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Die Analysten des Anlegermagazins „Der Aktionär“ berichten, dass das kanadische Unternehmen Labopharm (WKN 901564) bislang noch weitgehend unentdeckt geblieben ist.
In Laval, im Herzen der kanadischen Provinz Quebec, sei im Jahr 1995 das Biotechnologieunternehmen Labopharm gegründet worden, das bereits ein Jahr später den Sprung aufs kanadische Börsenparkett gewagt habe. Seitdem forsche man weitestgehend unbehelligt von der Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit an der Entwicklung neuartiger Therapeutika gegen verschiedene Krankheiten wie Asthma, chronische Schmerzzustände oder das heimtückische Bowel-Syndrom. Und dieses mit einigem Erfolg. Kooperationsvereinbarungen mit klangvollen Namen wie Aventis und Sepracor zeugen von der Wertschätzung, die der Arbeit von Labopharm aus Expertenkreisen entgegengebracht werde.
Im Zentrum der Labopharm-Unternehmensstrategie stehe die Technologieplattform Contramid. Dabei handle es sich um eine proprietäre innovative Technologie, die zur kosteneffektiven Erforschung und Entwicklung neuartiger Therapeutika, die auf eine orale Applikation abzielen, diene. Labopharm nutze diese Technologie nicht nur zur Entwicklung eigener Präparate, sondern lizenziere diese auch gegen ein entsprechendes Entgelt an andere Unternehmen aus der Biotech- und Pharmabranche.
In Kooperation mit dem US-Biotechunternehmen Sepracor entwickle Labopharm ein Präparat gegen Asthma und andere Erkrankungen der Atemwege. Das Medikament Levalbuterol habe die zweite Phase der klinischen Tests bereits erfolgreich absolviert. In Kürze werde man in die dritte und entscheidende Phase einsteigen. Das wichtigste Präparat, das im Alleingang entwickelt werde, Tramadol, solle zur Therapie chronischer Schmerzzustände zum Einsatz kommen. Momentan befinde sich Tramadol in der ersten Phase der klinischen Tests und habe bezüglich seiner Verträglichkeit bereits viel versprechende Zwischenergebnisse geliefert. Mit einer Markteinführung sei aber frühestens in drei bis vier Jahren zu rechnen.
Da sich sämtliche Präparate von Labopharm noch im Entwicklungsstadium befänden, habe das Unternehmen bislang noch geringe Umsätze erwirtschaftet. So habe man im vergangenen Geschäftsjahr (bis 28. Februar) einen Umsatzerlös von knapp 2 Millionen Kanadischen Dollar generieren können. Der Verlust je Aktie sei bei 0,17 Kanadischen Dollar gelegen. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man eine Steigerung des Umsatzes auf etwa 2,4 Millionen Kanadische Dollar. Der Verlust je Aktie werde wahrscheinlich auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr angesiedelt sein.
Die Aktie von Labopharm eigne sich als spekulative Depotbeimischung für risikoorientierte Anleger. Große Kursfantasie gehe von der prall gefüllten Produktpipeline und von der Tatsache aus, dass das Papier auf dem aktuellen Niveau klar unterbewertet sei. Wegen der verschwindend geringen Umsätze an der Berliner Börse empfehle es sich, Käufe direkt an den Handelsplätzen Toronto oder Montreal zu tätigen.
In Laval, im Herzen der kanadischen Provinz Quebec, sei im Jahr 1995 das Biotechnologieunternehmen Labopharm gegründet worden, das bereits ein Jahr später den Sprung aufs kanadische Börsenparkett gewagt habe. Seitdem forsche man weitestgehend unbehelligt von der Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit an der Entwicklung neuartiger Therapeutika gegen verschiedene Krankheiten wie Asthma, chronische Schmerzzustände oder das heimtückische Bowel-Syndrom. Und dieses mit einigem Erfolg. Kooperationsvereinbarungen mit klangvollen Namen wie Aventis und Sepracor zeugen von der Wertschätzung, die der Arbeit von Labopharm aus Expertenkreisen entgegengebracht werde.
In Kooperation mit dem US-Biotechunternehmen Sepracor entwickle Labopharm ein Präparat gegen Asthma und andere Erkrankungen der Atemwege. Das Medikament Levalbuterol habe die zweite Phase der klinischen Tests bereits erfolgreich absolviert. In Kürze werde man in die dritte und entscheidende Phase einsteigen. Das wichtigste Präparat, das im Alleingang entwickelt werde, Tramadol, solle zur Therapie chronischer Schmerzzustände zum Einsatz kommen. Momentan befinde sich Tramadol in der ersten Phase der klinischen Tests und habe bezüglich seiner Verträglichkeit bereits viel versprechende Zwischenergebnisse geliefert. Mit einer Markteinführung sei aber frühestens in drei bis vier Jahren zu rechnen.
Da sich sämtliche Präparate von Labopharm noch im Entwicklungsstadium befänden, habe das Unternehmen bislang noch geringe Umsätze erwirtschaftet. So habe man im vergangenen Geschäftsjahr (bis 28. Februar) einen Umsatzerlös von knapp 2 Millionen Kanadischen Dollar generieren können. Der Verlust je Aktie sei bei 0,17 Kanadischen Dollar gelegen. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man eine Steigerung des Umsatzes auf etwa 2,4 Millionen Kanadische Dollar. Der Verlust je Aktie werde wahrscheinlich auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr angesiedelt sein.
Die Aktie von Labopharm eigne sich als spekulative Depotbeimischung für risikoorientierte Anleger. Große Kursfantasie gehe von der prall gefüllten Produktpipeline und von der Tatsache aus, dass das Papier auf dem aktuellen Niveau klar unterbewertet sei. Wegen der verschwindend geringen Umsätze an der Berliner Börse empfehle es sich, Käufe direkt an den Handelsplätzen Toronto oder Montreal zu tätigen.
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