Erweiterte Funktionen
Weitere Suchergebnisse zu "K+S AG":
Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Aktienservice Research" empfehlen die Aktie von K+S (ISIN DE0007162000 / WKN 716200) zu kaufen.
K+S gehöre weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, Pflanzenpflege- und Salzprodukten. Die Aktie des MDAX-Unternehmens sei in der Performance-Liste der vergangenen Jahre zudem unter den Topwerten vertreten. Gerade habe der Wert ein neues Allzeithoch markiert, und die Chancen für weitere Kursgewinne stünden nicht schlecht.
Es gebe Menschen, die sich auf den Winter wegen der Sportmöglichkeiten im Schnee freuen würden. Andere wiederum würden diese Jahreszeit verfluchen. Sie würden an das Verkehrschaos denken, das es regelmäßig bei Schneefall auf den Straßen gebe. Für K+S sei letzteres aber eigentlich ein Idealfall. Schließlich würde ein strenger Winter mit viel Schnee und Glatteis einen höheren Bedarf an Streumitteln bedeuten - für den Umsatz der Gesellschaft nicht ganz unwichtig. Das Bergbauunternehmen liefere nämlich nicht nur das Salz in der Suppe. Der Konzern mit den Schwerpunkten Kali und Salzförderung erziele auch mit Auftausalzen für den Einsatz im Winterdienst große Umsätze.
Seit 2006 gehöre mit dem chilenischen Salzproduzent Sociedad Punta de Lobos (SPL) der größte südamerikanische Salzproduzent zum Konzern. SPL betreibe eine übertägige Produktionsstätte in Chile und eine Meersalzanlage in Brasilien. In Chile werde Steinsalz im Salar Grande der Atacama-Wüste gewonnen. Die riesigen Salzreserven dieser Lagerstätte würden ausreichen, die Weltbevölkerung für die kommenden 5.000 Jahre mit Salz zu versorgen. Die jährliche Produktionskapazität betrage derzeit sechs Millionen Tonnen. Die europäische Salztochter esco produziere jährlich 8,6 Mio. Tonnen Festsalz und sei der größte Salzanbieter Europas.
Die größten Geschäfte mache K+S mit der Herstellung von Kali- und Magnesiumprodukten. Das Unternehmen besitze sechs eigene Bergwerke in Deutschland und fördere dort Rohsalze. In den natürlichen Rohstoffen seien die lebensnotwendigen Mineralien, Kalium, Magnesium und Schwefel, enthalten. Sie würden zu hochwertigen Mineraldüngern sowie zu Vorprodukten für die Herstellung vielfältiger industrieller Erzeugnisse verarbeitet. Das Sortiment umfasse ein großes Angebot an kali- und magnesiumhaltigen Düngemitteln. Im Segment Kali sei der Konzern mit einem Anteil von rund 13% weltweit der viertgrößte Produzent und in Europa der größte Anbieter.
Zu den führenden Anbietern gehöre auch das Segment COMPO. Es dürfte jedem Gärtner bekannt sein. Unter dieser Marke vertreibe K+S eine breite Auswahl an Blumenerden, Spezialdüngern und Pflanzenpflegeprodukten für den privaten und professionellen Einsatz. Im Privatbereich sei das Segment - gemessen am Umsatz - führend in Kontinentaleuropa. Der Anteil liege bei mehr als 20%.
Zum Konzern würden außerdem die Sparten fertiva (stickstoffhaltige Felddünger) und Salz gehören. Im letztgenannten Sektor biete K+S mit den Töchtern esco und SPL ein umfangreiches Sortiment an Salzen. Neben der Anwendung als Nahrungs- und Futtermittel werde das Salz zum Färben, Desinfizieren, Konservieren und als Streugut im Winterdienst verwendet. Außerdem werde es in der Industrie benötigt.
Die Geschäfte würden gut laufen, wie es auch die Zahlen für das zweite Quartal untermauern würden. Dazu beigetragen habe auch die Übernahme des chilenischen Salzherstellers SPL im vergangenen Jahr. Außerdem sei es im Bereich Düngemittel bestens gelaufen. Zudem hätten Preissteigerungen durchgesetzt werden können. Der Umsatz habe sich im Zeitraum April bis Juni um 11% auf 778,6 Mio. Euro verbessert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 16,8% auf 69,4 Mio. Euro geklettert. Bereinigt um Sondereffekte habe die Gesellschaft nach Steuern 42,2 Mio. Euro verdient - ein Plus von 8%.
K+S habe damit eigenen Angaben zufolge den Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen können, nachdem man trotz des milden Winters in Europa und der damit verbundenen negativen Effekte für das Auftausalzgeschäft im ersten Quartal dennoch gut in das Jahr 2007 gestartet sei. Zugpferd im Auftaktquartal sei ebenfalls das Geschäft mit Düngemitteln gewesen. Dennoch habe es Rückgänge beim Konzern-EBIT und Überschuss gegeben. Mit den Zuwächsen im zweiten Quartal hätten sie aber teilweise wettgemacht werden können, und entsprechend positiv lese sich auch die Halbjahresbilanz.
Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten 2007 um 10,8 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro gestiegen. Das EBIT habe mit 172,1 Mio. Euro knapp über dem Vorjahresniveau von 172,5 Mio. Euro gelegen. Nur beim Überschuss habe die Aufholjagd noch nicht ganz ausgereicht, und im Vorjahresvergleich habe es einen Rückgang von 4,9% auf 104,8 Mio. Euro gegeben.
Die Ergebnisse könnten sich aber dennoch sehen lassen. Und auch der Ausblick habe überzeugt: K+S habe eine weitere Ergebnissteigerung prognostiziert, vor allem wegen der weltweit starken Nachfrage nach Düngemitteln. Im Geschäftsjahr 2007 solle nun das EBIT einen Wert zwischen 310 und 325 Mio. Euro erreichen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wäre dies ein Plus von 12% bis 17%. Bislang habe Firmenlenker Norbert Steiner nur von einem Zuwachs beim operativen Ergebnis gesprochen.
Trotz der zuversichtlichen Äußerungen habe der Aktienkurs bei Bekanntgabe der Zahlen im August erst einmal schlappgemacht. Neben weiteren Gewinnmitnahmen dürfte auch das aktuelle Marktumfeld für die Korrektur gesorgt haben. Inzwischen habe sich der Kurs wieder deutlich erholt. Kein Wunder, K+S könne aus fundamentaler Sicht überzeugen.
Das hätten offenbar auch ausländische Investoren erkannt. Der russische Industrielle Andrej Melnitschenko sei über seine Investmentfirma Linea beim deutschen Salz- und Düngemittelhersteller eingestiegen. Für rund 280 Mio. Euro habe er sich 6,75% an dem Unternehmen gesichert. Jüngst seien Gerüchte aufgekeimt, wonach es zu einem möglichen Zusammenschluss von K+S mit dem russischen Düngemittelhersteller Eurochem kommen könnte, der von der Investmentfirma Linea kontrolliert werde. Dies habe beflügelt, und der Kurs von K+S habe ein neues Allzeithoch markiert.
Mit dem jüngsten Kurssprung ergebe sich auch charttechnisch ein Kaufsignal, da der Widerstand von 118,73 Euro überwunden worden sei. Insgesamt erscheine K+S somit derzeit äußerst interessant.
Zwar ist das Papier von K+S mit einem KGV (2008e) von 26 kein Schnäppchen, langfristig orientierte Käufe könnten jedoch dank der fundamental und charttechnisch guten Verfassung sowie der Fusionsspekulationen in Erwägung gezogen werden, so die Experten von "Aktienservice Research". Der Stopp-Loss sollte bei 113,00 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 434 vom 26.09.2007) (27.09.2007/ac/a/d)
K+S gehöre weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, Pflanzenpflege- und Salzprodukten. Die Aktie des MDAX-Unternehmens sei in der Performance-Liste der vergangenen Jahre zudem unter den Topwerten vertreten. Gerade habe der Wert ein neues Allzeithoch markiert, und die Chancen für weitere Kursgewinne stünden nicht schlecht.
Es gebe Menschen, die sich auf den Winter wegen der Sportmöglichkeiten im Schnee freuen würden. Andere wiederum würden diese Jahreszeit verfluchen. Sie würden an das Verkehrschaos denken, das es regelmäßig bei Schneefall auf den Straßen gebe. Für K+S sei letzteres aber eigentlich ein Idealfall. Schließlich würde ein strenger Winter mit viel Schnee und Glatteis einen höheren Bedarf an Streumitteln bedeuten - für den Umsatz der Gesellschaft nicht ganz unwichtig. Das Bergbauunternehmen liefere nämlich nicht nur das Salz in der Suppe. Der Konzern mit den Schwerpunkten Kali und Salzförderung erziele auch mit Auftausalzen für den Einsatz im Winterdienst große Umsätze.
Seit 2006 gehöre mit dem chilenischen Salzproduzent Sociedad Punta de Lobos (SPL) der größte südamerikanische Salzproduzent zum Konzern. SPL betreibe eine übertägige Produktionsstätte in Chile und eine Meersalzanlage in Brasilien. In Chile werde Steinsalz im Salar Grande der Atacama-Wüste gewonnen. Die riesigen Salzreserven dieser Lagerstätte würden ausreichen, die Weltbevölkerung für die kommenden 5.000 Jahre mit Salz zu versorgen. Die jährliche Produktionskapazität betrage derzeit sechs Millionen Tonnen. Die europäische Salztochter esco produziere jährlich 8,6 Mio. Tonnen Festsalz und sei der größte Salzanbieter Europas.
Die größten Geschäfte mache K+S mit der Herstellung von Kali- und Magnesiumprodukten. Das Unternehmen besitze sechs eigene Bergwerke in Deutschland und fördere dort Rohsalze. In den natürlichen Rohstoffen seien die lebensnotwendigen Mineralien, Kalium, Magnesium und Schwefel, enthalten. Sie würden zu hochwertigen Mineraldüngern sowie zu Vorprodukten für die Herstellung vielfältiger industrieller Erzeugnisse verarbeitet. Das Sortiment umfasse ein großes Angebot an kali- und magnesiumhaltigen Düngemitteln. Im Segment Kali sei der Konzern mit einem Anteil von rund 13% weltweit der viertgrößte Produzent und in Europa der größte Anbieter.
Zu den führenden Anbietern gehöre auch das Segment COMPO. Es dürfte jedem Gärtner bekannt sein. Unter dieser Marke vertreibe K+S eine breite Auswahl an Blumenerden, Spezialdüngern und Pflanzenpflegeprodukten für den privaten und professionellen Einsatz. Im Privatbereich sei das Segment - gemessen am Umsatz - führend in Kontinentaleuropa. Der Anteil liege bei mehr als 20%.
Zum Konzern würden außerdem die Sparten fertiva (stickstoffhaltige Felddünger) und Salz gehören. Im letztgenannten Sektor biete K+S mit den Töchtern esco und SPL ein umfangreiches Sortiment an Salzen. Neben der Anwendung als Nahrungs- und Futtermittel werde das Salz zum Färben, Desinfizieren, Konservieren und als Streugut im Winterdienst verwendet. Außerdem werde es in der Industrie benötigt.
K+S habe damit eigenen Angaben zufolge den Wachstumskurs erfolgreich fortsetzen können, nachdem man trotz des milden Winters in Europa und der damit verbundenen negativen Effekte für das Auftausalzgeschäft im ersten Quartal dennoch gut in das Jahr 2007 gestartet sei. Zugpferd im Auftaktquartal sei ebenfalls das Geschäft mit Düngemitteln gewesen. Dennoch habe es Rückgänge beim Konzern-EBIT und Überschuss gegeben. Mit den Zuwächsen im zweiten Quartal hätten sie aber teilweise wettgemacht werden können, und entsprechend positiv lese sich auch die Halbjahresbilanz.
Der Umsatz sei in den ersten sechs Monaten 2007 um 10,8 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro gestiegen. Das EBIT habe mit 172,1 Mio. Euro knapp über dem Vorjahresniveau von 172,5 Mio. Euro gelegen. Nur beim Überschuss habe die Aufholjagd noch nicht ganz ausgereicht, und im Vorjahresvergleich habe es einen Rückgang von 4,9% auf 104,8 Mio. Euro gegeben.
Die Ergebnisse könnten sich aber dennoch sehen lassen. Und auch der Ausblick habe überzeugt: K+S habe eine weitere Ergebnissteigerung prognostiziert, vor allem wegen der weltweit starken Nachfrage nach Düngemitteln. Im Geschäftsjahr 2007 solle nun das EBIT einen Wert zwischen 310 und 325 Mio. Euro erreichen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wäre dies ein Plus von 12% bis 17%. Bislang habe Firmenlenker Norbert Steiner nur von einem Zuwachs beim operativen Ergebnis gesprochen.
Trotz der zuversichtlichen Äußerungen habe der Aktienkurs bei Bekanntgabe der Zahlen im August erst einmal schlappgemacht. Neben weiteren Gewinnmitnahmen dürfte auch das aktuelle Marktumfeld für die Korrektur gesorgt haben. Inzwischen habe sich der Kurs wieder deutlich erholt. Kein Wunder, K+S könne aus fundamentaler Sicht überzeugen.
Das hätten offenbar auch ausländische Investoren erkannt. Der russische Industrielle Andrej Melnitschenko sei über seine Investmentfirma Linea beim deutschen Salz- und Düngemittelhersteller eingestiegen. Für rund 280 Mio. Euro habe er sich 6,75% an dem Unternehmen gesichert. Jüngst seien Gerüchte aufgekeimt, wonach es zu einem möglichen Zusammenschluss von K+S mit dem russischen Düngemittelhersteller Eurochem kommen könnte, der von der Investmentfirma Linea kontrolliert werde. Dies habe beflügelt, und der Kurs von K+S habe ein neues Allzeithoch markiert.
Mit dem jüngsten Kurssprung ergebe sich auch charttechnisch ein Kaufsignal, da der Widerstand von 118,73 Euro überwunden worden sei. Insgesamt erscheine K+S somit derzeit äußerst interessant.
Zwar ist das Papier von K+S mit einem KGV (2008e) von 26 kein Schnäppchen, langfristig orientierte Käufe könnten jedoch dank der fundamental und charttechnisch guten Verfassung sowie der Fusionsspekulationen in Erwägung gezogen werden, so die Experten von "Aktienservice Research". Der Stopp-Loss sollte bei 113,00 Euro platziert werden. (Aktien Ausgabe 434 vom 26.09.2007) (27.09.2007/ac/a/d)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 15,92 € | 15,77 € | 0,15 € | +0,95% | 27.04./13:12 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000KSAG888 | KSAG88 | 18,69 € | 10,35 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
15,93 € | +0,89% | 13:25 |
| Nasdaq OTC Other | 20,617 $ | +6,88% | 16.03.26 |
| Düsseldorf | 16,04 € | +1,84% | 12:32 |
| Frankfurt | 15,99 € | +1,14% | 11:01 |
| Stuttgart | 15,94 € | +1,14% | 13:01 |
| Xetra | 15,92 € | +0,95% | 13:11 |
| Hannover | 15,77 € | +0,13% | 08:16 |
| München | 15,93 € | -0,99% | 08:00 |
| Hamburg | 15,68 € | -2,43% | 09:29 |
= Realtime
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 70829 | K+S wird unterschätzt | 22.04.26 |
| 5 | Kalium im Ohmgebirge - South . | 14.06.24 |
| 2 | +++Morgenbericht mit Terminen. | 25.03.24 |
| 7 | Neuer an Bord! | 27.04.23 |
| 1 | Tippspiel EPS Q1 2022 | 09.05.22 |








