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Kaffee-Arabica-Preis nähert sich 2,5-Jahrestief, weiterer Rückgang aber begrenzt
05.02.13 11:16
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Preis für Kaffee Arabica ist gestern um 2,4% auf 144 US-Cents je Pfund gefallen und nähert sich damit wieder dem Ende 2012 verzeichneten 2,5-Jahrestief, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Noch habe es nicht den Anschein, dass die Pflanzenkrankheit Roya zu Ernteausfällen in den mittelamerikanischen Produzentenländern geführt habe. Honduras habe für Januar einen Anstieg der Kaffeeexporte um 56% gegenüber dem Vorjahr gemeldet, die Exporte aus Guatemala hätten im Vorjahresvergleich um 9% zugelegt. Im Zuge dessen seien die ICE-Kaffeelagerbestände zum 1. Februar auf 2,63 Mio. Sack gestiegen, was dem höchsten Stand seit knapp drei Jahren entspreche.
Neben der aktuell reichlichen Verfügbarkeit würden sich die Aussichten für die bevorstehende Kaffeeernte in Brasilien verbessern, weil es in den dortigen Anbauregionen in den kommenden Tagen ergiebige Regenfälle geben solle. Angesichts dieser Nachrichtenlage dürfte der Arabica-Preis unter Druck bleiben. Es wäre allerdings ein Fehler, von einem fortgesetzten Preisrückgang auszugehen. Denn bei niedrigeren Preisen dürften die Kaffeeproduzenten in Brasilien nach dem Vorbild Vietnams Angebot zurückhalten, um höhere Preise durchzusetzen. Zudem könnte der brasilianische Staat Kaffee von den heimischen Produzenten aufkaufen, um Angebot vom Markt zu nehmen und die Preise zu unterstützen. Dies sei zuletzt vor drei Jahren geschehen, nachdem die Preise in Erwartung einer guten Ernte auf 130 US-Cents je Pfund gefallen seien. (05.02.2013/ac/a/m)
Noch habe es nicht den Anschein, dass die Pflanzenkrankheit Roya zu Ernteausfällen in den mittelamerikanischen Produzentenländern geführt habe. Honduras habe für Januar einen Anstieg der Kaffeeexporte um 56% gegenüber dem Vorjahr gemeldet, die Exporte aus Guatemala hätten im Vorjahresvergleich um 9% zugelegt. Im Zuge dessen seien die ICE-Kaffeelagerbestände zum 1. Februar auf 2,63 Mio. Sack gestiegen, was dem höchsten Stand seit knapp drei Jahren entspreche.
Neben der aktuell reichlichen Verfügbarkeit würden sich die Aussichten für die bevorstehende Kaffeeernte in Brasilien verbessern, weil es in den dortigen Anbauregionen in den kommenden Tagen ergiebige Regenfälle geben solle. Angesichts dieser Nachrichtenlage dürfte der Arabica-Preis unter Druck bleiben. Es wäre allerdings ein Fehler, von einem fortgesetzten Preisrückgang auszugehen. Denn bei niedrigeren Preisen dürften die Kaffeeproduzenten in Brasilien nach dem Vorbild Vietnams Angebot zurückhalten, um höhere Preise durchzusetzen. Zudem könnte der brasilianische Staat Kaffee von den heimischen Produzenten aufkaufen, um Angebot vom Markt zu nehmen und die Preise zu unterstützen. Dies sei zuletzt vor drei Jahren geschehen, nachdem die Preise in Erwartung einer guten Ernte auf 130 US-Cents je Pfund gefallen seien. (05.02.2013/ac/a/m)
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