Integra LifeSc. genügend Potential




12.02.01 00:00
Finance-Online

Nach Darstellung von Finance-online ist Integra LifeSciene (WKN 897013) eines der wenigen Unternehmen, das im Bereich Tissue Engineering (Gewebebau) schon Produkte auf dem Markt hat.

Neben diesem lukrativen Wachstumsmarkt verfüge die Gesellschaft auch über ein solides Standbein in der Neurochirugie, was das Anlagerisiko dämpfen sollte. Aussichtsreiche Produkteinführungen sollten dieses Geschäftsfeld zusätzlich stärken. Unter Tissue Engineering verstehe man die Regeneration sowie den Aufbau unterschiedlicher Gewebearten. Die größten Fortschritte habe die Wissenschaft bislang auf dem Gebiet der Hautzellen erzielt, aber auch in der Wiederherstellung von Knorpel, Knochen, Bindegewebe sowie Zellverbindungen für Herz, Leber und Niere würde die Forschung forciert. Diesem Markt würde eine glänzende Zukunft bescheinigt. Schon heute würden für die Anwendungsbereiche Haut, Knorpel und Knochen mehr als 7,6 Mrd. Euro aufgewendet. In 10 Jahren sollen die Ausgaben bis auf 42 Mrd. Euro ansteigen.

In den vergangenen Jahren sei es dem Unternehmen gelungen die Bruttomargen kontinuierlich zu steigern. Diese habe schon 1995 bei respektablen 40% gelegen und konnte bis 1999 auf 50% gesteigert werden. Im Jahr 2000 solle sie bereits bei rund 55% liegen.

Für eine positive Überraschung hätten die im November vorgelegten Zahlen für das dritte Quartal gesorgt. Anstatt einem erwarteten Verlust von 2 Cents je Aktie sei ein Gewinn von 7 Cents je Aktie präsentiert worden. Allerdings sei ein Anteil des Gewinns auf Kosten der verringerten Ausgaben für Forschung und Entwicklung zurückzuführen. Im Regelfall wäre dies für ein Unternehmen in diesem Entwicklungsstadium bedenklich, hier könne jedoch der Rückgang von 500.000 USD durch den Verkauf einer Sparte an Johnson&Johnson erklärt werden. Der Umsatzzuwachs von 47% sei durch den Verkauf des Bereichs und den Zukauf von NeuroCare – einem Hersteller medizinischer Geräte – nur eingeschränkt aussagekräftig.

Mit knapp über 50% Umsatzanteil trage die Sparte für medizinische Geräte bislang etwas stärker zum Umsatz bei. Beide Bereiche sollten durch Neueinführungen bei Geräten und Etablierung von Artifical Skin in den kommenden Monaten deutlich wachsen.

Zu finanziellen Engpässen sollte es, nach dem Erreichen der Gewinnschwelle und mit Johnson&Johnson als Partner nicht kommen, auch wenn die Eigenkapitalquote von knapp 60% nur mäßig sei. Als solide könne man auch die Patentsituation des Unternehmens bezeichnen. In den USA habe Integra ca. 250 zugelassene Patente (weltweit ca. 350) und für weitere 70 Patente sei in den USA (175 weltweit) ein Antrag gestellt worden.

Da die Ertragserwartungen für das vierte Quartal nur unwesentlich angehoben worden seien, könnte es am 28.02 zu einer erneuten positiven Überraschung kommen. Ein KUV von 5 bei einem KGV (02) von 32 lasse noch genügend Spielraum nach oben. Nach der CEO Stuart Essig zwei Analystentreffen im Januar abgehalten habe, hätten Kurs und Umsatz der Aktie deutlich zugelegt. Nachdem der Wert, wie auch die gesamte Branche, im vergangenen Jahr völlig außer Acht gelassen wurde, könnte dieses Treffen und die anstehenden Zahlen für das vierte Quartal die Initialzündung gewesen sein.








 
 
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US4579852082 897013 17,53 $ 8,71 $
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