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Wolfratshausen (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten von "Smart Investor" sollte vor dem Kauf der Intershop-Aktie (ISIN DE000A0EPUH1 / WKN A0EPUH) zunächst eine Konsolidierung abgewartet werden.
Mit der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung einer neuen Version der e-Commerce-Software "Enfinity" sehe sich das Unternehmen in der Spur für weiteres Wachstum. Nachdem sich das Unternehmen unter seinem früheren Vorstandschef Stephan Schambach auf dem Höhepunkt des TMT-Booms in den eigenen Expansionsplänen verzettelt habe, sei ab dem Jahr 2007 eine erholsame Rosskur erfolgt, deren Erfolg nicht lange auf sich habe warten lassen. Bereits im dritten Quartal desselben Jahres sei Intershop der Turnaround gelungen. Nach mehreren Wechseln an der Spitze des Konzerns würden inzwischen die langjährigen Intershop-Manager Henry Göttler und Dr. Ludger Vogt maßgeblich den Kurs des Unternehmens bestimmen.
Im Januar sei die Veröffentlichung der lang erwarteten neuen "Enfinity"-Version 6.3. erfolgt, die vor allem in ihrer Funktionalität weiter verbessert worden sei. So würden sich nunmehr einfache Internetadressen ohne kryptische Sonderzeichen erstellen lassen, die sodann für mehr Traffic auf den jeweiligen Online-Shops sorgen sollten. Auch könne die neue Version noch leichter auf andere Sprachen und Währungen umgestellt werden. Während in den letzten beiden Jahren der Lizenzumsatz nicht an das Wachstum der anderen Geschäftsbereiche herangekommen sei, sollte sich dieser Trend im laufenden Jahr umkehren.
Bislang spüre der Vorstand von der weltweiten Krise relativ wenig, da immer mehr Unternehmen in dem nach wie vor wachsenden Online-Handel eine Chance sähen, um Umsatzrückgänge in anderen Bereichen - hierzu gehöre vornehmlich der stationäre Einzelhandel - abzufedern. Entsprechend werde auch weiterhin auf diesem Gebiet in Software und Beratung investiert. Ausgehend von einer regionalen Expansion sowie einer geplanten Erweiterung des Produktportfolios stelle der Vorstand für die nächsten Jahre ein organisches Wachstum zwischen 7 und 11% in Aussicht.
Die operative Marge, die 2008 auf knapp 7% habe gesteigert werden können, solle parallel dazu spätestens in zwei Jahren auf ein zweistelliges Niveau gehoben werden. In der Tat erscheine die aktuelle Profitabilität für ein Software-Unternehmen noch deutlich ausbaufähig. Allerdings habe Intershop auch heute noch einige Altlasten zu tragen, die dem "Wahnsinn" der "Neuer Markt-Ära" geschuldet seien und die nichts mit dem eigentlichen Geschäft zu tun hätten.
Intershop stehe nach dem erfolgreichen Turnaround wieder auf einem soliden Fundament. Man selbst verfüge heute über 8 Mio. EUR an liquiden Mitteln und sei darüber hinaus schuldenfrei. Damit würden sich selbst im aktuellen Umfeld kleinere Zukäufe problemlos finanzieren lassen. Ausgehend von der Veröffentlichung der neuen e-Commerce-Lösung sollten Umsatz und Ergebnis auch im laufenden Jahr weiter zulegen können.
Trotz allem empfiehlt es sich, nach dem jüngsten Kursanstieg den Kauf der Intershop-Aktie erst einmal zurückzustellen und eine Konsolidierung abzuwarten, so die Experten von "Smart Investor". Die Börse habe zuletzt einige Vorschusslorbeeren zu viel verteilt. (Ausgabe 05). (04.05.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit der erst kürzlich erfolgten Veröffentlichung einer neuen Version der e-Commerce-Software "Enfinity" sehe sich das Unternehmen in der Spur für weiteres Wachstum. Nachdem sich das Unternehmen unter seinem früheren Vorstandschef Stephan Schambach auf dem Höhepunkt des TMT-Booms in den eigenen Expansionsplänen verzettelt habe, sei ab dem Jahr 2007 eine erholsame Rosskur erfolgt, deren Erfolg nicht lange auf sich habe warten lassen. Bereits im dritten Quartal desselben Jahres sei Intershop der Turnaround gelungen. Nach mehreren Wechseln an der Spitze des Konzerns würden inzwischen die langjährigen Intershop-Manager Henry Göttler und Dr. Ludger Vogt maßgeblich den Kurs des Unternehmens bestimmen.
Im Januar sei die Veröffentlichung der lang erwarteten neuen "Enfinity"-Version 6.3. erfolgt, die vor allem in ihrer Funktionalität weiter verbessert worden sei. So würden sich nunmehr einfache Internetadressen ohne kryptische Sonderzeichen erstellen lassen, die sodann für mehr Traffic auf den jeweiligen Online-Shops sorgen sollten. Auch könne die neue Version noch leichter auf andere Sprachen und Währungen umgestellt werden. Während in den letzten beiden Jahren der Lizenzumsatz nicht an das Wachstum der anderen Geschäftsbereiche herangekommen sei, sollte sich dieser Trend im laufenden Jahr umkehren.
Die operative Marge, die 2008 auf knapp 7% habe gesteigert werden können, solle parallel dazu spätestens in zwei Jahren auf ein zweistelliges Niveau gehoben werden. In der Tat erscheine die aktuelle Profitabilität für ein Software-Unternehmen noch deutlich ausbaufähig. Allerdings habe Intershop auch heute noch einige Altlasten zu tragen, die dem "Wahnsinn" der "Neuer Markt-Ära" geschuldet seien und die nichts mit dem eigentlichen Geschäft zu tun hätten.
Intershop stehe nach dem erfolgreichen Turnaround wieder auf einem soliden Fundament. Man selbst verfüge heute über 8 Mio. EUR an liquiden Mitteln und sei darüber hinaus schuldenfrei. Damit würden sich selbst im aktuellen Umfeld kleinere Zukäufe problemlos finanzieren lassen. Ausgehend von der Veröffentlichung der neuen e-Commerce-Lösung sollten Umsatz und Ergebnis auch im laufenden Jahr weiter zulegen können.
Trotz allem empfiehlt es sich, nach dem jüngsten Kursanstieg den Kauf der Intershop-Aktie erst einmal zurückzustellen und eine Konsolidierung abzuwarten, so die Experten von "Smart Investor". Die Börse habe zuletzt einige Vorschusslorbeeren zu viel verteilt. (Ausgabe 05). (04.05.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,105 € | 1,06 € | 0,045 € | +4,25% | 20.04./17:35 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A254211 | A25421 | 1,87 € | 0,94 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
1,105 € | +4,25% | 17:26 |
| Frankfurt | 1,155 € | +13,79% | 18:48 |
| Hamburg | 1,05 € | +3,45% | 08:16 |
| Xetra | 1,07 € | +3,38% | 17:35 |
| Stuttgart | 1,085 € | +3,33% | 19:01 |
| München | 1,015 € | 0,00% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 1,03 € | -0,96% | 16:30 |
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