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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" raten die Finger von der InVision Software-Aktie (ISIN DE0005859698 / WKN 585969) zu lassen.
Wie die Experten berichten würden, offeriere der Softwareentwickler InVision rund 1 Mio. Aktien und strebe in den Prime Standard der Frankfurter Börse. Das Angebot umfasse Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie aus dem Besitz der Alteigentümer. Die Aktien sollten zwischen 32 Euro bis 38 Euro kosten.
Das im Jahr 1995 gegründete Unternehmen beabsichtige mit dem Emissionserlös seinen Vertrieb auszubauen. Es würden Programme auf Microsoft Windows-Basis vertrieben, mit denen Abnehmer ihren Personaleinsatz planen und optimieren könnten. ABN AMRO, Fraport und IKEA würden zu den Kunden der Ratinger gehören. Die Gruppe verdiene ihre bisher recht kleinen Brötchen mit dem Verkauf von Softwarelizenzen und Wartungsdienstleistungen.
Nach Angaben der Experten sei jedoch die Angebotsfrist knapp bemessen. Interessierte hätten lediglich heute und morgen die Gelegenheit die Aktien zu zeichnen. Die bisherigen Gesellschafter und die Konsortialbanken WestLB und M.M. Warburg würden eine Marktkapitalisierung von bis zu 85 Mio. Euro anstreben.
Das Management habe in den letzten zwei Wochen die Werbetrommel gerührt. Doch Anleger sollten Vorsicht walten lassen: Der Aspirant habe im vergangenen Geschäftsjahr gerade einmal Umsatzerlöse in Höhe von 11 Mio. Euro generiert. Nachdem im Jahr 2005 ein Verlust in Höhe von rund 1 Mio. Euro eingefahren worden sei, habe sich das Ergebnis im letzten Jahr auf 1,4 Mio. Euro Gewinn belaufen. Das 2006er-KGV liege etwa bei 60 und sei viel zu teuer. Aber auch das Verhältnis von Börsenwert zu Umsatz sei abenteuerlich: Investoren sollten den siebenfachen Jahresumsatz auf den Tisch blättern. Ein Multiplikator um höchsten 3 wäre dabei angemessen.
Die Experten der "Prior Börse" empfehlen die Finger von der InVision Software-Aktie zu lassen, da der Börsengang zu scheitern droht. (Ausgabe 41 vom 13.06.2007) (13.06.2007/ac/a/n)
Wie die Experten berichten würden, offeriere der Softwareentwickler InVision rund 1 Mio. Aktien und strebe in den Prime Standard der Frankfurter Börse. Das Angebot umfasse Aktien aus einer Kapitalerhöhung sowie aus dem Besitz der Alteigentümer. Die Aktien sollten zwischen 32 Euro bis 38 Euro kosten.
Nach Angaben der Experten sei jedoch die Angebotsfrist knapp bemessen. Interessierte hätten lediglich heute und morgen die Gelegenheit die Aktien zu zeichnen. Die bisherigen Gesellschafter und die Konsortialbanken WestLB und M.M. Warburg würden eine Marktkapitalisierung von bis zu 85 Mio. Euro anstreben.
Das Management habe in den letzten zwei Wochen die Werbetrommel gerührt. Doch Anleger sollten Vorsicht walten lassen: Der Aspirant habe im vergangenen Geschäftsjahr gerade einmal Umsatzerlöse in Höhe von 11 Mio. Euro generiert. Nachdem im Jahr 2005 ein Verlust in Höhe von rund 1 Mio. Euro eingefahren worden sei, habe sich das Ergebnis im letzten Jahr auf 1,4 Mio. Euro Gewinn belaufen. Das 2006er-KGV liege etwa bei 60 und sei viel zu teuer. Aber auch das Verhältnis von Börsenwert zu Umsatz sei abenteuerlich: Investoren sollten den siebenfachen Jahresumsatz auf den Tisch blättern. Ein Multiplikator um höchsten 3 wäre dabei angemessen.
Die Experten der "Prior Börse" empfehlen die Finger von der InVision Software-Aktie zu lassen, da der Börsengang zu scheitern droht. (Ausgabe 41 vom 13.06.2007) (13.06.2007/ac/a/n)
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