MIS maßlose Enttäuschung




31.07.01 08:51
Wirtschaftswoche heute

Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" betrachten derzeit die Aktien von MIS (WKN 661240) näher.

Die Gesellschaft zähle sich zu den führenden europäischen Anbietern für Business-Intelligence-Lösungen. Erste schlechte Nachricht: Das bisherige Umsatzziel könne nicht gehalten werden. Zweitens: Auf Beteiligungen müsse MIS hohe Wertberichtigungen vornehmen.

Als Drittes die üblichen Floskeln: Die immensen Verluste würden dazu zwingen, ein Programm zur Umstrukturierung zu verabschieden und Personal abzubauen. Dass die Börsianer solche Meldungen mit herben Abschlägen quittieren würden, könne nicht verwundern. Immerhin sei es MIS gelungen, die Erlöse in den ersten Halbzeit des laufenden Geschäftsjahres um 43 Prozent auf 31,7 Millionen Euro zu verbessern.

Wie zahlreiche junge Unternehmen mache sich die wirtschaftliche Abkühlung ebenso bemerkbar wie das eingetrübte Investitionsklima. Verkauft seien die 51-prozentigen Anteile an eine US-Tochter worden. Damit sei es gelungen, das damit verbundene Verlustrisiko zu vermeiden. Bereits im vergangenen Jahr habe sich abgezeichnet, dass MIS auf dem amerikanischen Markt Probleme bekommen würde.

Die haben nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" jetzt die mutmaßlich enttäuschten Aktionäre.








 
 
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