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Die Analysten von Performaxx stufen die Aktien der Kinowelt Medien AG (WKN 628590) auf "untergewichten" ein.
Kinowelts Geschäftsaktivitäten konzentrierten sich vorwiegend auf den deutschen Markt. Die angespannte Konkurrenzsituation zu den privaten Sendeanstalten halte man bei Performaxx insofern für bedrohlich, als dadurch auch die Verhandlungsmacht der öffentlich-rechtlichen Sender gestärkt werde.
Kinowelt habe sich durch eine zu schnelle Expansion selbst in Bedrängnis gebracht. Mittlerweile stelle sich allerdings heraus, dass die Investitionen in Randbereiche des Kerngeschäfts weder das erhoffte Gewinnpotenzial noch die angenommenen Synergieeffekte bieten würden. Durch diese fehlgeleiteten Investitionen sei die Verschuldung des Unternehmens stark angestiegen und nur ein harter Restrukturierungskurs könne das Unternehmen retten. Daher suche das Management derzeit in Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatung nach Einsparungsmöglichkeiten und erarbeite gleichzeitig Lösungen zur Neustrukturierung der Gesellschaft.
Ein Nachteil des Geschäftsmodells von Kinowelt liege sicherlich in der hohen Abhängigkeit von Fremdproduktionen. Diese seien im Vergleich zu Eigen- bzw. Koproduktionen durch geringe Margen charakterisiert, was natürlich eine negative Auswirkung auf die Gewinnsituation des Unternehmens ausübe. Insgesamt verfüge Kinowelt über eine Spielfilmbibliothek, die rund 10.000 Stück umfasse.
Solle Kinowelt die aktuellen Probleme einer zu hohen Verschuldung, der anstehenden Restrukturierung und der operativen Probleme im Kerngeschäft erfolgreich lösen, sei ab dem Jahr 2002 mit wiedereinsetzendem Umsatz- und Gewinnwachstum zu rechnen.
Kinowelt befinde sich sowohl operativ als auch finanziell in einer sehr schwierigen Lage. Operativ sei das Unternehmen von einer auffrischenden Nachfrage für Spielfilme abhängig, wobei im Falle einer solchen nicht garantiert sei, dass Kinowelt aufgrund der Konkurrenzsituation in Deutschland davon profitieren werde. Finanziell scheine die Beteiligung der Münchener Rückversicherung, die Anfang Januar dieses Jahres einen Anteil von 4,9 Prozent am Grundkapital von Kinowelt bzw. 1,2 Mio. Aktien erworben habe, und der Verkauf von 6,3 Mio. stimmrechtslosen Alliance Atlantis B-Aktien, für den Kinowelt fast 85 Mio. Euro erlöse, nur kurzfristig Spielraum eröffnet zu haben.
Das Urteil für Kinowelt von den Wertpapierexperten von Performaxx laute bis zur Wiedererlangung der finanziellen Stabilität und einer verbesserten Ertragssituation "untergewichten".
Kinowelts Geschäftsaktivitäten konzentrierten sich vorwiegend auf den deutschen Markt. Die angespannte Konkurrenzsituation zu den privaten Sendeanstalten halte man bei Performaxx insofern für bedrohlich, als dadurch auch die Verhandlungsmacht der öffentlich-rechtlichen Sender gestärkt werde.
Kinowelt habe sich durch eine zu schnelle Expansion selbst in Bedrängnis gebracht. Mittlerweile stelle sich allerdings heraus, dass die Investitionen in Randbereiche des Kerngeschäfts weder das erhoffte Gewinnpotenzial noch die angenommenen Synergieeffekte bieten würden. Durch diese fehlgeleiteten Investitionen sei die Verschuldung des Unternehmens stark angestiegen und nur ein harter Restrukturierungskurs könne das Unternehmen retten. Daher suche das Management derzeit in Zusammenarbeit mit einer Unternehmensberatung nach Einsparungsmöglichkeiten und erarbeite gleichzeitig Lösungen zur Neustrukturierung der Gesellschaft.
Solle Kinowelt die aktuellen Probleme einer zu hohen Verschuldung, der anstehenden Restrukturierung und der operativen Probleme im Kerngeschäft erfolgreich lösen, sei ab dem Jahr 2002 mit wiedereinsetzendem Umsatz- und Gewinnwachstum zu rechnen.
Kinowelt befinde sich sowohl operativ als auch finanziell in einer sehr schwierigen Lage. Operativ sei das Unternehmen von einer auffrischenden Nachfrage für Spielfilme abhängig, wobei im Falle einer solchen nicht garantiert sei, dass Kinowelt aufgrund der Konkurrenzsituation in Deutschland davon profitieren werde. Finanziell scheine die Beteiligung der Münchener Rückversicherung, die Anfang Januar dieses Jahres einen Anteil von 4,9 Prozent am Grundkapital von Kinowelt bzw. 1,2 Mio. Aktien erworben habe, und der Verkauf von 6,3 Mio. stimmrechtslosen Alliance Atlantis B-Aktien, für den Kinowelt fast 85 Mio. Euro erlöse, nur kurzfristig Spielraum eröffnet zu haben.
Das Urteil für Kinowelt von den Wertpapierexperten von Performaxx laute bis zur Wiedererlangung der finanziellen Stabilität und einer verbesserten Ertragssituation "untergewichten".
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