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Nun besteht etwas weniger Unsicherheit: Aus dem Irakkonflikt ist der zweite Golfkrieg geworden, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Natürlich werde dieser Krieg konjunkturelle Auswirkungen haben. Da die USA den größten Anteil an diesem Krieg hätten, werde die größte Volkswirtschaft der Welt auch am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Per Saldo erwarte man negative Auswirkungen für die US-Konjunktur und damit auch für die Weltwirtschaft.
Neben den direkten Kosten für den Krieg (Wehrsold, Verpflegung, Treibstoff, Munition, usw.) dürften die Folgen durch Konsumzurückhaltung und das Ausbleiben von Investitionen erheblich sein. Plakatives Beispiel hierfür sei der sog. "CNN-Effekt", benannt nach dem US-Nachrichtensender CNN. Der Begriff sei nach den Terroranschlägen des 11. Septembers geprägt worden.
Aufgrund der ständig neuen Nachrichten über die aktuelle Entwicklung, würden die Konsumenten viel Zeit vor dem Fernseher verbringen. Angesichts der Meldungen über Opfer oder Kriegsgefangene und der Sorge um Angehörige beschränke sich in so einer Phase der Konsum auf die Dinge des täglichen Bedarfs. Kein Konsument komme auf die Idee ein neues Auto zu kaufen oder eine Reise zu buchen.
Da der Private Konsum mit etwa zwei Dritteln den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausmache, lägen die Auswirkungen auf die Wirtschaftslage auf der Hand. Selbst, wenn sich der Krieg auf einen überschaubaren Zeitraum von 6 Wochen beschränken sollte, so werde er dazu führen, dass die Erholung der Weltwirtschaft gehemmt werde. Nach den Terroranschlägen im Jahr 2001 habe die US-Wirtschaft in 2002 aufgrund von Aufholeffekten ein respektables Wachstum vorweisen können. Statt einer erhofften weiteren Belebung im Jahr 2003 sei jetzt damit zu rechnen, dass die Wachstumsrate niedriger ausfallen werde.
Da die globale Wirtschaft eng vernetzt sei, bleibe die Abschwächung des Wachstums nicht auf die USA beschränkt. Insbesondere die exportabhängige deutsche Wirtschaft müsse sich vom Gedanken an eine Erholung verabschieden. Die Volkswirte der DekaBank würden wie im Vorjahr lediglich ein Wachstum von 0,2% erwarten, was bedeute, dass die deutsche Konjunktur auf der Stelle trete.
Da Deutschland trotz seiner strukturellen Probleme die wichtigste Volkswirtschaft der Euro-Teilnehmerstaaten sei, werde es auch in Euroland zu keiner verstärkten Erholung kommen (Prognose BIP-Wachstum: 0,8%). Ob es nach Ende der Kampfhandlungen zu Aufholeffekten komme, lasse sich noch nicht abschätzen. Ein Schlüssel für eine Belebung könnte ein nachhaltiger Rückgang des Ölpreises sein. Seit Kriegsbeginn sei er um etwa 20% gesunken.
Der Irak habe noch nicht kapituliert. Die Weltkonjunktur - und insbesondere die deutsche Wirtschaft - stünden aber bereits als Verlierer des Krieges fest. Die Entwicklung nach Ende der Kämpfe sei noch nicht abschätzbar.
Natürlich werde dieser Krieg konjunkturelle Auswirkungen haben. Da die USA den größten Anteil an diesem Krieg hätten, werde die größte Volkswirtschaft der Welt auch am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Per Saldo erwarte man negative Auswirkungen für die US-Konjunktur und damit auch für die Weltwirtschaft.
Neben den direkten Kosten für den Krieg (Wehrsold, Verpflegung, Treibstoff, Munition, usw.) dürften die Folgen durch Konsumzurückhaltung und das Ausbleiben von Investitionen erheblich sein. Plakatives Beispiel hierfür sei der sog. "CNN-Effekt", benannt nach dem US-Nachrichtensender CNN. Der Begriff sei nach den Terroranschlägen des 11. Septembers geprägt worden.
Da der Private Konsum mit etwa zwei Dritteln den größten Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) ausmache, lägen die Auswirkungen auf die Wirtschaftslage auf der Hand. Selbst, wenn sich der Krieg auf einen überschaubaren Zeitraum von 6 Wochen beschränken sollte, so werde er dazu führen, dass die Erholung der Weltwirtschaft gehemmt werde. Nach den Terroranschlägen im Jahr 2001 habe die US-Wirtschaft in 2002 aufgrund von Aufholeffekten ein respektables Wachstum vorweisen können. Statt einer erhofften weiteren Belebung im Jahr 2003 sei jetzt damit zu rechnen, dass die Wachstumsrate niedriger ausfallen werde.
Da die globale Wirtschaft eng vernetzt sei, bleibe die Abschwächung des Wachstums nicht auf die USA beschränkt. Insbesondere die exportabhängige deutsche Wirtschaft müsse sich vom Gedanken an eine Erholung verabschieden. Die Volkswirte der DekaBank würden wie im Vorjahr lediglich ein Wachstum von 0,2% erwarten, was bedeute, dass die deutsche Konjunktur auf der Stelle trete.
Da Deutschland trotz seiner strukturellen Probleme die wichtigste Volkswirtschaft der Euro-Teilnehmerstaaten sei, werde es auch in Euroland zu keiner verstärkten Erholung kommen (Prognose BIP-Wachstum: 0,8%). Ob es nach Ende der Kampfhandlungen zu Aufholeffekten komme, lasse sich noch nicht abschätzen. Ein Schlüssel für eine Belebung könnte ein nachhaltiger Rückgang des Ölpreises sein. Seit Kriegsbeginn sei er um etwa 20% gesunken.
Der Irak habe noch nicht kapituliert. Die Weltkonjunktur - und insbesondere die deutsche Wirtschaft - stünden aber bereits als Verlierer des Krieges fest. Die Entwicklung nach Ende der Kämpfe sei noch nicht abschätzbar.








