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Das Anlegermagazin "Focus Money" empfiehlt derzeit die Aktien der MIFA Mitteldeutschen Fahrradwerke AG (ISIN DE000A0B95Y8 / WKN A0B95Y) nicht zu zeichnen.
Die Ostdeutschen würden aus Komponenten renommierter Hersteller Fahrräder zusammenbauen und sie über große Handelsfirmen wie Aldi oder Neckermann verkaufen. Die Konzerne würden sich auf eine fixe Bestellmenge verpflichten und müssten sie auch abnehmen. So erziele die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (MIFA) drei Viertel des Umsatzes. Trotzdem sei der Kapitalbedarf hoch, da die Produktion vorfinanziert werden müsse.
Der Börsengang diene dann auch der Stärkung der mit einer Quote von 14 Prozent sehr niedrigen Eigenkapitalbasis. Zudem würden Darlehen der Alteigentümer abgelöst, zu denen auch Vorstandschef Peter Wicht gehöre. Bisher sei MIFA eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte. 1997 habe das Unternehmen knapp 100.000 Fahrräder produziert, 2003 seien es schon fünfmal so viel gewesen.
Skeptisch stimme die erwartete Geschäftsentwicklung. Der Umsatz solle 2004 laut Schätzungen der Emissionsbanken Hessische Landesbank und Merck, Finck & Co. Um 16 Prozent zulegen, obwohl er 2003 stagniert sei. Der Gewinn solle sich auf knapp 5 Millionen Euro fast verdoppeln. Zwar werde der Börsenerlös auch für die Expansion benutzt. Dass sich aber bereits 2004 solche Ergebnissprünge einstellen sollten, erscheine unwahrscheinlich. Das nähere den Verdacht, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit knapp zwölf optisch niedrig gehalten werden solle, um einen höheren Emissionserlös zu erzielen.
Vor diesem Hintergrund rät das Anlegermagazin "Focus Money" bei den Aktien von MIFA von einer Zeichnung ab.
Die Ostdeutschen würden aus Komponenten renommierter Hersteller Fahrräder zusammenbauen und sie über große Handelsfirmen wie Aldi oder Neckermann verkaufen. Die Konzerne würden sich auf eine fixe Bestellmenge verpflichten und müssten sie auch abnehmen. So erziele die Mitteldeutsche Fahrradwerke AG (MIFA) drei Viertel des Umsatzes. Trotzdem sei der Kapitalbedarf hoch, da die Produktion vorfinanziert werden müsse.
Skeptisch stimme die erwartete Geschäftsentwicklung. Der Umsatz solle 2004 laut Schätzungen der Emissionsbanken Hessische Landesbank und Merck, Finck & Co. Um 16 Prozent zulegen, obwohl er 2003 stagniert sei. Der Gewinn solle sich auf knapp 5 Millionen Euro fast verdoppeln. Zwar werde der Börsenerlös auch für die Expansion benutzt. Dass sich aber bereits 2004 solche Ergebnissprünge einstellen sollten, erscheine unwahrscheinlich. Das nähere den Verdacht, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit knapp zwölf optisch niedrig gehalten werden solle, um einen höheren Emissionserlös zu erzielen.
Vor diesem Hintergrund rät das Anlegermagazin "Focus Money" bei den Aktien von MIFA von einer Zeichnung ab.
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