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GoingPublic empfiehlt Macropore Inc. (WKN 940682) zu zeichnen.
Nach der curasan AG gehe jetzt der zweite Knochenheiler, die Macropore Inc. mit Sitz im kalifornischen San Diego, am 10. August an den Neuen Markt. Bis zum 7. August könnten Anleger die Aktien in einer Spanne von 12 bis 15 Euro zeichnen.
Insgesamt würden bis zu 4.438.807 Aktien ausgegeben, von denen 3.500.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 406.955 Stück von den Altaktionären stammen. 531.852 Aktien würden von den Altanteilsinhabern im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption zur Verfügung gestellt.
Nach Ausübung des Greenshoe würden sich 30 % der Aktien im Free Float befinden. Das Konsortium unter der Führung von Concord Effekten bestehe außerdem aus HSBC Trinkaus & Burkhardt, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank AG und der A&A Actienbank.
Die 1996 gegründete Macropore, Inc. entwickele mit 36 Mitarbeitern auf Basis des Kunststoffs Polymilchsäure resorbierbare Implantate und Fixierungssysteme. Schrauben und Platten daraus würden Knochenbrüche stabilisieren. Im Gegensatz zu den herkömmlich verwendeten Titanplatten werde das Material zu Wasser und Kohlendioxid abgebaut.
Vorteilhaft sei, dass weder eine Zweitoperation nötig sei, noch eine Entzündungsgefahr bestehe, da Milchsäure ein körpereigener Stoff sei. Die Makroporen, also kleinste Löcher im Material, förderten die Durchblutung und begünstigten so den Heilungsprozess des Knochens. Die Produkte könnten je nach Erfordernis im Gegensatz zu Titan leicht umgeformt werden.
In den USA sei Macropore bereits mit über 100 Produkten für Gesicht und Kiefer am Markt. Nun folge der Wirbelsäulen- und Orthopädiebereich. Die bis 2016 patentrechtlich geschützten Produkte würden in drei Bereiche aufgeteilt: "Craniofacial" zur Heilung von Verletzungen und Deformationen im Kopfbereich, "Spine" zur Heilung von Wirbelsäulen und "Orthopedics" zur Behandlung von Defekten des Skeletts außerhalb des Kopf- und Wirbelsäulenbereichs.
Macropore sei in einem stark wachsenden Markt engagiert. Die Potentiale in den Bereichen "Orthopedics" und "Spine" würden jeweils auf eine Größe von 1,5 Mrd. US-$ geschätzt. Im Jahr 2005 sollten hier die Umsätze 6 % des erreichbaren Volumens ausmachen. Der Markt für cranofaciale Anwendungen habe hingegen ein Potential von 250 Mio. US-$, der bis 2001 der umsatzstärkste Unternehmensbereich sein werde.
Der Marktführer im Bereich Medizintechnik Medtronic setze im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft die Implantate ab. Im Gegenzug erhalte das an Macropore mit 7 % beteiligte Unternehmen 50 % der Umsatzerlöse. Im laufenden Geschäftsjahr werde ein Umsatz von ca. 11,2 Mio. US-$ bei einem Verlust von von 6,4 Mio. US-$ erwartet.
Der Umsatz solle bis auf 80 Mio. US-$ im Jahr 2005 gesteigert werden. Dabei solle nach dem Break Even im Jahr 2002 die Vorsteuer-Marge auf ca. 60 % steigen. Konkurrent am Neuen Markt sei die aap Implantate AG, die aber auf Metallimplantate setze. Macropores Produkte könnten u.a. mit Substanzen, die die Knochenbildung fördern, wie z.B. Cerasorb von der kürzlich an den Neuen Markt gegangenen curasan AG, verwendet würden.
Der Trend gehe eindeutig in Richtung resorbierbare Implantate. Macropore habe sich mit seiner patentgeschützten Technologie dafür gut positioniert. Mit der weltweit führenden Medtronic habe das Unternehmen einen starken und kompetenten Vertriebspartner an seiner Seite.
Mit dieser Kooperation im Rücken erscheine das anvisierte Umsatzwachstum realistisch. Bisher seien Implantate von Macropore schon bei 1.500 Patienten angewendet worden. Setze sich die innovative Technologie durch, könnten aber auch größere Unternehmen aus dem Bereich der Metallimplantate in den Markt eindringen.
Die Aktie sei mit einem 2002er KGV von 40 und einem KUV von 9 am oberen Ende der Bookbuildingspanne ambitioniert bewertet. Vor dem Hintergrund der konservativ geplanten Umsatzsteigerungen von jährlich 70 % könne die Aktie bis zu 12 Euro zur Zeichnung empfohlen werden.
Nach der curasan AG gehe jetzt der zweite Knochenheiler, die Macropore Inc. mit Sitz im kalifornischen San Diego, am 10. August an den Neuen Markt. Bis zum 7. August könnten Anleger die Aktien in einer Spanne von 12 bis 15 Euro zeichnen.
Insgesamt würden bis zu 4.438.807 Aktien ausgegeben, von denen 3.500.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 406.955 Stück von den Altaktionären stammen. 531.852 Aktien würden von den Altanteilsinhabern im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption zur Verfügung gestellt.
Nach Ausübung des Greenshoe würden sich 30 % der Aktien im Free Float befinden. Das Konsortium unter der Führung von Concord Effekten bestehe außerdem aus HSBC Trinkaus & Burkhardt, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank AG und der A&A Actienbank.
Die 1996 gegründete Macropore, Inc. entwickele mit 36 Mitarbeitern auf Basis des Kunststoffs Polymilchsäure resorbierbare Implantate und Fixierungssysteme. Schrauben und Platten daraus würden Knochenbrüche stabilisieren. Im Gegensatz zu den herkömmlich verwendeten Titanplatten werde das Material zu Wasser und Kohlendioxid abgebaut.
Vorteilhaft sei, dass weder eine Zweitoperation nötig sei, noch eine Entzündungsgefahr bestehe, da Milchsäure ein körpereigener Stoff sei. Die Makroporen, also kleinste Löcher im Material, förderten die Durchblutung und begünstigten so den Heilungsprozess des Knochens. Die Produkte könnten je nach Erfordernis im Gegensatz zu Titan leicht umgeformt werden.
Macropore sei in einem stark wachsenden Markt engagiert. Die Potentiale in den Bereichen "Orthopedics" und "Spine" würden jeweils auf eine Größe von 1,5 Mrd. US-$ geschätzt. Im Jahr 2005 sollten hier die Umsätze 6 % des erreichbaren Volumens ausmachen. Der Markt für cranofaciale Anwendungen habe hingegen ein Potential von 250 Mio. US-$, der bis 2001 der umsatzstärkste Unternehmensbereich sein werde.
Der Marktführer im Bereich Medizintechnik Medtronic setze im Rahmen einer Vertriebspartnerschaft die Implantate ab. Im Gegenzug erhalte das an Macropore mit 7 % beteiligte Unternehmen 50 % der Umsatzerlöse. Im laufenden Geschäftsjahr werde ein Umsatz von ca. 11,2 Mio. US-$ bei einem Verlust von von 6,4 Mio. US-$ erwartet.
Der Umsatz solle bis auf 80 Mio. US-$ im Jahr 2005 gesteigert werden. Dabei solle nach dem Break Even im Jahr 2002 die Vorsteuer-Marge auf ca. 60 % steigen. Konkurrent am Neuen Markt sei die aap Implantate AG, die aber auf Metallimplantate setze. Macropores Produkte könnten u.a. mit Substanzen, die die Knochenbildung fördern, wie z.B. Cerasorb von der kürzlich an den Neuen Markt gegangenen curasan AG, verwendet würden.
Der Trend gehe eindeutig in Richtung resorbierbare Implantate. Macropore habe sich mit seiner patentgeschützten Technologie dafür gut positioniert. Mit der weltweit führenden Medtronic habe das Unternehmen einen starken und kompetenten Vertriebspartner an seiner Seite.
Mit dieser Kooperation im Rücken erscheine das anvisierte Umsatzwachstum realistisch. Bisher seien Implantate von Macropore schon bei 1.500 Patienten angewendet worden. Setze sich die innovative Technologie durch, könnten aber auch größere Unternehmen aus dem Bereich der Metallimplantate in den Markt eindringen.
Die Aktie sei mit einem 2002er KGV von 40 und einem KUV von 9 am oberen Ende der Bookbuildingspanne ambitioniert bewertet. Vor dem Hintergrund der konservativ geplanten Umsatzsteigerungen von jährlich 70 % könne die Aktie bis zu 12 Euro zur Zeichnung empfohlen werden.
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