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Der Analyst Jochen Schmitt von der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz stuft die Aktie der Mannheimer Holding AG (ISIN DE0008428004 / WKN 842800) weiterhin mit "Underperformer" ein.
Für das erste Quartal habe die Mannheimer Versicherung einen Verlust von 63,6 Mio. Euro gemeldet. Hier würden sich hauptsächlich Abschreibungen auf Wertpapiere widerspiegeln. Dennoch würden die Zahlen eine mehr als deutliche Sprache sprechen: Der Quartalsverlust liege über dem Verlust für das Gesamtjahr 2002 (50 Mio. Euro), das Eigenkapital sei von 139 Mio. Euro zu Jahresende 2002 auf nun 75 Mio. Euro zurück gegangen. Ende März hätten sich (saldiert) noch immer 255,6 Mio. Euro stille Lasten auf Kapitalanlagen in der Bilanz befunden.
Auch wenn sich der deutsche Aktienmarkt seitdem wieder etwas erholt habe, dürften die noch vorhandenen nicht-realisierten Verluste noch immer enorm hoch sein. Dies verdeutliche die dramatische Finanzlage des Konzerns, der unverändert dringend eine massive Kapitalspritze benötige. Eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2002 gestalte sich deswegen sehr schwierig, weil die Abschreibungen auf die vorhandenen stillen Lasten in den Wertpapieranlagen hierbei maßgeblich das Konzernergebnis bestimmen würden.
Somit werde die Entwicklung des Aktienmarktes sich direkt in der GuV der Mannheimer wiederfinden. Bisher habe man für das Gesamtjahr einen Verlust von 48 Mio. Euro prognostiziert, man werde die Schätzungen überarbeiten. Noch besorgniserregender als die reinen Zahlen sei, dass noch immer keine Lösung für den Weg aus der Krise vorliege. Die Analysten würden daher das Kursziel (derzeit 5 Euro), das sie aufgrund der prekären Situation ohnehin für kaum noch aussagekräftig halten, auf eine weitere Herabsetzung überprüfen.
Das Risiko der Aktie der Mannheimer Holding AG bleibe enorm hoch, das Anlageurteil bleibt "Underperformer", so die Analysten der LRP.
Für das erste Quartal habe die Mannheimer Versicherung einen Verlust von 63,6 Mio. Euro gemeldet. Hier würden sich hauptsächlich Abschreibungen auf Wertpapiere widerspiegeln. Dennoch würden die Zahlen eine mehr als deutliche Sprache sprechen: Der Quartalsverlust liege über dem Verlust für das Gesamtjahr 2002 (50 Mio. Euro), das Eigenkapital sei von 139 Mio. Euro zu Jahresende 2002 auf nun 75 Mio. Euro zurück gegangen. Ende März hätten sich (saldiert) noch immer 255,6 Mio. Euro stille Lasten auf Kapitalanlagen in der Bilanz befunden.
Somit werde die Entwicklung des Aktienmarktes sich direkt in der GuV der Mannheimer wiederfinden. Bisher habe man für das Gesamtjahr einen Verlust von 48 Mio. Euro prognostiziert, man werde die Schätzungen überarbeiten. Noch besorgniserregender als die reinen Zahlen sei, dass noch immer keine Lösung für den Weg aus der Krise vorliege. Die Analysten würden daher das Kursziel (derzeit 5 Euro), das sie aufgrund der prekären Situation ohnehin für kaum noch aussagekräftig halten, auf eine weitere Herabsetzung überprüfen.
Das Risiko der Aktie der Mannheimer Holding AG bleibe enorm hoch, das Anlageurteil bleibt "Underperformer", so die Analysten der LRP.
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