dies sei dadurch bedingt, dass die Analysten mit einer Markteinführung erst im Jahr 2007 gerechnet hätten. Beim Ergebnis je Aktie sollte sich die Einstellung sogar positiv bemerkbar machen, da mit einer deutlichen Reduzierung der Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen innerhalb der nächsten Jahre zu rechnen sei.
Langfristig sehe man jedoch deutlich negative Auswirkungen für die Unternehmensentwicklung. Das Etomoxir- Projekt habe nicht nur zu den drei am weitesten fortgeschrittenen Projekten von MediGene gehört, sondern es habe sich nach Meinung der Analysten auch um das Projekt mit der höchsten zu erwartenden Gewinnmarge gehandelt. Der hieraus resultierende Cash flow hätte vom Unternehmen für die Finanzierung weiterer Projekte eingesetzt werden können.
Aufgrund des Stopps des Etomoxir-Projektes rechne MediGene mit einer Verschiebung des Break- Even Zeitpunktes um ein Jahr in das Jahr 2005. Für das laufende Geschäftsjahr rechne MediGene nur mit einer unwesentlichen Entlastung des Jahresergebnisses, da ein Großteil der mit dem Etomoxir- Projekt verknüpften Forschungstätigkeiten bereits durchgeführt seien.
Trotz des deutlich unterhalb des fairen Wertes liegenden aktuellen Aktienkurses bestätigen die Analysten von Consors Cpaital ihre Halten-Empfehlung. Das negative Sentiment am Markt sollte sich ihrer Meinung nach auch in den kommenden Wochen noch belastend auf die Aktienkursentwicklung auswirken. Die Wertpapieranalysten würden in den kommenden Tagen ihr Modell grundlegend überarbeiten und die aktuellen Entwicklungen im Unternehmen in ihr Modell entsprechend einbauen. Im Anschluss werde man die neuen Gewinnschätzungen veröffentlichen.










