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Die Analysten der WGZ-Bank halten die Aktie von Lazio Rom (WKN 913819) für deutlich überbewertet.
Während der Umsatz in 2000/01 bei 117 Mio. Euro nahezu stagniert habe, sei sowohl das operative Ergebnis von -34 Mio. Euro auf -89 Mio. Euro als auch das Ergebnis je Aktie von 0,00 Euro auf -0,40 Euro eingebrochen. Dieses stark verschlechterte Ergebnis sei in erster Linie durch hohe Investitionen und explodierende Spielergehälter verursacht worden. Zudem hätten zwei Spielerverkäufe nicht mehr vor dem Geschäftsjahresende am 30.06. abgewickelt werden können, so dass die Transfererlöse nicht im Geschäftsjahr 2000/01 hätten verbucht werden können. Das Q1-Ergebnis in 2001/02 deute auf keine entscheidende Trendumkehr im Ergebnis hin; der operative Verlust sei mit 36,2 Mio. Euro um 4% höher ausgefallen als im Vorjahr.
Um einen Teil der Verbindlichkeiten tilgen zu können, wolle Lazio Rom den Abwehrspieler Alessandro Nesta für 50 Mio. Euro verkaufen, was bis jetzt aufgrund der Höhe der geforderten Ablösesumme nicht gelungen sei. Eigentümer des Unternehmens sei der Lebensmittel-Unternehmer Sergio Cragnotti (50,2%), der auf der Suche nach einem Medienunternehmen als strategischem Partner sei, der helfen solle, die Werthaltigkeit der Marke Lazio zu steigern. Schon seit längerer Zeit würden Lazio und AS über den gemeinsamen Kauf des Olympiastadions nachdenken, um neue Erlösquellen zu erschließen. Der Kaufpreis von 500 Mio. US-Dollar scheine auf absehbare Zeit jedoch nicht finanzierbar.
Trikotsponsor Siemens habe mit Lazio einen stark leistungsbezogenen Vertrag ausgehandelt, der sich insbesondere in der Meisterschaftssaison 1999/00 als lukrativ erwiesen habe (Siemens habe etwa 23 Mio. Euro an die Römer gezahlt). Der Ausrüstungsvertrag mit Puma laufe seit 2000 und erstrecke sich über einen Zeitraum von fünf Jahren, in denen insgesamt 30 Mio. Euro an die Italiener gezahlt würden.
Analysiere man die GuV-Rechnung und die Bilanz des Unternehmens, ergebe sich ein extrem negatives Gesamtbild. Die Personalaufwandsquote habe in 2001 bei überdurchschnittlich hohen 83% gelegen. Das Präsidium habe im Sommer dieses Jahres angekündigt, die Gehälter um 20 bis 30% kürzen zu wollen. Die Eigenkapitalquote betrage geringe 14% bei gleichzeitig hohen Verlusten. Die hohe Netto-Verschuldung von 144 Mio. Euro drücke sich in einer Relation Nettoverbindlichkeiten zu Eigenkapital von 136% aus. Der Enterprise Value von Lazio Rom sei aufgrund der hohen Verschuldung doppelt so hoch wie die Marktkapitalisierung.
Folglich weist das Unternehmen Lazio Rom die hohen Bewertungsrelationen EV/Sales 01/02 von 2,16 und EV/Sales 02/03 von 2,07 aus, anhand derer die Analysten der WGZ-Bank eine deutliche Überbewertung von rund 40% zum Wettbewerb feststellen. Summa Summarum verfüge Lazio über eine viel zu teure Mannschaft, die die wirtschaftliche Existenz des Unternehmen gefährde.
Während der Umsatz in 2000/01 bei 117 Mio. Euro nahezu stagniert habe, sei sowohl das operative Ergebnis von -34 Mio. Euro auf -89 Mio. Euro als auch das Ergebnis je Aktie von 0,00 Euro auf -0,40 Euro eingebrochen. Dieses stark verschlechterte Ergebnis sei in erster Linie durch hohe Investitionen und explodierende Spielergehälter verursacht worden. Zudem hätten zwei Spielerverkäufe nicht mehr vor dem Geschäftsjahresende am 30.06. abgewickelt werden können, so dass die Transfererlöse nicht im Geschäftsjahr 2000/01 hätten verbucht werden können. Das Q1-Ergebnis in 2001/02 deute auf keine entscheidende Trendumkehr im Ergebnis hin; der operative Verlust sei mit 36,2 Mio. Euro um 4% höher ausgefallen als im Vorjahr.
Trikotsponsor Siemens habe mit Lazio einen stark leistungsbezogenen Vertrag ausgehandelt, der sich insbesondere in der Meisterschaftssaison 1999/00 als lukrativ erwiesen habe (Siemens habe etwa 23 Mio. Euro an die Römer gezahlt). Der Ausrüstungsvertrag mit Puma laufe seit 2000 und erstrecke sich über einen Zeitraum von fünf Jahren, in denen insgesamt 30 Mio. Euro an die Italiener gezahlt würden.
Analysiere man die GuV-Rechnung und die Bilanz des Unternehmens, ergebe sich ein extrem negatives Gesamtbild. Die Personalaufwandsquote habe in 2001 bei überdurchschnittlich hohen 83% gelegen. Das Präsidium habe im Sommer dieses Jahres angekündigt, die Gehälter um 20 bis 30% kürzen zu wollen. Die Eigenkapitalquote betrage geringe 14% bei gleichzeitig hohen Verlusten. Die hohe Netto-Verschuldung von 144 Mio. Euro drücke sich in einer Relation Nettoverbindlichkeiten zu Eigenkapital von 136% aus. Der Enterprise Value von Lazio Rom sei aufgrund der hohen Verschuldung doppelt so hoch wie die Marktkapitalisierung.
Folglich weist das Unternehmen Lazio Rom die hohen Bewertungsrelationen EV/Sales 01/02 von 2,16 und EV/Sales 02/03 von 2,07 aus, anhand derer die Analysten der WGZ-Bank eine deutliche Überbewertung von rund 40% zum Wettbewerb feststellen. Summa Summarum verfüge Lazio über eine viel zu teure Mannschaft, die die wirtschaftliche Existenz des Unternehmen gefährde.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,43 € | 1,435 € | -0,005 € | -0,35% | 17.04./17:38 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IT0003621783 | A0BMUB | 1,50 € | 0,79 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
1,43 € | -0,35% | 16:02 |
| München | 1,435 € | +2,14% | 08:00 |
| Frankfurt | 1,39 € | +0,72% | 08:04 |
| Stuttgart | 1,43 € | 0,00% | 17:16 |
| Düsseldorf | 1,42 € | -0,35% | 16:31 |
= Realtime
Aktuell
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