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Risikoaversen Anleger empfehlen die Analysten der Erste Bank nach wie vor, die Jenbacher-Aktie (WKN 851442) gleich zu verkaufen, spekulative Anleger können auf die Übernahme bei einem Kurs von 17,43 Euro setzen.
Das Unternehmen habe vorläufige Zahlen für 2002 veröffentlicht, die ein differenziertes Bild zeigen würden. Während trotz des schlechten Marktumfelds der Umsatz um 10% auf 275 Mio. Euro habe gesteigert werden können, habe das Ergebnis (14 Mio. Euro vor Steuern nach 22,3 Mio. Euro im Vorjahr) enttäuscht. Zu der erwarteten Ergebnisbelastung durch den Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur (Frankreich, Dubai, Hongkong), die bereits in den Vorquartalen sichtbar gewesen sei, sei ein Problem mit einem Lieferanten bei der Abwicklung eines Großprojekts in den USA gekommen.
Geradezu sensationell habe sich hingegen der Auftragseingang im 4. Quartal dargestellt, der sich für das Gesamtjahr auf 396 Mio. Euro (+14%) belaufe. Der Biogasbereich mache bereits rund 45% des Neugeschäfts aus, das Servicegeschäft betrage etwa 41%. Der Ausblick gestalte sich angesichts des Auftragsstandes sehr positiv, allerdings würden hohe Öl/Gaspreise und Verzögerungen bei Neuanlagen aufgrund der geopolitischen Verunsicherung das laufende Jahr trüben.
Kursmäßig stehe das laufende Übernahmeangebot von General Electric derzeit eindeutig im Vordergrund. Durch die Bildung eines Aktienpools von mehr als 10% von Gegnern der Übernahmebedingungen, die mehr als die von GE angebotenen 17,43 Euro je Aktie verlangen würden, könnte GE an der Bedingung, mindestens 90% der Aktien zu übernehmen, scheitern. Sollte GE die Übernahme ablehnen, seien weitere Kursrückgänge möglich, es sei denn, GE sammele die Aktien über die Börse auf.
Für risikoaverse Anleger empfiehlt sich nach wie vor, die Jenbacher-Aktie gleich zu verkaufen, spekulative Anleger können auf die Übernahme bei einem Kurs von 17,43 Euro setzen, so die Analysten der Erste Bank. Das Übernahmeangebot sei mit 26.3. begrenzt, nach der Nachfrist von 10 Tagen würde man mehr wissen. Die Bilanzpressekonferenz finde am 30.4. statt.
Das Unternehmen habe vorläufige Zahlen für 2002 veröffentlicht, die ein differenziertes Bild zeigen würden. Während trotz des schlechten Marktumfelds der Umsatz um 10% auf 275 Mio. Euro habe gesteigert werden können, habe das Ergebnis (14 Mio. Euro vor Steuern nach 22,3 Mio. Euro im Vorjahr) enttäuscht. Zu der erwarteten Ergebnisbelastung durch den Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur (Frankreich, Dubai, Hongkong), die bereits in den Vorquartalen sichtbar gewesen sei, sei ein Problem mit einem Lieferanten bei der Abwicklung eines Großprojekts in den USA gekommen.
Kursmäßig stehe das laufende Übernahmeangebot von General Electric derzeit eindeutig im Vordergrund. Durch die Bildung eines Aktienpools von mehr als 10% von Gegnern der Übernahmebedingungen, die mehr als die von GE angebotenen 17,43 Euro je Aktie verlangen würden, könnte GE an der Bedingung, mindestens 90% der Aktien zu übernehmen, scheitern. Sollte GE die Übernahme ablehnen, seien weitere Kursrückgänge möglich, es sei denn, GE sammele die Aktien über die Börse auf.
Für risikoaverse Anleger empfiehlt sich nach wie vor, die Jenbacher-Aktie gleich zu verkaufen, spekulative Anleger können auf die Übernahme bei einem Kurs von 17,43 Euro setzen, so die Analysten der Erste Bank. Das Übernahmeangebot sei mit 26.3. begrenzt, nach der Nachfrist von 10 Tagen würde man mehr wissen. Die Bilanzpressekonferenz finde am 30.4. statt.
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