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Kretztechnik Finger weg




28.06.01 13:59
Die Telebörse-online

Die Analysten von „Die Telebörse-online“ empfehlen die Finger von Kretztechnik (WKN 925955) zu lassen.

Der österreichische Hersteller von elektromedizinischen Geräten, Kretztechnik, habe bisher seine zuvor prognostizierten Zahlen noch nie erreicht. Dies treffe auch für das 1. Halbjahr zu. Heute sei bekannt geworden, dass der Gewinn drastisch eingebrochen sei. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) sei von 2,04 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,62 Mio. Euro gesunken. Dabei sei der Umsatz um 32 % auf 52,3 Mio. Euro gestiegen.

Als Hauptgrund für den Gewinneinbruch würden nicht näher beschriebene Kursdifferenzen angegeben. Das klinge wenig überzeugend. Anders sei das noch im 1. Quartal 2001 gewesen. Damals hätten die Österreicher einen Verlust vor Abzug von Steuern in Höhe von 6,4 Mio. Euro gemeldet. Dafür seien hohe Forschungs- und Entwicklungskosten als Grund angegeben worden. Wofür genau, bliebe aber auch im Dunkeln. Auch der Umsatz für das Geschäftsjahr 1999/2000 habe mit 97,6 Mio. Euro unter den eigenen Erwartungen von 99 Mio. Euro gelegen, so die Analysten.

Im vergangenen Jahr habe Kretztechnik mit Volusion 730 eine neue Generation von Ultraschallgeräten eingeführt. Einige Fachleute hätten damals geglaubt, mit dem Einstieg in den Sektor E-Health und der US-Lizenz seien Umsatzzuwächse von 20% drin. Doch schon damals seien einige Analysten bezüglich der Gewinnprognosen skeptisch gewesen. Damit hätten sie offensichtlich richtig gelegen.

Solange Kretztechnik den Anlegern nicht klar und deutlich die Ursachen für die Gewinneinbrüche erklärt, sollten sie die Finger von der Aktie lassen, so die Analysten von „Die Telebörse-online“.








 
 

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