Erweiterte Funktionen
München (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "Finanzwoche" ist die Jungheinrich-Aktie (ISIN DE0006219934 / WKN 621993, VZ) nach wie vor kaufenswert.
Für Jungheinrich beginne das Jahr 2007 positiv. Bei dem Unternehmen würden immer mehr Aufträge eingehen. Trotz Preiserhöhung im Oktober des vergangenen Jahres hätten die Auftragseingänge im Januar wieder über den Vergleichswerten des Vorjahres gelegen. Bereits das abgelaufene 4. Quartal sei hinsichtlich der Aufträge und Umsätze mit ca. 10% Wachstum besser ausgefallen als die vorsichtig geplanten 5% (generell veröffentliche Jungheinrich jedoch keine Prognosen).
Die überraschende Nachricht am Ende des vergangenen Jahres, dass der Vorstandsvorsitzende von Pichler frühzeitig aus dem Unternehmen ausscheide, habe dem Kurs lediglich für kurze Zeit geschadet. Zur Neubesetzung der Stelle (wahrscheinlich extern) dürften in den kommenden Wochen Informationen zu erwarten sein. Bis dahin sei noch ungeklärt, ob die begonnene Strategie der Internationalisierung weiter stringent fortgeführt werde. Immerhin setze Jungheinrich noch 85% in Westeuropa um.
In 2006 dürfte eine EBIT-Marge von ca. 6,5% erzielt worden sein. In diesem Jahr könnte sie sich auch bei anhaltend hohen Rohstoffpreisen auf ca. 7% erhöhen.
Wegen des schnelleren Warenumschlags wachse weltweit der Bedarf nach optimierter Logistik. Da Jungheinrich nicht nur das Neugeschäft mit Fahrzeugen im Angebot habe, sondern auch den anschließenden Service sowie die höhermargige Logistikplanung, werde das Unternehmen weiterhin gut verdienen.
Im vergangenen Jahr dürfte man ca. 70 Mio. Euro Jahresüberschuss erzielt haben. Im laufenden Jahr werde das unbereinigte Ergebnis nur wenig wachsen, da 2006 Einmalerträge geänderter Pensionsrückstellungen in Höhe von 7,7 Mio. Euro verzeichnet worden seien. Werde dieser Effekt nicht berücksichtigt, sei eine Steigerung des Gewinns um ca. 10% realistisch. Auf dem derzeitigen Niveau entspreche das einer 2007er PE von 12,5 und mit tendenziell steigenden Abschreibungen einem EV/EBITDA-Multiple von 4. Bei gleich bleibender Ausschüttungsquote wie im Vorjahr bedeute dies eine Dividendenrendite von ca. 2%.
Im Vergleich mit Unternehmen aus dem gleichen Sektor sei Jungheinrich ebenso unterbewertet wie im Verhältnis zum SDAX (PE 19, Dividende 1,5%), auch unter Berücksichtigung eines Abschlags wegen der fehlenden Stimmrechte der Vorzugsaktien.
Angesichts der noch nicht zu optimistischen Schätzungen der Investorengemeinde bleibt die Aktie von Jungheinrich nach Meinung der Experten der "Finanzwoche" weiterhin kaufenswert. (Ausgabe 5 vom 07.02.2007) (08.02.2007/ac/a/nw)
Für Jungheinrich beginne das Jahr 2007 positiv. Bei dem Unternehmen würden immer mehr Aufträge eingehen. Trotz Preiserhöhung im Oktober des vergangenen Jahres hätten die Auftragseingänge im Januar wieder über den Vergleichswerten des Vorjahres gelegen. Bereits das abgelaufene 4. Quartal sei hinsichtlich der Aufträge und Umsätze mit ca. 10% Wachstum besser ausgefallen als die vorsichtig geplanten 5% (generell veröffentliche Jungheinrich jedoch keine Prognosen).
Die überraschende Nachricht am Ende des vergangenen Jahres, dass der Vorstandsvorsitzende von Pichler frühzeitig aus dem Unternehmen ausscheide, habe dem Kurs lediglich für kurze Zeit geschadet. Zur Neubesetzung der Stelle (wahrscheinlich extern) dürften in den kommenden Wochen Informationen zu erwarten sein. Bis dahin sei noch ungeklärt, ob die begonnene Strategie der Internationalisierung weiter stringent fortgeführt werde. Immerhin setze Jungheinrich noch 85% in Westeuropa um.
Wegen des schnelleren Warenumschlags wachse weltweit der Bedarf nach optimierter Logistik. Da Jungheinrich nicht nur das Neugeschäft mit Fahrzeugen im Angebot habe, sondern auch den anschließenden Service sowie die höhermargige Logistikplanung, werde das Unternehmen weiterhin gut verdienen.
Im vergangenen Jahr dürfte man ca. 70 Mio. Euro Jahresüberschuss erzielt haben. Im laufenden Jahr werde das unbereinigte Ergebnis nur wenig wachsen, da 2006 Einmalerträge geänderter Pensionsrückstellungen in Höhe von 7,7 Mio. Euro verzeichnet worden seien. Werde dieser Effekt nicht berücksichtigt, sei eine Steigerung des Gewinns um ca. 10% realistisch. Auf dem derzeitigen Niveau entspreche das einer 2007er PE von 12,5 und mit tendenziell steigenden Abschreibungen einem EV/EBITDA-Multiple von 4. Bei gleich bleibender Ausschüttungsquote wie im Vorjahr bedeute dies eine Dividendenrendite von ca. 2%.
Im Vergleich mit Unternehmen aus dem gleichen Sektor sei Jungheinrich ebenso unterbewertet wie im Verhältnis zum SDAX (PE 19, Dividende 1,5%), auch unter Berücksichtigung eines Abschlags wegen der fehlenden Stimmrechte der Vorzugsaktien.
Angesichts der noch nicht zu optimistischen Schätzungen der Investorengemeinde bleibt die Aktie von Jungheinrich nach Meinung der Experten der "Finanzwoche" weiterhin kaufenswert. (Ausgabe 5 vom 07.02.2007) (08.02.2007/ac/a/nw)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 29,26 € | 29,08 € | 0,18 € | +0,62% | 17.04./13:21 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0006219934 | 621993 | 42,84 € | 25,64 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
29,28 € | +0,69% | 13:08 |
| Hannover | 28,86 € | +2,92% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 29,02 € | +0,97% | 09:32 |
| Xetra | 29,26 € | +0,62% | 13:19 |
| Stuttgart | 29,20 € | +0,41% | 13:16 |
| Frankfurt | 28,96 € | +0,35% | 09:13 |
| München | 29,02 € | +0,21% | 09:15 |
| Hamburg | 28,94 € | -0,62% | 08:17 |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 799 | Jung(e kauf)heinrich.Von diesem. | 15.04.26 |
| 4 | Jungheinrich Turnaround | 11.03.14 |
| 47 | UNSER VOTUM: KAUFEN: Jun. | 09.11.07 |








