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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SRH AlsterResearch, Oliver Drebing, bewertet die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 / WKN 716200) weiterhin mit dem Rating "verkaufen".
Der Geschäftsverlauf 2009 sei durch Belastungen geprägt gewesen, die jenseits jeder Normalität gelegen hätten und die 2010 nicht wiederkehren würden. Bei einem inzwischen von Zuversicht geprägten Bestellverhalten der Kunden im Kalidüngemittelgeschäft (Distribution/ Großhandel) hätten sich die Auslieferungsmengen von K+S deutlich erholt. Die Kapazitäten seien voll ausgelastet; gleichzeitig vollziehe sich ein Abbau der von K+S gelagerten Bestände. Entscheidend für den Vollzug der Trendwende sei der Stopp der Abwärtsspirale bei den Kalidüngerpreisen gewesen. Marktteilnehmer dürften eher wieder mit anziehenden Kalipreisen kalkulieren.
K+S gehe für das Kalidüngemittelgeschäft 2010 von einer Gesamtabsatzmenge bei 6 Mio. t aus (2009: 4,35 Mio. t). Diese Planzahl würden die Analysten in ihre Projektion aufnehmen. Eine vollständige Erholung des Kalimarktes erwarte man für Europa noch nicht, weil das Preisniveau für Getreide aufgrund hervorragender Erntemengen zunächst gedrückt bleibe, der Budgetspielraum der Landwirtschaft somit knapper bemessen sei.
Im Zuge eines fortgesetzt hohen Nachholbedarfs prognostiziere man dann für 2011 einen Mengenabsatz oberhalb von 8 Mio. t. Auf Ebene des EBIT I erwarte man einen Beitrag der Kali- und Magnesiumprodukte von 315 Mio. EUR; der Geschäftsbereich würde gemäß der Analystenprojektion damit wieder rund die Hälfte des Gesamtergebnisses erbringen. Dem Geschäftsfeld Salz traue man einen Beitrag zum operativen Ergebnis von 260 Mio. EUR (+85% gegenüber 2009) zu.
Niedrigste Auslastungen und extrem hohe Rohstoffpreise habe K+S 2009 bei den Stickstoffdüngemitteln hinnehmen müssen. Zum Ergebnisausweis (EBIT) des letzten Jahres habe der Geschäftsbereich mit einem Verlust von 108 Mio. EUR beigetragen. Im laufenden Jahr werde sich ein kräftiger Umschwung vollziehen. Die Auslastung der Produktion habe sich normalisiert, so in Krefeld im Bereich Mehrnährstoffdünger auf wieder 90%. Den Beitrag des Geschäftsbereichs Stickstoffdüngemittel zum operativen Ergebnis 2010 schätze man auf 50 Mio. EUR.
Insgesamt sehe man K+S auf kräftigem Erholungskurs. Rückschlagpotenzial sei kaum auszumachen. Nachdem sich verschiedene Sondersituationen des vergangenen Jahres, einschließlich auch eines in Q2 angefallenen Aufwands zur Währungsabsicherung im Rahmen der Morton Salt-Akquisition, letztlich in einem Rückgang des EPS auf 0,56 EUR und der Dividende auf 0,20 EUR je Aktie niedergeschlagen hätten, schätze man das EPS für 2010 auf 2,15 EUR, die Dividende auf 0,86 EUR.
Ein Kursziel von 40 EUR entspreche der aktuellen Bewertungsindikation der Analysten für die K+S-Aktie, gestützt sowohl auf den DCF-Ansatz wie die relative Bewertung (EV-EBITDA 2010e). Zuletzt hätten sie ein Kursziel von 30 EUR formuliert. Bei der DCF-Modellierung setze man weiterhin ein langfristiges Niveau der EBITDA-Marge bei 17,5% an. Mit der Morton Salt-Integration verringere sich die Volatilität der künftigen Ergebnisreihe. Dies finde in einem auf 1,15 reduzierten Betafaktor (bisher: 1,30) Berücksichtigung.
In der Vergleichsbewertung zeige sich K+S günstiger als Weltmarktführer PotashCorp. Obwohl der ausgebaute Aktivitätsschwerpunkt im Salzgeschäft Ergebnissteigerungen tendenziell mindere, weise K+S gegenüber Agrium, Mosaic und Yara auf Basis der Analystenprognosen eine leicht höhere Bewertung auf.
Auf dem aktuellen Kursniveau von 45 EUR behalten die Analysten von SRH AlsterResearch mit "verkaufen" ihr Anlageurteil für die Aktie von K+S bei. (Analyse vom 16.03.20109 (16.03.2010/ac/a/d)
Der Geschäftsverlauf 2009 sei durch Belastungen geprägt gewesen, die jenseits jeder Normalität gelegen hätten und die 2010 nicht wiederkehren würden. Bei einem inzwischen von Zuversicht geprägten Bestellverhalten der Kunden im Kalidüngemittelgeschäft (Distribution/ Großhandel) hätten sich die Auslieferungsmengen von K+S deutlich erholt. Die Kapazitäten seien voll ausgelastet; gleichzeitig vollziehe sich ein Abbau der von K+S gelagerten Bestände. Entscheidend für den Vollzug der Trendwende sei der Stopp der Abwärtsspirale bei den Kalidüngerpreisen gewesen. Marktteilnehmer dürften eher wieder mit anziehenden Kalipreisen kalkulieren.
K+S gehe für das Kalidüngemittelgeschäft 2010 von einer Gesamtabsatzmenge bei 6 Mio. t aus (2009: 4,35 Mio. t). Diese Planzahl würden die Analysten in ihre Projektion aufnehmen. Eine vollständige Erholung des Kalimarktes erwarte man für Europa noch nicht, weil das Preisniveau für Getreide aufgrund hervorragender Erntemengen zunächst gedrückt bleibe, der Budgetspielraum der Landwirtschaft somit knapper bemessen sei.
Im Zuge eines fortgesetzt hohen Nachholbedarfs prognostiziere man dann für 2011 einen Mengenabsatz oberhalb von 8 Mio. t. Auf Ebene des EBIT I erwarte man einen Beitrag der Kali- und Magnesiumprodukte von 315 Mio. EUR; der Geschäftsbereich würde gemäß der Analystenprojektion damit wieder rund die Hälfte des Gesamtergebnisses erbringen. Dem Geschäftsfeld Salz traue man einen Beitrag zum operativen Ergebnis von 260 Mio. EUR (+85% gegenüber 2009) zu.
Insgesamt sehe man K+S auf kräftigem Erholungskurs. Rückschlagpotenzial sei kaum auszumachen. Nachdem sich verschiedene Sondersituationen des vergangenen Jahres, einschließlich auch eines in Q2 angefallenen Aufwands zur Währungsabsicherung im Rahmen der Morton Salt-Akquisition, letztlich in einem Rückgang des EPS auf 0,56 EUR und der Dividende auf 0,20 EUR je Aktie niedergeschlagen hätten, schätze man das EPS für 2010 auf 2,15 EUR, die Dividende auf 0,86 EUR.
Ein Kursziel von 40 EUR entspreche der aktuellen Bewertungsindikation der Analysten für die K+S-Aktie, gestützt sowohl auf den DCF-Ansatz wie die relative Bewertung (EV-EBITDA 2010e). Zuletzt hätten sie ein Kursziel von 30 EUR formuliert. Bei der DCF-Modellierung setze man weiterhin ein langfristiges Niveau der EBITDA-Marge bei 17,5% an. Mit der Morton Salt-Integration verringere sich die Volatilität der künftigen Ergebnisreihe. Dies finde in einem auf 1,15 reduzierten Betafaktor (bisher: 1,30) Berücksichtigung.
In der Vergleichsbewertung zeige sich K+S günstiger als Weltmarktführer PotashCorp. Obwohl der ausgebaute Aktivitätsschwerpunkt im Salzgeschäft Ergebnissteigerungen tendenziell mindere, weise K+S gegenüber Agrium, Mosaic und Yara auf Basis der Analystenprognosen eine leicht höhere Bewertung auf.
Auf dem aktuellen Kursniveau von 45 EUR behalten die Analysten von SRH AlsterResearch mit "verkaufen" ihr Anlageurteil für die Aktie von K+S bei. (Analyse vom 16.03.20109 (16.03.2010/ac/a/d)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 15,68 € | 16,08 € | -0,40 € | -2,49% | 23.04./15:53 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000KSAG888 | KSAG88 | 18,69 € | 10,35 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
15,65 € | -1,76% | 16:08 |
| München | 15,95 € | +8,28% | 08:00 |
| Hannover | 15,88 € | +8,25% | 08:16 |
| Hamburg | 15,89 € | +8,02% | 22.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 20,617 $ | +6,88% | 16.03.26 |
| Düsseldorf | 15,89 € | +0,13% | 12:32 |
| Frankfurt | 15,78 € | -0,32% | 14:27 |
| Stuttgart | 15,70 € | -1,07% | 15:46 |
| Xetra | 15,68 € | -2,49% | 15:53 |
= Realtime
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