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Mainz (aktiencheck.de AG) - Tim Burkhardt, Analyst der LRP Landesbank Rheinland-Pfalz, stuft die METRO-Aktie (ISIN DE0007257503 / WKN 725750) unverändert mit "Marketperformer" ein.
Der METRO-Konzern zeige nach wie vor ein stetiges Wachstum der Gewinne. Mit Blick auf Ende 2007 würden die Analysten ihr Kursziel leicht von 45,00 EUR auf 48,00 EUR anheben. Die vier Vertriebslinien METRO Cash & Carry, die Media-Saturn-Holding (MSH), Real/Extra und Galeria Kaufhof würden dabei stark in ihrem Beitrag zum Ergebnis der METRO Group divergieren.
METRO Cash & Carry und MSH hätten im ersten Halbjahr 2006 wieder ein hohes Umsatzwachstum (7,7% bzw. 12%) verzeichnet und damit maßgeblich zum Gesamtergebnis des METRO-Konzerns beigetragen. Beide würden einen hohen Anteil ihrer Umsätze im Ausland (80% bzw. 45%) mit einem Schwerpunkt auf Europa erwirtschaften, wo eine deutlich höhere EBIT-Marge als im Inland verdient werde (ca. 4,4% vs. 2,1%). Beide Vertriebslinien würden weiterhin stark in Europa expandieren, wobei Cash & Carry zusätzlich das Geschäft auf asiatischen Märkten ausbaue.
Mittel- und langfristig sehe sich insbesondere MSH einer stetig wachsenden Konkurrenz reiner Online-Anbieter gegenüber, die vor allem preisgetriebene Kundschaft mit geringem Beratungsbedarf ansprächen. Hierauf solle neben der eigenen Online-Plattform mit einem kontinuierlichen Ausbau der Beratungskompetenz in den Filialen reagiert werden.
Sowohl Cash & Carry als auch MSH sollten im zweiten Halbjahr 2006 von vorgezogenen Käufen im Rahmen der Mehrwertsteuer-Erhöhung profitieren. Allerdings dürften eben diese Umsätze dann auch im ersten Halbjahr 2007 zu einem großen Teil ausbleiben, so dass daraus für die Kursprognose der Analysten allenfalls ein geringer Effekt resultiere. Der langfristige Wachstumstrend dieser beiden Vertriebslinien werde sich jedoch nach Analystenerachten auch in den nächsten Jahren fortsetzen.
Im ersten Halbjahr 2006 habe aus dem Umsatzrückgang von Real von 2,1% gegenüber dem Vorjahr ein operativer Verlust von 34 Mio. EUR resultiert. Vor allem das inländische Geschäft mit 90%-Anteil am Gesamtumsatz der Vertriebslinie leide weiterhin an Imageverlusten und einer fehlenden, eindeutigen Positionierung am Markt. METRO habe jüngst 19 Géant-Märkte vom Wettbewerber Casino in Polen und 85 deutsche Wal-Mart-Märkte akquiriert. Diese sollten - die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden vorausgesetzt - innerhalb der kommenden zweieinhalb Jahre vollständig in das Netz der bestehenden Real-Märkte integriert werden.
Real und Extra sollten laut Unternehmensangaben bis zum Jahresende den operativen Verlust ausgeglichen haben und danach wieder positiv zum Konzernergebnis beitragen. Real inklusive der integrierten Wal-Mart-Filialen habe zum Ziel, ab 2009 eine EBIT-Marge von 3% zu erwirtschaften: Dazu sollten das Produktsortiment auf die Kundenwünsche fokussiert werden (beispielsweise besseres Frische-Angebot, schlankeres Sortiment in anderen Bereichen) und die Personal- und Prozesskosten gesenkt werden.
Vor allem getrieben durch ein positives Geschäftsumfeld während der Fußball-WM habe Galeria Kaufhof im H1 2006 einen Umsatzzuwachs von 1,8% erzielt, der allerdings weiterhin in einem - wenn auch geringfügig verringerten - operativen Verlust von 65 Mio. EUR münde. Das Geschäft solle hier auf der einen Seite durch den weiteren Ausbau des Shop-in-Shop-Konzepts mit dem Angebot hochwertiger Marken und auf der anderen Seite durch Reduktion von Prozess- und Overhead-Kosten auf Erfolgskurs gebracht werden.
Auch wenn das zweite Quartal 2006 sowohl für Real/Extra als auch für Galeria Kaufhof besser als Q2 2005 gewesen sei, sehe man heute noch keinen Trend, dass die angeschlagenen Konzepte dieser Vertriebslinien nachhaltig zum angestrebten Wachstum des Konzern-Umsatzes von 4 bis 6% und des EPS von 5 bis 8% beitragen würden. Insbesondere Galeria Kaufhof werde von den 4 Vertriebslinien außerdem am stärksten von der Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 getroffen.
Die jüngst durch Hedge-Fonds angedachte Portfoliooptimierung beim niederländischen METRO-Konkurrenten Ahold habe noch einmal Konsolidierungspotenzial im europäischen Lebensmitteleinzelhandel aufgezeigt, aus der auch METRO als Marktführer im deutschen SB-Warenhaussegment nach Analystenerachten gestärkt hervorgehen könnte.
Im Gegensatz dazu passe Galeria Kaufhof mittelfristig laut Unternehmensangaben nicht vollkommen zum Geschäftsfeld-Portfolio der METRO-Group und der Anteil am gesamten Umsatz des METRO-Konzerns werde durch das zunehmende Wachstum der anderen Vertriebslinien im Laufe der nächsten Jahre geringer werden. METRO werde dann laut eigenen Angaben langfristig einem Zusammenschluss von Warenhäusern auf europäischer Ebene nicht entgegenstehen, wie auch immer der Zusammenschluss aussehen könnte.
Von geringfügigen Adjustierungen abgesehen, würden die Gewinnschätzungen der Analysten unverändert bleiben. Ihr Kursziel 2007 laute 48,00 EUR, was dem fairen Wert auf Basis ihres Wertschöpfungsmodells entspreche.
Die Analysten der LRP bestätigen ihr "Marketperformer"-Rating für die METRO-Aktie. (28.08.2006/ac/a/d)
Der METRO-Konzern zeige nach wie vor ein stetiges Wachstum der Gewinne. Mit Blick auf Ende 2007 würden die Analysten ihr Kursziel leicht von 45,00 EUR auf 48,00 EUR anheben. Die vier Vertriebslinien METRO Cash & Carry, die Media-Saturn-Holding (MSH), Real/Extra und Galeria Kaufhof würden dabei stark in ihrem Beitrag zum Ergebnis der METRO Group divergieren.
METRO Cash & Carry und MSH hätten im ersten Halbjahr 2006 wieder ein hohes Umsatzwachstum (7,7% bzw. 12%) verzeichnet und damit maßgeblich zum Gesamtergebnis des METRO-Konzerns beigetragen. Beide würden einen hohen Anteil ihrer Umsätze im Ausland (80% bzw. 45%) mit einem Schwerpunkt auf Europa erwirtschaften, wo eine deutlich höhere EBIT-Marge als im Inland verdient werde (ca. 4,4% vs. 2,1%). Beide Vertriebslinien würden weiterhin stark in Europa expandieren, wobei Cash & Carry zusätzlich das Geschäft auf asiatischen Märkten ausbaue.
Mittel- und langfristig sehe sich insbesondere MSH einer stetig wachsenden Konkurrenz reiner Online-Anbieter gegenüber, die vor allem preisgetriebene Kundschaft mit geringem Beratungsbedarf ansprächen. Hierauf solle neben der eigenen Online-Plattform mit einem kontinuierlichen Ausbau der Beratungskompetenz in den Filialen reagiert werden.
Sowohl Cash & Carry als auch MSH sollten im zweiten Halbjahr 2006 von vorgezogenen Käufen im Rahmen der Mehrwertsteuer-Erhöhung profitieren. Allerdings dürften eben diese Umsätze dann auch im ersten Halbjahr 2007 zu einem großen Teil ausbleiben, so dass daraus für die Kursprognose der Analysten allenfalls ein geringer Effekt resultiere. Der langfristige Wachstumstrend dieser beiden Vertriebslinien werde sich jedoch nach Analystenerachten auch in den nächsten Jahren fortsetzen.
Im ersten Halbjahr 2006 habe aus dem Umsatzrückgang von Real von 2,1% gegenüber dem Vorjahr ein operativer Verlust von 34 Mio. EUR resultiert. Vor allem das inländische Geschäft mit 90%-Anteil am Gesamtumsatz der Vertriebslinie leide weiterhin an Imageverlusten und einer fehlenden, eindeutigen Positionierung am Markt. METRO habe jüngst 19 Géant-Märkte vom Wettbewerber Casino in Polen und 85 deutsche Wal-Mart-Märkte akquiriert. Diese sollten - die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden vorausgesetzt - innerhalb der kommenden zweieinhalb Jahre vollständig in das Netz der bestehenden Real-Märkte integriert werden.
Vor allem getrieben durch ein positives Geschäftsumfeld während der Fußball-WM habe Galeria Kaufhof im H1 2006 einen Umsatzzuwachs von 1,8% erzielt, der allerdings weiterhin in einem - wenn auch geringfügig verringerten - operativen Verlust von 65 Mio. EUR münde. Das Geschäft solle hier auf der einen Seite durch den weiteren Ausbau des Shop-in-Shop-Konzepts mit dem Angebot hochwertiger Marken und auf der anderen Seite durch Reduktion von Prozess- und Overhead-Kosten auf Erfolgskurs gebracht werden.
Auch wenn das zweite Quartal 2006 sowohl für Real/Extra als auch für Galeria Kaufhof besser als Q2 2005 gewesen sei, sehe man heute noch keinen Trend, dass die angeschlagenen Konzepte dieser Vertriebslinien nachhaltig zum angestrebten Wachstum des Konzern-Umsatzes von 4 bis 6% und des EPS von 5 bis 8% beitragen würden. Insbesondere Galeria Kaufhof werde von den 4 Vertriebslinien außerdem am stärksten von der Mehrwertsteuererhöhung ab 2007 getroffen.
Die jüngst durch Hedge-Fonds angedachte Portfoliooptimierung beim niederländischen METRO-Konkurrenten Ahold habe noch einmal Konsolidierungspotenzial im europäischen Lebensmitteleinzelhandel aufgezeigt, aus der auch METRO als Marktführer im deutschen SB-Warenhaussegment nach Analystenerachten gestärkt hervorgehen könnte.
Im Gegensatz dazu passe Galeria Kaufhof mittelfristig laut Unternehmensangaben nicht vollkommen zum Geschäftsfeld-Portfolio der METRO-Group und der Anteil am gesamten Umsatz des METRO-Konzerns werde durch das zunehmende Wachstum der anderen Vertriebslinien im Laufe der nächsten Jahre geringer werden. METRO werde dann laut eigenen Angaben langfristig einem Zusammenschluss von Warenhäusern auf europäischer Ebene nicht entgegenstehen, wie auch immer der Zusammenschluss aussehen könnte.
Von geringfügigen Adjustierungen abgesehen, würden die Gewinnschätzungen der Analysten unverändert bleiben. Ihr Kursziel 2007 laute 48,00 EUR, was dem fairen Wert auf Basis ihres Wertschöpfungsmodells entspreche.
Die Analysten der LRP bestätigen ihr "Marketperformer"-Rating für die METRO-Aktie. (28.08.2006/ac/a/d)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4,215 € | 4,235 € | -0,02 € | -0,47% | 27.04./18:23 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0007257503 | 725750 | 4,58 € | 2,61 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
4,215 € | -0,47% | 15:31 |
| Xetra | 4,215 € | +0,12% | 17:35 |
| Stuttgart | 4,21 € | 0,00% | 18:16 |
| Düsseldorf | 4,17 € | -0,36% | 16:31 |
| München | 4,21 € | -0,36% | 09:15 |
| Frankfurt | 4,17 € | -0,60% | 13:45 |
| Hamburg | 4,165 € | -0,83% | 08:16 |
| Hannover | 4,165 € | -0,83% | 08:16 |
= Realtime
|
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