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Auch die Börsianer schauen nach einem verlorenen Jahr wie die Kinder auf den Weihnachtsmann, berichten die Analysten der Sparkasse Bremen.
Werde er den Anlegern noch einen versöhnlichen Jahresausklang bescheren? Die Analysten seien in dieser Hinsicht skeptisch und würden in den steigenden Kursen eher eine Kursnormalisierung als die Vorboten einer neuen Hausse (Kursaufschwung) sehen. Vom fundamentalen Standpunkt betrachtet, würden die Analysten deutsche Aktien momentan nicht als überbewertet ansehen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,9 (2003e) würde der DAX hinter den Leitindices der anderen großen Börsenländer liegen.
Die Meinungen über die Gründe würden bei den Marktteilnehmern weit auseinander gehen. Deutlich werde dieser Sachverhalt auch in der gegenüber dem Ausland deutlich schlechteren Wertentwicklung deutscher Aktien.
Viele Beobachter würden dem deutschen Aktienmarkt mittlerweile einen politischen Malus zurechnen. Hektisch veröffentlichte und zu großen Teilen handwerklich unausgegorene Gesetzentwürfe der rot-grünen Bundesregierung hätten die Anleger in Deutschland stark verunsichert. Insbesondere die zunehmende Bürokratisierung der Geldanlage stoße auch bei den Analysten auf Kritik. Wie der Anleger auf die Gesetzesvorhaben konkret reagieren solle, würden die Analysten bei Verabschiedung der Gesetze an dieser Stelle erläutern. Zum jetzigen Zeitpunkt mache es keinen Sinn konkrete Vorschläge zu unterbreiten, da sich die Nachrichtenlage fast stündlich ändern würde.
In der technischen Betrachtung des Marktes könnten erste Anzeichen von Entspannung festgestellt werden. Nachdem der Markt zuletzt sogar aus seinem seit Frühjahr 2000 intakten Abwärtstrend nach unten ausgebrochen sei, sei zumindest der befürchtete Fall ins Bodenlose vermieden worden. Insofern sei die Gefahr einer „Bärenmarktrallye“ (Kurzfristige Aufwärtsbewegung in einem langfristigen Abwärtstrend) noch nicht gebannt. Die neue Steuergesetzgebung für private Wertpapier-Anlagen werde die zukünftige Ausrichtung der Portfolios nachhaltig bestimmen.
Werde er den Anlegern noch einen versöhnlichen Jahresausklang bescheren? Die Analysten seien in dieser Hinsicht skeptisch und würden in den steigenden Kursen eher eine Kursnormalisierung als die Vorboten einer neuen Hausse (Kursaufschwung) sehen. Vom fundamentalen Standpunkt betrachtet, würden die Analysten deutsche Aktien momentan nicht als überbewertet ansehen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,9 (2003e) würde der DAX hinter den Leitindices der anderen großen Börsenländer liegen.
Viele Beobachter würden dem deutschen Aktienmarkt mittlerweile einen politischen Malus zurechnen. Hektisch veröffentlichte und zu großen Teilen handwerklich unausgegorene Gesetzentwürfe der rot-grünen Bundesregierung hätten die Anleger in Deutschland stark verunsichert. Insbesondere die zunehmende Bürokratisierung der Geldanlage stoße auch bei den Analysten auf Kritik. Wie der Anleger auf die Gesetzesvorhaben konkret reagieren solle, würden die Analysten bei Verabschiedung der Gesetze an dieser Stelle erläutern. Zum jetzigen Zeitpunkt mache es keinen Sinn konkrete Vorschläge zu unterbreiten, da sich die Nachrichtenlage fast stündlich ändern würde.
In der technischen Betrachtung des Marktes könnten erste Anzeichen von Entspannung festgestellt werden. Nachdem der Markt zuletzt sogar aus seinem seit Frühjahr 2000 intakten Abwärtstrend nach unten ausgebrochen sei, sei zumindest der befürchtete Fall ins Bodenlose vermieden worden. Insofern sei die Gefahr einer „Bärenmarktrallye“ (Kurzfristige Aufwärtsbewegung in einem langfristigen Abwärtstrend) noch nicht gebannt. Die neue Steuergesetzgebung für private Wertpapier-Anlagen werde die zukünftige Ausrichtung der Portfolios nachhaltig bestimmen.








