Der Halbleiter-Spezialist Marvell Technology surft derzeit auf der KI-Welle – und das mit beeindruckender Wucht. Während sich viele Konzerne noch um ihre Position im AI-Markt bemühen, hat das Unternehmen bereits konkrete Erfolge vorzuweisen: Rekordumsätze, über 50 neue Designprojekte und eine radikale Neuausrichtung auf das lukrativste Geschäft. Doch reicht das, um gegen die großen Namen im KI-Geschäft zu bestehen?
Rekordquartal dank AI-Boom
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Mit 2,006 Milliarden Dollar Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 legte Marvell um satte 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Verantwortlich für diesen Sprung waren vor allem die stark gestiegene Nachfrage nach maßgeschneiderten Chips und elektro-optischen Produkten für KI-Anwendungen.
CEO Matt Murphy sieht sein Unternehmen perfekt positioniert: Die Erholung in den Bereichen Unternehmensnetzwerke und Carrier-Infrastruktur kommt zur rechten Zeit, während gleichzeitig die AI-Nachfrage durch die Decke geht. Das Ergebnis je Aktie von 0,67 Dollar übertraf die Analystenschätzungen deutlich.
Strategischer Befreiungsschlag
Im August vollzog Marvell einen radikalen Schnitt: Für 2,5 Milliarden Dollar verkaufte das Unternehmen sein Automotive-Ethernet-Geschäft an Infineon. Was nach einem simplen Verkauf aussieht, entpuppt sich als durchdachte Strategie.
Der abgestoßene Bereich brachte zwar 225 bis 250 Millionen Dollar Jahresumsatz ein, band aber Ressourcen für ein langsameres Wachstumsfeld. Jetzt kann sich Marvell voll auf das Rechenzentrumsgeschäft konzentrieren, das bereits rund 75 Prozent der Gesamtumsätze ausmacht.
Goldgräberstimmung bei Custom-Chips
Besonders beeindruckend entwickelt sich Marvells Geschäft mit maßgeschneiderten KI-Chips. Über 50 neue Projekte bei mehr als zehn Kunden zeigen: Die Nachfrage nach spezieller Hardware für KI-Anwendungen explodiert förmlich.
Die Profitabilität dieses Segments ist beachtlich. Während der Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025 moderat wuchs, schossen die Gewinne um 43 Prozent nach oben – ein klarer Beleg für die hohen Margen im Custom-Silicon-Geschäft.
Optimistische Prognose trotz Unsicherheiten
Für das laufende Quartal peilt Marvell 2,06 Milliarden Dollar Umsatz an – ein weiteres Wachstum also. Die Gewinnmarge soll bei knapp 60 Prozent liegen, der Gewinn je Aktie bei etwa 0,74 Dollar.
Analysten sehen die Aktie mit Kurszielen um 90,50 Dollar weiter deutlich unterbewertet. Einige bezeichnen Marvell sogar als "einen der letzten unterbewerteten KI-Namen" am Markt, auch wenn die Bewertung inzwischen über dem Branchendurchschnitt liegt.
Die Frage bleibt: Kann Marvell seine Position gegen die großen Tech-Giganten behaupten, oder war der jüngste Höhenflug nur ein Strohfeuer?
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