Infovista einige Stücke sichern




06.02.01 00:00
Neuer Markt Trader

Gemäß den Analysten von „Neuer Markt Trader“ hinterließ die Negativmeldung über einen Teilausstieg der Altaktionäre des IT-Dienstleisters Infovista (WKN 501946) am Markt nur vorübergehend Spuren.

Rund 3 Millionen Aktien würden die Altgesellschafter durch eine öffentliche Platzierung in Frankreich und den USA auf den Markt bringen wollen. Dies entspreche einem Anteil von ca. 16%. Unmittelbar habe der Wert mit einem Einbruch von 15% auf EUR 24,80 reagiert, habe dann jedoch nach dem Test der dort liegenden technischen Unterstützung prompt wieder nach oben auf zuletzt EUR 27 abgedreht.

Das Unternehmen sei Spezialist für Qualitätsmanagement in der Administration von Netzwerksystemen und habe sich mit der Application-Überwachung auf einem spannenden Nischenmarkt mit hoher Wachstumsdynamik spezialisiert. Und genau dort würden die Analysten vom Credit Lyonnais in einer brandaktuellen Studie die zentrale Phantasie für Infovista orten: Denn trotz breiten Wettbewerbsumfeldes habe sich das französische Unternehmen zuletzt gleich bei drei Großabschlüssen in Deutschland erfolgreich durchsetzen können. Infovista sei bei der Telecom, Debis und auch bei BASF als Lieferant zum Zuge gekommen.

Nun würden die Businesspläne nachhaltig nach oben revidiert werden müssen. Die Analysten würden mindestens um 35% die ohnehin schon ambitionierten Umsatzerwartungen nach oben schrauben wollen. Der Break-even, der erst für Mitte 2002 erwartet worden sei, solle jetzt bereits im vierten Quartal des laufenden Jahres erreicht werden, selbst dies könnte noch übertroffen werden.

Der Konzern werde in Kürze für das abgelaufene vierte Quartal des Vorjahres eine Umsatzexplosion auf EUR 7,07 Mio. bestätigen, hätten die Analysten aus Gesellschaftskreisen erfahren. Im Vergleich zum Vorjahr bedeute dies ein Plus von 360%. Dem Verlust von EUR 1,17 Mio. würden bestens dotierte Cash-Reserven von EUR 68 Mio. gegenüber stehen, di auch für Akquisitionen Spielraum schaffen würden.

Die parallel am Nasdaq in New York gelistete Infovista werde zu 52% von institutionellen Investoren kontrolliert und das Management halte weitere 10%. Gemäß den Analysten sollte man sich von diesem Titel auf jeden Fall einige Stücke sichern, bevor der Rückschlag voll aufgeholt sei.








 
 
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