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Laut Merck Finck & Co beinhalten die bekanntgegebenen Zahlen der Kinowelt Medien AG (WKN 628590) eine negative Überraschung.
Zwar seien die Einnahmen mit 310,9 Millionen Euro etwas höher als erwartet (305,0 Millionen Euro) ausgefallen, dafür sei aber der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) durch außerordentliche Abschreibungen im Bereich Sports Merchandising und in der neu akquirierten Kino-Sparte deutlich niedriger als erwartet ausgefallen. Im Sports Merchandising habe das Unternehmen 8,7 Millionen Euro (17 Millionen Euro) abschreiben müssen, der Bereich habe die Wachstumserwartungen nicht erfüllt. Kinowelt suche nun nach einem strategischen Partner für diesen Bereich, man erwarte deshalb, daß diese Sparte mittelfristig abgestoßen werde.
Des weiteren habe Kinowelt 6,65 Millionen Euro (13 Millionen Euro) für die Inbetriebnahme von 4 neuen Multiplex-Kinos sowie für die Schließung von 6 unrentablen „Arthaus“-Kinos abgeschrieben. Der Gesamtabschreibung belaufe sich somit auf 15,34 Millionen Euro (30 Millionen DM) und reduziere den EBIT von 40,4 Millionen Euro (70 Millionen DM) auf 25,05 Millionen Euro (39 Millionen DM). Kinowelt selbst habe höhere Einnahmen erwartet. Ursprüngliche sei eine Filmproduktion in den USA geplant gewesen, die bisher nicht realisiert worden wäre, auch die Nachfrage nach Filmen sei geringer ausgefallen.
Als Reaktion habe Kinowelt für die Kalkulation der Einnahmen 2001 in Höhe von 357,9 Millionen Euro (700 Millionen DM) den Verkauf von Filmen an private Fernsehsender, die US-Filmproduktionen sowie die Umsätze durch Sportwelt nicht berücksichtigt. Kinowelt konzentriere sich damit auf die 4 Kernaktivitäten, den Lizenzhandel, Kino, Home Entertainment und Inflight Entertainment. Was den Erfolg der einzelnen Sparten betreffe, sei der Bereich Kino die Haupteinnahmequelle des Unternehmens. Die Sparte Home Entertainment wachse am schnellsten, die Einnahmen würden hier bei 56,8 Millionen Euro liegen, was einem Zuwachs von 170% entspreche.
Auch die Investitionen im DVD Bereich würden sich jetzt rechnen, hier rechne das Unternehmen mit dem größten Wachstum in den nächsten Jahren. Im Bereich Inflight Entertainment sei Kinowelt der Weltmarktführer, hier habe man ein Wachstum von 102% generieren können. Dieses Wachstum sei auf die Akquisition von Atlas Air zurückzuführen, für weiteres Wachstum, müßten weitere Akquisitionen getätigt werden. Der Merchandising Bereich erweise sich nicht als profitabel, mit weiteren Aktivitäten in diesem Bereich werde nicht gerechnet.
Kinowelt habe weitere Zahlen veröffentlicht. Der Buchwert der Filme im Besitz von Kinowelt werde auf 588 Millionen Euro (1.150 Millionen DM) geschätzt, allein das rechtfertige einen Aktienkurs von 24 Euro. Für das laufende Jahr rechne man mit Investitionen in Filme in Höhe von 102-118 Millionen Euro. Die Nettoschuldenpositionen belaufe sich auf 306,8 Millionen Euro, während Kinowelt über Liquidität in Höhe von 132,9 Millionen Euro verfüge. Nach Bekanntgabe der Zahlen würden die Analysten ihre Erwartungen für Kinowelt reduzieren. Man rechne nun mit Einnahmen in Höhe von 346,6 Millionen Euro, einem EBIT von 47,1 Millionen Euro und einem reduzierten Gewinn pro Aktie von 0,87 Euro (vorher 1,95 Euro).
Dennoch sollte der Aktienkurs nicht durch weitere Überraschungen belastet werden. Die Kernaktivitäten des Unternehmens würden nach wie vor als vielversprechend gelten. Daher bleibe es für Kinowelt bei einer „Hold“-Empfehlung.
Zwar seien die Einnahmen mit 310,9 Millionen Euro etwas höher als erwartet (305,0 Millionen Euro) ausgefallen, dafür sei aber der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) durch außerordentliche Abschreibungen im Bereich Sports Merchandising und in der neu akquirierten Kino-Sparte deutlich niedriger als erwartet ausgefallen. Im Sports Merchandising habe das Unternehmen 8,7 Millionen Euro (17 Millionen Euro) abschreiben müssen, der Bereich habe die Wachstumserwartungen nicht erfüllt. Kinowelt suche nun nach einem strategischen Partner für diesen Bereich, man erwarte deshalb, daß diese Sparte mittelfristig abgestoßen werde.
Des weiteren habe Kinowelt 6,65 Millionen Euro (13 Millionen Euro) für die Inbetriebnahme von 4 neuen Multiplex-Kinos sowie für die Schließung von 6 unrentablen „Arthaus“-Kinos abgeschrieben. Der Gesamtabschreibung belaufe sich somit auf 15,34 Millionen Euro (30 Millionen DM) und reduziere den EBIT von 40,4 Millionen Euro (70 Millionen DM) auf 25,05 Millionen Euro (39 Millionen DM). Kinowelt selbst habe höhere Einnahmen erwartet. Ursprüngliche sei eine Filmproduktion in den USA geplant gewesen, die bisher nicht realisiert worden wäre, auch die Nachfrage nach Filmen sei geringer ausgefallen.
Auch die Investitionen im DVD Bereich würden sich jetzt rechnen, hier rechne das Unternehmen mit dem größten Wachstum in den nächsten Jahren. Im Bereich Inflight Entertainment sei Kinowelt der Weltmarktführer, hier habe man ein Wachstum von 102% generieren können. Dieses Wachstum sei auf die Akquisition von Atlas Air zurückzuführen, für weiteres Wachstum, müßten weitere Akquisitionen getätigt werden. Der Merchandising Bereich erweise sich nicht als profitabel, mit weiteren Aktivitäten in diesem Bereich werde nicht gerechnet.
Kinowelt habe weitere Zahlen veröffentlicht. Der Buchwert der Filme im Besitz von Kinowelt werde auf 588 Millionen Euro (1.150 Millionen DM) geschätzt, allein das rechtfertige einen Aktienkurs von 24 Euro. Für das laufende Jahr rechne man mit Investitionen in Filme in Höhe von 102-118 Millionen Euro. Die Nettoschuldenpositionen belaufe sich auf 306,8 Millionen Euro, während Kinowelt über Liquidität in Höhe von 132,9 Millionen Euro verfüge. Nach Bekanntgabe der Zahlen würden die Analysten ihre Erwartungen für Kinowelt reduzieren. Man rechne nun mit Einnahmen in Höhe von 346,6 Millionen Euro, einem EBIT von 47,1 Millionen Euro und einem reduzierten Gewinn pro Aktie von 0,87 Euro (vorher 1,95 Euro).
Dennoch sollte der Aktienkurs nicht durch weitere Überraschungen belastet werden. Die Kernaktivitäten des Unternehmens würden nach wie vor als vielversprechend gelten. Daher bleibe es für Kinowelt bei einer „Hold“-Empfehlung.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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