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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Peter Metzger, Analyst von M.M. Warburg & CO, empfiehlt die Aktie von KUKA zu kaufen.
Der Zwischenbericht für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe in mehrfacher Hinsicht die Erwartungen der Analysten als auch des Konsens übertroffen. Das operative Ergebnis in Höhe von 18,5 Mio. Euro habe um fast 50% über der Schätzung der Analysten gelegen, obwohl der Umsatz (324,4 Mio. Euro) ihre Erwartung nur um 15% übertroffen habe. Dazu habe neben verbesserten operativen Ergebnissen der beiden Unternehmensbereiche auch das Ergebnis von Sonstige beigetragen, das infolge eines Gewinns aus einem Grundstücksverkauf positiv ausgefallen sei. Das Ergebnis aus nicht-fortgeführten Aktivitäten, das sich aus dem Abgangsergebnis und dem laufenden Ergebnis der Verpackungstechnik zusammensetze, sei mit 66,5 Mio. Euro auch deutlich höher als von den Analysten erwartet (50 Mio. Euro) ausgefallen. Außerdem sei der Zinsaufwand im zweiten Quartal stärker als gedacht zurückgegangen - eine Folge der durch den Verkaufserlös der Verpackungstechnik ins Plus gedrehten Nettofinanzposition.
Da KUKA bereits im ersten Halbjahr 2007 eine operative Marge von 4,6% erzielt habe, würden die Analysten die Margenprognose des Managements von 4,6% für das Gesamtjahr 2007 für sehr konservativ halten. Üblicherweise sei nämlich das zweite Halbjahr umsatz- und ergebnisstärker als das erste. Die Analysten würden im zweiten Halbjahr 2007 mit Erlösen von rd. 660 Mio. Euro und einem EBIT von 38 Mio. Euro rechnen, was sich mit einem Umsatz im ersten Halbjahr von 615 Mio. Euro und einem EBIT von 28,3 Mio. Euro vergleiche.
Die kräftige Erhöhung insbesondere der 2007er EPS-Schätzung der Analysten sei außerdem darauf zurückzuführen, dass der Zinsaufwand bereits im zweiten Quartal niedriger als geschätzt ausgefallen sei. Folglich hätten die Analysten die Nettogewinnschätzung aus fortgeführten Aktivitäten (von 33 Mio. Euro auf 43 Mio. Euro) prozentual stärker erhöht als die Schätzung des operativen Ergebnisses (von 57,5 Mio. Euro auf 66,3 Mio. Euro).
Die Analysten seien zuversichtlich, dass KUKA die für 2009 angestrebte operative Marge von 6% mindestens erreichen werde. Die Analysten würden 2008 eine EBIT-Marge im Konzern von knapp 5,7% und 2009 eine Marge von rd. 6,2% erwarten. Bei leicht erhöhten Umsatzschätzungen für die Folgejahre hätten die Analysten die EBIT-Prognosen von 71,5 Mio. Euro auf 77 Mio. Euro für 2008 und von 86 Mio. Euro auf 88 Mio. Euro in 2009 heraufgesetzt.
Die Analysten von M.M. Warburg & CO raten nach wie vor die KUKA-Aktie zu kaufen und erhöhen das Kursziel von 31 Euro auf 32 Euro. (Analyse vom 08.08.2007) (08.08.2007/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Zwischenbericht für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres habe in mehrfacher Hinsicht die Erwartungen der Analysten als auch des Konsens übertroffen. Das operative Ergebnis in Höhe von 18,5 Mio. Euro habe um fast 50% über der Schätzung der Analysten gelegen, obwohl der Umsatz (324,4 Mio. Euro) ihre Erwartung nur um 15% übertroffen habe. Dazu habe neben verbesserten operativen Ergebnissen der beiden Unternehmensbereiche auch das Ergebnis von Sonstige beigetragen, das infolge eines Gewinns aus einem Grundstücksverkauf positiv ausgefallen sei. Das Ergebnis aus nicht-fortgeführten Aktivitäten, das sich aus dem Abgangsergebnis und dem laufenden Ergebnis der Verpackungstechnik zusammensetze, sei mit 66,5 Mio. Euro auch deutlich höher als von den Analysten erwartet (50 Mio. Euro) ausgefallen. Außerdem sei der Zinsaufwand im zweiten Quartal stärker als gedacht zurückgegangen - eine Folge der durch den Verkaufserlös der Verpackungstechnik ins Plus gedrehten Nettofinanzposition.
Da KUKA bereits im ersten Halbjahr 2007 eine operative Marge von 4,6% erzielt habe, würden die Analysten die Margenprognose des Managements von 4,6% für das Gesamtjahr 2007 für sehr konservativ halten. Üblicherweise sei nämlich das zweite Halbjahr umsatz- und ergebnisstärker als das erste. Die Analysten würden im zweiten Halbjahr 2007 mit Erlösen von rd. 660 Mio. Euro und einem EBIT von 38 Mio. Euro rechnen, was sich mit einem Umsatz im ersten Halbjahr von 615 Mio. Euro und einem EBIT von 28,3 Mio. Euro vergleiche.
Die Analysten seien zuversichtlich, dass KUKA die für 2009 angestrebte operative Marge von 6% mindestens erreichen werde. Die Analysten würden 2008 eine EBIT-Marge im Konzern von knapp 5,7% und 2009 eine Marge von rd. 6,2% erwarten. Bei leicht erhöhten Umsatzschätzungen für die Folgejahre hätten die Analysten die EBIT-Prognosen von 71,5 Mio. Euro auf 77 Mio. Euro für 2008 und von 86 Mio. Euro auf 88 Mio. Euro in 2009 heraufgesetzt.
Die Analysten von M.M. Warburg & CO raten nach wie vor die KUKA-Aktie zu kaufen und erhöhen das Kursziel von 31 Euro auf 32 Euro. (Analyse vom 08.08.2007) (08.08.2007/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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