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Die Weltwirtschaft ist ausgesprochen positiv ins Jahr 2005 gestartet, so die Analysten der Bankgesellschaft Berlin.
Im gesamten OECD-Raum habe sich das Wachstum der Industrieproduktion zum Jahresanfang stark beschleunigt. In China habe sich die wirtschaftliche Expansion im ersten Quartal in unverändert hohem Tempo fortgesetzt, Japan habe sich dank einer Belebung der Binnennachfrage wieder aus der Rezession befreien können und die USA hätten im ersten Quartal ein anhaltend robustes Wachstum in der Nähe des Potenzialwachstums aufgewiesen.
Die weiteren Konjunkturaussichten hätten sich auf Grund des anhaltend hohen Rohölpreises zwischenzeitlich zwar wieder erheblich eingetrübt, gleichwohl gebe es keine Anzeichen für eine drohende Rezession. Die Eurozone habe zum Jahresauftakt ein ansehnliches Wachstum verzeichnet. Allerdings sei diesmal der positive Impuls ausschließlich aus Deutschland und Spanien gekommen, während die italienische Wirtschaft in die Rezession abgerutscht sei und aus den anderen Mitgliedstaaten eine Verlangsamung oder gar Stagnation des Wirtschaftsgangs gemeldet worden sei.
Der kräftige Zuwachs in Deutschland (das Bruttoinlandsprodukt sei im ersten Quartal um 1,0% gestiegen) habe wiederum in erster Linie aus der Korrektur von Verzerrungen resultiert, die sich aus der Überschätzung des Arbeitstageeffektes im Schlussquartal 2004 ergeben hätten. Die Verlaufsbetrachtung zahlreicher monatlicher Konjunkturdaten lege den Schluss nahe, dass weihnachts- und jahreswechselbedingte Ruhezeiten zu Jahresbeginn nachgearbeitet worden seien. Damit wäre das Niveau der Wirtschaftsleistung nunmehr überzeichnet, so dass eine konjunkturelle Stockung im Frühjahr unterstellt werden müsse.
Für die zweite Jahreshälfte könne ebenfalls nur ein moderates Wachstum erwartet werden. So hätten sich die Stimmungsindikatoren unter dem Eindruck der drastisch gestiegenen Energiepreise inzwischen erheblich verschlechtert. In Frankreich werde der Fortgang nicht zuletzt durch das Auslaufen steuerlicher Anreize belastet, die den Konsum im vergangenen Jahr noch stimuliert hätten.
Zwar habe sich die preisliche Wettbewerbskraft der Eurozone insgesamt vor dem Hintergrund des zuletzt wieder schwächeren Euro leicht verzerrt, doch wirke die vorherige Aufwertung noch nach. Bei anhaltender Konsumschwäche profitiere vor allem der Investitionsgüterbereich von der robusten Auslandsnachfrage. Zunehmende Wachstumsdivergenzen zwischen den Mitgliedstaaten seien damit vorgezeichnet.
Im gesamten OECD-Raum habe sich das Wachstum der Industrieproduktion zum Jahresanfang stark beschleunigt. In China habe sich die wirtschaftliche Expansion im ersten Quartal in unverändert hohem Tempo fortgesetzt, Japan habe sich dank einer Belebung der Binnennachfrage wieder aus der Rezession befreien können und die USA hätten im ersten Quartal ein anhaltend robustes Wachstum in der Nähe des Potenzialwachstums aufgewiesen.
Der kräftige Zuwachs in Deutschland (das Bruttoinlandsprodukt sei im ersten Quartal um 1,0% gestiegen) habe wiederum in erster Linie aus der Korrektur von Verzerrungen resultiert, die sich aus der Überschätzung des Arbeitstageeffektes im Schlussquartal 2004 ergeben hätten. Die Verlaufsbetrachtung zahlreicher monatlicher Konjunkturdaten lege den Schluss nahe, dass weihnachts- und jahreswechselbedingte Ruhezeiten zu Jahresbeginn nachgearbeitet worden seien. Damit wäre das Niveau der Wirtschaftsleistung nunmehr überzeichnet, so dass eine konjunkturelle Stockung im Frühjahr unterstellt werden müsse.
Für die zweite Jahreshälfte könne ebenfalls nur ein moderates Wachstum erwartet werden. So hätten sich die Stimmungsindikatoren unter dem Eindruck der drastisch gestiegenen Energiepreise inzwischen erheblich verschlechtert. In Frankreich werde der Fortgang nicht zuletzt durch das Auslaufen steuerlicher Anreize belastet, die den Konsum im vergangenen Jahr noch stimuliert hätten.
Zwar habe sich die preisliche Wettbewerbskraft der Eurozone insgesamt vor dem Hintergrund des zuletzt wieder schwächeren Euro leicht verzerrt, doch wirke die vorherige Aufwertung noch nach. Bei anhaltender Konsumschwäche profitiere vor allem der Investitionsgüterbereich von der robusten Auslandsnachfrage. Zunehmende Wachstumsdivergenzen zwischen den Mitgliedstaaten seien damit vorgezeichnet.









