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Die Experten von "SdK AktionräsNews" sind der Meinung, dass trotz der gelungenen Konsolidierung bei I-D Media (ISIN DE0006228604 / WKN 622860) kein Grund zu Euphorie besteht.
Vor einem Jahr habe die "SdK" zur Hauptversammlung der I-D Media AG in Berlin Gegenanträge gegen die völlig überzogenen Aufsichtsratsvergütungen gestellt. In den Jahren 2000 und 2001 seien den AR-Mitgliedern 60.000, 45.000 und 30.000 Euro gezahlt worden. Für die Zukunft ab 2002 seien in der Satzung immer noch 40.000, 30.000 und 20.000 Euro festgesetzt worden. Diese Vergütungen hätten in keinem angemessenen Verhältnis zur Lage der Gesellschaft wie in §113 AktG gefordert gestanden.
Bei einem Ausgabepreis von 23 Euro 1999 sei die Aktie zu einem Zockerwert weit unter 1 Euro verkommen. Der Umsatz habe sich 2001 auf 22 Mio. Euro halbiert und der Bilanzverlust sei auf 30,5 Mio. Euro angeschwollen (Jahresfehlbetrag: 22,5 Mio. Euro). Die Gesellschaft sei bei diesem Geschäftsverlauf durchaus stark Insolvenz gefährdet gewesen. Die Auskünfte auf den Hauptversammlungen seien unbefriedigend und nicht immer korrekt gewesen.
Umso erfreulicher sei der Bericht für dieses Jahr. Auf der Hauptversammlung am 24. Juni 2003 in Berlin habe die SdK einen verspäteten Erfolg in Bezug auf ihre letztjährigen Gegenanträge feststellen können. Die Verwaltung habe von sich aus einen Antrag zur Satzungsänderung auf die Tagesordnung gesetzt. Danach würden die drei komplett neu gewählten Mitglieder im Aufsichtsrat künftig nur noch eine der Lage der Gesellschaft angemessene Vergütung in Höhe von 10.000, 7.500 und 5.000 Euro im Jahr erhalten.
Außerdem sei dem SdK-Antrag entsprochen und eine zeitanteilige Vergütung bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat in die Satzung aufgenommen worden. Vorher sei bereits bei sechsmonatiger Zugehörigkeit im AR die vollständige Bezahlung fällig gewesen. Auch die Geschäftszahlen bei I-D Media würden Hoffnung aufkommen lassen.
Zwar habe es 2002 noch einmal einen Umsatzeinbruch auf nur noch 6 Mio. Euro und einen erneuten Jahresfehlbetrag in Höhe von 7,8 Mio. Euro gegeben, aber der drastische Personalabbau von 555 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2000 auf jetzt 104 Mitarbeiter zum Abschluss der Personalveränderungen habe den Internetdienstleister vor der Insolvenz gerettet. Für 2003 erwarte das Unternehmen ein "zumindest ausgeglichenes Ergebnis" und eine Umsatzsteigerung.
Trotz der gelungenen Konsolidierung besteht bei I-D Media nach Ansicht der Experten von "SdK AktionärsNews" noch kein Anlass zur Euphorie.
Vor einem Jahr habe die "SdK" zur Hauptversammlung der I-D Media AG in Berlin Gegenanträge gegen die völlig überzogenen Aufsichtsratsvergütungen gestellt. In den Jahren 2000 und 2001 seien den AR-Mitgliedern 60.000, 45.000 und 30.000 Euro gezahlt worden. Für die Zukunft ab 2002 seien in der Satzung immer noch 40.000, 30.000 und 20.000 Euro festgesetzt worden. Diese Vergütungen hätten in keinem angemessenen Verhältnis zur Lage der Gesellschaft wie in §113 AktG gefordert gestanden.
Bei einem Ausgabepreis von 23 Euro 1999 sei die Aktie zu einem Zockerwert weit unter 1 Euro verkommen. Der Umsatz habe sich 2001 auf 22 Mio. Euro halbiert und der Bilanzverlust sei auf 30,5 Mio. Euro angeschwollen (Jahresfehlbetrag: 22,5 Mio. Euro). Die Gesellschaft sei bei diesem Geschäftsverlauf durchaus stark Insolvenz gefährdet gewesen. Die Auskünfte auf den Hauptversammlungen seien unbefriedigend und nicht immer korrekt gewesen.
Außerdem sei dem SdK-Antrag entsprochen und eine zeitanteilige Vergütung bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat in die Satzung aufgenommen worden. Vorher sei bereits bei sechsmonatiger Zugehörigkeit im AR die vollständige Bezahlung fällig gewesen. Auch die Geschäftszahlen bei I-D Media würden Hoffnung aufkommen lassen.
Zwar habe es 2002 noch einmal einen Umsatzeinbruch auf nur noch 6 Mio. Euro und einen erneuten Jahresfehlbetrag in Höhe von 7,8 Mio. Euro gegeben, aber der drastische Personalabbau von 555 Mitarbeitern zum 31. Dezember 2000 auf jetzt 104 Mitarbeiter zum Abschluss der Personalveränderungen habe den Internetdienstleister vor der Insolvenz gerettet. Für 2003 erwarte das Unternehmen ein "zumindest ausgeglichenes Ergebnis" und eine Umsatzsteigerung.
Trotz der gelungenen Konsolidierung besteht bei I-D Media nach Ansicht der Experten von "SdK AktionärsNews" noch kein Anlass zur Euphorie.
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