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Die Münchner Knorr Capital Partner AG (WKN 768612) beteiligt sich nicht nur an Unternehmen, sondern berät und begleitet sie bis zum Börsengang, berichten die Analysten von Suntrade.
Man verdiene zwar ein nettes Zubrot mit der Beratertätigkeit, tatsächlich sei man aber sehr abhängig von der Entwicklung des Beteiligungsportfolios. Knorr habe sich bereits Anfang 2000 von den hohen Preisen, die für Internet-Startups bezahlt worden seien, distanziert.
„Kopflos“ ins Verderben, nehme man die Kursentwicklung als Indikator, seien jedoch Unternehmen wie z.B die e-Commerce-lastige InternetMediaHouse gerannt. Genau diese Firma sei jedoch von Knorr an die Börsen gebracht worden, womit sich der Kreis wieder schließe. 33.500 Aktien der Beteiligungsgesellschaft seien zum Börsengang behalten worden, die von fast 100 Euro auf aktuell 7,2 Euro abgestürzt seien. Dieses Extrembeispiel sei sicherlich nicht repräsentativ für das 57 Firmen umfassende Knorr-Portfolio, es zeige jedoch dass der Vorzeige VC keineswegs von der allgemeinen sehr schlechten Marktlage verschont bleibe.
Selbst der Börsengang der Vorzeigebeteiligung Beans werde immer wieder verschoben, was wegen des skeptischen Marktes sicherlich Sinn mache, der taktische Vorteil einer führenden Technologie werde durch mangelnden Mittelzufluss aber auf´s Spiel gesetzt.
Ein glückliches Händchen habe Knorr jedoch mit der kürzlich bekannt gegebenen Verschmelzung mit der Value Management & Research AG bewiesen. Knorr-Aktionäre würden 1:1 in Aktien der neu entstehenden KCVM AG tauschen. Die Absegnung der Fusion durch die HV´s gelte als sehr wahrscheinlich. Für die KCVM AG würden die beiden Hochzeitskandidaten 5,30 Euro Gewinn je Aktie in Aussicht stellen. Das wäre ein erneuter Anstieg um 140% und ein sehr günstiges 01 KGV von 9.
Auf den ersten Blick ein glasklarer Kauf. Dennoch würden die Analysten dazu raten die Situation nüchtern zu betrachten. Zum einen sei es für eine Beteiligungsgesellschaft durch Substanzabgabe, also überproportionale Verkäufe, kein Problem Gewinn über einen bestimmten Zeitraum „künstlich“ zu erzeugen, hinzu komme, dass Knorr und VMR im Zugzwang gewesen seien und eine solch ambitionierte Ergebnisprognose hätten aufstellen müssen, um die nötige Unterstützung für eine Fusion zu erhalten. VMR und die jüngsten internationalen Zukäufe der KCP müssten erst integriert werden, weswegen die Analysten davon ausgehen würden, dass das alte „Knorr-Wachstum“ nicht langfristig aufrechterhalten werden könne.
Kurzfristig könne die laut Umtauschverhältnis günstigere VMR zu Umschichtungen in die selbige führen. Daher würden die Analysten derzeit keinen Handlungsbedarf sehen, aber dem flexiblen Anleger werde bei charttechnischem Trendbruch zum Investment in KCP geraten.
Man verdiene zwar ein nettes Zubrot mit der Beratertätigkeit, tatsächlich sei man aber sehr abhängig von der Entwicklung des Beteiligungsportfolios. Knorr habe sich bereits Anfang 2000 von den hohen Preisen, die für Internet-Startups bezahlt worden seien, distanziert.
„Kopflos“ ins Verderben, nehme man die Kursentwicklung als Indikator, seien jedoch Unternehmen wie z.B die e-Commerce-lastige InternetMediaHouse gerannt. Genau diese Firma sei jedoch von Knorr an die Börsen gebracht worden, womit sich der Kreis wieder schließe. 33.500 Aktien der Beteiligungsgesellschaft seien zum Börsengang behalten worden, die von fast 100 Euro auf aktuell 7,2 Euro abgestürzt seien. Dieses Extrembeispiel sei sicherlich nicht repräsentativ für das 57 Firmen umfassende Knorr-Portfolio, es zeige jedoch dass der Vorzeige VC keineswegs von der allgemeinen sehr schlechten Marktlage verschont bleibe.
Ein glückliches Händchen habe Knorr jedoch mit der kürzlich bekannt gegebenen Verschmelzung mit der Value Management & Research AG bewiesen. Knorr-Aktionäre würden 1:1 in Aktien der neu entstehenden KCVM AG tauschen. Die Absegnung der Fusion durch die HV´s gelte als sehr wahrscheinlich. Für die KCVM AG würden die beiden Hochzeitskandidaten 5,30 Euro Gewinn je Aktie in Aussicht stellen. Das wäre ein erneuter Anstieg um 140% und ein sehr günstiges 01 KGV von 9.
Auf den ersten Blick ein glasklarer Kauf. Dennoch würden die Analysten dazu raten die Situation nüchtern zu betrachten. Zum einen sei es für eine Beteiligungsgesellschaft durch Substanzabgabe, also überproportionale Verkäufe, kein Problem Gewinn über einen bestimmten Zeitraum „künstlich“ zu erzeugen, hinzu komme, dass Knorr und VMR im Zugzwang gewesen seien und eine solch ambitionierte Ergebnisprognose hätten aufstellen müssen, um die nötige Unterstützung für eine Fusion zu erhalten. VMR und die jüngsten internationalen Zukäufe der KCP müssten erst integriert werden, weswegen die Analysten davon ausgehen würden, dass das alte „Knorr-Wachstum“ nicht langfristig aufrechterhalten werden könne.
Kurzfristig könne die laut Umtauschverhältnis günstigere VMR zu Umschichtungen in die selbige führen. Daher würden die Analysten derzeit keinen Handlungsbedarf sehen, aber dem flexiblen Anleger werde bei charttechnischem Trendbruch zum Investment in KCP geraten.
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