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Der Analyst Dieter Hintermeier von "Die Telebörse-online" hält derzeit ein Investment bei Juventus Turin (WKN 794314) für sehr riskant.
Gestern habe sich Lybiens Revolutionsführer Gaddafi über seine Investmentgesellschaft Lafico an Juventus, die zum Imperium des Agnelli-Konzerns (Fiat, Ferrari) gehöre, beteiligt. Er habe rund 6,4 Mio. Aktien im Wert von 22,9 Mio. Euro investiert. Somit halte Gaddafi nach Agnelli (63%) mit knapp über 5% den zweitgrößten Anteil der Juventus-Aktien.
Der Titel werde seit drei Wochen an der Mailänder Börse gehandelt. Die Aktie sei schnell unter den Ausgabepreis von 3,70 Euro gerutscht und habe mit 3,35 Euro einen ersten Tiefstand getestet. Nach Gaddafis Einstieg sei wieder Bewegung in den Aktienkurs gekommen.
So habe die Aktie um nur marginale 1,5% zugelegt. Dennoch habe der Wert inzwischen die wichtige Widerstandslinie von 3,60 Euro überwinden können. Es bleibe abzuwarten, ob der Kurs weiter den Weg nach oben suche. So würden einige Analysten erst einmal zum Abwarten raten und Ingo Süßmilch, Sportexperte der WGZ-Bank, halte den Titel sogar für deutlich überbewertet. Juventus sei mit einer derzeitigen Marktkapitalisierung von über 436 Mio. Euro an der Börse rund viermal so viel Wert wie Borussia Dortmund (rund 103 Mio. Euro).
Es gebe böse Stimmen, die behaupten würden, Agnelli habe mit dem Börsengang von Juventus nur Kasse machen wollen. Eigentlich beabsichtige der Club das frische Geld vom Börsengang zur Umwandlung in einen Unterhaltungskonzern zu nutzen. Damit wolle der Verein nicht nur mit Fußball Geld verdienen, sondern auch mit Kinos, Freizeitzentren und Restaurants.
Noch sei nicht absehbar in welche Richtung der Kurs drehen werde. Unklar sei zudem, ob es durch die Lybien-Connection einen Marketingdurchbruch in Afrika für den Verein geben werde
Daher hält der Analyst von "Die Telebörse-online" ein Investment bei Juventus Turin derzeit für sehr riskant.
Gestern habe sich Lybiens Revolutionsführer Gaddafi über seine Investmentgesellschaft Lafico an Juventus, die zum Imperium des Agnelli-Konzerns (Fiat, Ferrari) gehöre, beteiligt. Er habe rund 6,4 Mio. Aktien im Wert von 22,9 Mio. Euro investiert. Somit halte Gaddafi nach Agnelli (63%) mit knapp über 5% den zweitgrößten Anteil der Juventus-Aktien.
Der Titel werde seit drei Wochen an der Mailänder Börse gehandelt. Die Aktie sei schnell unter den Ausgabepreis von 3,70 Euro gerutscht und habe mit 3,35 Euro einen ersten Tiefstand getestet. Nach Gaddafis Einstieg sei wieder Bewegung in den Aktienkurs gekommen.
Es gebe böse Stimmen, die behaupten würden, Agnelli habe mit dem Börsengang von Juventus nur Kasse machen wollen. Eigentlich beabsichtige der Club das frische Geld vom Börsengang zur Umwandlung in einen Unterhaltungskonzern zu nutzen. Damit wolle der Verein nicht nur mit Fußball Geld verdienen, sondern auch mit Kinos, Freizeitzentren und Restaurants.
Noch sei nicht absehbar in welche Richtung der Kurs drehen werde. Unklar sei zudem, ob es durch die Lybien-Connection einen Marketingdurchbruch in Afrika für den Verein geben werde
Daher hält der Analyst von "Die Telebörse-online" ein Investment bei Juventus Turin derzeit für sehr riskant.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,096 € | 2,054 € | 0,042 € | +2,04% | 24.04./20:46 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| IT0005572778 | A401NW | 3,57 € | 1,96 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
2,09 € | +1,75% | 17:44 |
| Düsseldorf | 2,072 € | +2,07% | 19:31 |
| Stuttgart | 2,076 € | +1,67% | 20:31 |
| Frankfurt | 2,018 € | +0,40% | 08:01 |
| München | 2,066 € | +0,19% | 09:15 |
= Realtime
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