Die Finanzberatung Lazard legt im Februar 2026 überzeugende Zahlen vor und konkretisiert ihren Transformationskurs bis 2030. CEO Peter Orszag präsentierte auf der Bank of America Financial Services Conference am 10. Februar das strategische Fundament – und gleichzeitig meldete das Unternehmen für Januar einen Anstieg des verwalteten Vermögens auf 267 Milliarden Dollar.
KI als Produktivitätstreiber
Lazard setzt massiv auf künstliche Intelligung zur Effizienzsteigerung. Das Unternehmen hat mit Dmitry Shevelenko, dem stellvertretenden Chef von Perplexity, einen KI-Experten in den Vorstand geholt – als einzige Wall-Street-Firma mit diesem Profil. Die Strategie: Banker sollen durch KI-Tools produktiver werden, Dealteams künftig kleiner ausfallen. Bereits heute nutzt CEO Orszag die Technologie für tägliche Briefings und Meeting-Vorbereitungen. Das interne CRM-System wurde KI-gestützt aufgerüstet, wodurch die kollektive Intelligenz der Banker effizienter zugänglich wird.
Die Rechnung geht auf: Die Produktivität je Managing Director stieg gegenüber 2023 bereits um 2,5 Millionen Dollar. Hinzu kommt ein versteckter Hebel – der Anteil neuer Managing Directors an der Gesamtzahl soll von aktuell 40 Prozent auf 30 Prozent sinken, was zusätzlich rund eine Million Dollar pro Kopf einbringen dürfte.
Vermögensverwaltung mit Momentum
Das verwaltete Vermögen kletterte im Januar um 12,7 Milliarden Dollar auf 267 Milliarden. Dahinter stehen Marktgewinne von 7,6 Milliarden, Nettozuflüsse von 2,9 Milliarden und Währungseffekte von 2,1 Milliarden Dollar. Besonders Aktien-Assets legten deutlich zu – von 184,5 auf 195,8 Milliarden Dollar.
Lazard fokussiert sich auf Bereiche mit nachweisbarem Alpha-Potenzial: quantitative Strategien, Schwellenländer-Aktien und maßgeschneiderte Lösungen. Die quantitative Plattform kombiniert algorithmische Modelle mit fundamentaler Einschätzung – eine Mischung, die Investoren zunehmend schätzen. Sechs aktive ETFs wurden bereits in den USA lanciert, weitere sollen folgen. Mit nicht finanzierten Mandaten über 13 Milliarden Dollar rechnet das Management für 2026 mit positiven Nettozuflüssen.
Beratungsgeschäft im Umbau
Im Advisory-Bereich hat Lazard radikal umgebaut: 80 von 200 Managing Directors wurden bis Ende 2022 ersetzt und durch neue Kräfte kompensiert. Die Fokusverschiebung hin zu Private Capital zahlt sich aus – der Anteil am Beratungsumsatz stieg von 25 Prozent vor fünf Jahren auf heute 40 Prozent, Ziel sind 50 Prozent. Diese wiederkehrenden Mandate aus Fundraising, Restrukturierung und Lösungen für alternative Vermögensverwalter schaffen stabilere Erträge als das zyklische M&A-Geschäft.
In Nordamerika will Lazard 2026 bei großkapitalisierten Publikumsgesellschaften wieder stärker punkten – ein Bereich, der zuletzt etwas vernachlässigt wurde. Zwei neue Senior Managing Directors im Healthcare-Bereich werden in den kommenden Wochen verkündet. Europa und der Nahe Osten stehen für weitere Expansion auf der Agenda.
Die Kapitalallokation verschiebt sich: Aktienrückkäufe werden auf das Ausgleichen der Verwässerung aus Mitarbeiterbeteiligungen begrenzt. Stattdessen sucht Lazard nach gezielten Zukäufen oder baut Liquidität auf.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 47,30 $ | 47,04 $ | 0,26 $ | +0,55% | 24.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US52110M1099 | A3E4V8 | 58,50 $ | 37,55 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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40,80 € | +0,99% | 23.04.26 |
| Düsseldorf | 40,00 € | +1,52% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 47,29 $ | +0,66% | 24.04.26 |
| NYSE | 47,30 $ | +0,55% | 24.04.26 |
| AMEX | 47,47 $ | +0,08% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 39,80 € | 0,00% | 24.04.26 |
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