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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Anlegermagazin "FOCUS-MONEY" sehen das Kursziel für die Aktie von LINTEC (ISIN DE000A0EZF12 / WKN A0EZF1) bei 2 Euro.
Chiligreen zähle in Österreich zu einem der größten Lieferanten von Computersystemen. Thomas Goletz, Vorstand von LINTEC, habe sich das Unternehmen einverleibt. Er habe dafür unglaublich wenig gezahlt, jedoch scheine die Botschaft den Aktienmarkt noch nicht erreicht zu haben. Kurze Zeit nach der Bekanntgabe der Übernahme sei der Kurs zwar nach oben geschnellt, aber nun pendele die Notiz wieder um die 1-Euro-Marke. Wahrscheinlich hätten viele enttäuschte Aktionäre die Kursgewinne genutzt, um endlich ihre Position glattzustellen. Denn bislang seien die Versuche vom Vorstand, das Unternehmen in die Gewinnzone zu führen, nicht erfolgreich gewesen. Das sei die Gelegenheit für Neueinsteiger, die die Vorteile des Deals begriffen hätten. Und diese seien erheblich.
In 2006 habe der Umsatz von Chiligreen bei 50 Mio. Euro gelegen und sei damit fünfmal so groß wie LINTEC. Die Ostdeutschen müssten aber lediglich 2,09 Mio. Aktien aus einer Sachkapitalerhöhung abgeben. Von den dann insgesamt 7,3 Mio. Aktien sei dies nur knapp ein Drittel. Die Österreicher würden PCs, Notebooks, Server sowie Festplattensysteme unter den Eigenmarken Chiligreen und Proworx vertreiben. Bei diesen Produkten gebe es starke Kämpfe um den Preis, weshalb solche IT-Vermarkter mit Margen zwischen 1 und 1,5 Prozent auskommen müssten.
Jedoch sei alles eine Frage des Preises. Chiligreen könnte, bei einem Umsatz von 50 Mio. Euro und mutmaßlich 1 Prozent Marge, einen Gewinn von 500.000 Euro erreichen. Dafür habe LINTEC 2,1 Millionen Aktien zu zurzeit einem Euro ausgegeben - also ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von nur 4 gezahlt.
Nun der Clou: Zukünftig werde Chiligreen seine Produkte natürlich bei LINTEC produzieren lassen. Somit würden die Ostdeutschen ihre Kapazitäten ausnutzen und würden in einem Rutsch profitabel. Wenn eine Auslastung der Mitarbeiter und Anlagen gegeben sei, sei dies für LINTEC ein Dienstleistungsgeschäft mit hohen zweistelligen Margen. Es sei daher konservativ davon auszugehen, dass der Gesamtkonzern im laufenden Jahr einen Umsatz von 60 Mio. Euro sowie eine Marge von 1,5 Prozent erziele. Das sei ein Gewinn von 1 Mio. Euro und ein sehr günstiges KGV von 7. Das konkurrierende Unternehmen MEDION habe auf Basis 2008 ein KGV von 30.
Die Experten von "FOCUS-MONEY" sehen die Aktie von LINTEC nur für spekulative Anleger als geeignet an. Das Kursziel sehe man bei 2 Euro. Zur Absicherung sollte man einen Stopp bei 0,80 Euro setzen. (Ausgabe 6) (01.02.2007/ac/a/nw)
Chiligreen zähle in Österreich zu einem der größten Lieferanten von Computersystemen. Thomas Goletz, Vorstand von LINTEC, habe sich das Unternehmen einverleibt. Er habe dafür unglaublich wenig gezahlt, jedoch scheine die Botschaft den Aktienmarkt noch nicht erreicht zu haben. Kurze Zeit nach der Bekanntgabe der Übernahme sei der Kurs zwar nach oben geschnellt, aber nun pendele die Notiz wieder um die 1-Euro-Marke. Wahrscheinlich hätten viele enttäuschte Aktionäre die Kursgewinne genutzt, um endlich ihre Position glattzustellen. Denn bislang seien die Versuche vom Vorstand, das Unternehmen in die Gewinnzone zu führen, nicht erfolgreich gewesen. Das sei die Gelegenheit für Neueinsteiger, die die Vorteile des Deals begriffen hätten. Und diese seien erheblich.
Jedoch sei alles eine Frage des Preises. Chiligreen könnte, bei einem Umsatz von 50 Mio. Euro und mutmaßlich 1 Prozent Marge, einen Gewinn von 500.000 Euro erreichen. Dafür habe LINTEC 2,1 Millionen Aktien zu zurzeit einem Euro ausgegeben - also ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von nur 4 gezahlt.
Nun der Clou: Zukünftig werde Chiligreen seine Produkte natürlich bei LINTEC produzieren lassen. Somit würden die Ostdeutschen ihre Kapazitäten ausnutzen und würden in einem Rutsch profitabel. Wenn eine Auslastung der Mitarbeiter und Anlagen gegeben sei, sei dies für LINTEC ein Dienstleistungsgeschäft mit hohen zweistelligen Margen. Es sei daher konservativ davon auszugehen, dass der Gesamtkonzern im laufenden Jahr einen Umsatz von 60 Mio. Euro sowie eine Marge von 1,5 Prozent erziele. Das sei ein Gewinn von 1 Mio. Euro und ein sehr günstiges KGV von 7. Das konkurrierende Unternehmen MEDION habe auf Basis 2008 ein KGV von 30.
Die Experten von "FOCUS-MONEY" sehen die Aktie von LINTEC nur für spekulative Anleger als geeignet an. Das Kursziel sehe man bei 2 Euro. Zur Absicherung sollte man einen Stopp bei 0,80 Euro setzen. (Ausgabe 6) (01.02.2007/ac/a/nw)
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