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Abschwünge bringen es mit sich, dass die Kreditrisiken im Unternehmenssektor ansteigen, so die Wirtschaftsexperten der Dresdner Bank.
Dies werde besonders deutlich, wenn man den Spread zwischen risikobehafteten Corporate Bonds und risikolosen staatlichen Wertpapieren betrachte. Steigende Kreditrisiken im Unternehmenssektor würden mit einer Ausweitung des Risikospreads einher gehen. Darin würden sinkende Gewinnerwartungen bei unveränderter Zinslast reflektiert. Im ersten Quartal 2001 habe sich der Risikospread auf 1,93 Prozentpunkte ausgeweitet und liege nunmehr fast 1 Prozentpunkt über dem Vorjahresniveau und nur knapp unter dem Höchststand von 2,1 Prozentpunkten, der während der Finanzmarktkrise 1998/99 notiert worden sei.
Noch Anfang der neunziger Jahre habe dies klar auf eine Rezession hingedeutet, habe doch die Risikoprämie 1991 von Corporate Bonds gegenüber Staatsanleihen nur bei 1,04 Prozentpunkten gelegen. Für die späten neunziger Jahre müsse allerdings die strukturelle Verschiebung, die sich aus den seit 1996 bestehenden Haushaltsüberschüssen ergebe, in die Betrachtung einbezogen werden. Tilge der Staat seine Schulden, so würden weniger Staatsanleihen zur Verfügung stehen. Dies lasse die Kurse steigen und die Renditen fallen. Selbst wenn es im Unternehmenssektor nicht zu Änderungen komme, weite sich der Risikospread unter diesen Bedingungen aus. Für die späten neunziger Jahre dürfte dieser Effekt etwa einer Ausweitung von etwas weniger als einem Prozentpunkt entsprechen.
Beziehe man diese strukturelle Verschiebung in die Betrachtung ein, erscheine die Ausweitung des Risikospreads seit Anfang 2000 nicht mehr ganz so bedrohlich, liege aber dennoch auf einem Niveau, das den Rezessionserfahrungen von 1982 und 1991 sehr nahe komme. Die aggressiven Zinssenkungen der Federal Reserve um insgesamt 250 Basispunkte seit Jahresbeginn sollten jedoch die Finanzierungssituation der Unternehmen so verbessert haben, dass wie schon während der Finanzmarktkrise 1998/99 eine größere Verwerfung vermieden werden könne.
Dies werde besonders deutlich, wenn man den Spread zwischen risikobehafteten Corporate Bonds und risikolosen staatlichen Wertpapieren betrachte. Steigende Kreditrisiken im Unternehmenssektor würden mit einer Ausweitung des Risikospreads einher gehen. Darin würden sinkende Gewinnerwartungen bei unveränderter Zinslast reflektiert. Im ersten Quartal 2001 habe sich der Risikospread auf 1,93 Prozentpunkte ausgeweitet und liege nunmehr fast 1 Prozentpunkt über dem Vorjahresniveau und nur knapp unter dem Höchststand von 2,1 Prozentpunkten, der während der Finanzmarktkrise 1998/99 notiert worden sei.
Noch Anfang der neunziger Jahre habe dies klar auf eine Rezession hingedeutet, habe doch die Risikoprämie 1991 von Corporate Bonds gegenüber Staatsanleihen nur bei 1,04 Prozentpunkten gelegen. Für die späten neunziger Jahre müsse allerdings die strukturelle Verschiebung, die sich aus den seit 1996 bestehenden Haushaltsüberschüssen ergebe, in die Betrachtung einbezogen werden. Tilge der Staat seine Schulden, so würden weniger Staatsanleihen zur Verfügung stehen. Dies lasse die Kurse steigen und die Renditen fallen. Selbst wenn es im Unternehmenssektor nicht zu Änderungen komme, weite sich der Risikospread unter diesen Bedingungen aus. Für die späten neunziger Jahre dürfte dieser Effekt etwa einer Ausweitung von etwas weniger als einem Prozentpunkt entsprechen.
Beziehe man diese strukturelle Verschiebung in die Betrachtung ein, erscheine die Ausweitung des Risikospreads seit Anfang 2000 nicht mehr ganz so bedrohlich, liege aber dennoch auf einem Niveau, das den Rezessionserfahrungen von 1982 und 1991 sehr nahe komme. Die aggressiven Zinssenkungen der Federal Reserve um insgesamt 250 Basispunkte seit Jahresbeginn sollten jedoch die Finanzierungssituation der Unternehmen so verbessert haben, dass wie schon während der Finanzmarktkrise 1998/99 eine größere Verwerfung vermieden werden könne.








