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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" empfehlen die Aktie von IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064) bis 11,40 Euro zu kaufen.
Steigende Zinsen sowie teilweise fallende Immobilienpreise in den USA, Spanien, und Frankreich hätten zu einer allgemeinen Kurskorrektur bei Immobilienaktien geführt. Davon sei auch IMMOFINANZ nicht verschont geblieben. Gegenüber ihrem Höchstkurs habe die Aktie gut 10% verloren.
Sicherlich sei die jüngste Entwicklung der Immobilienpreise in einzelnen europäischen Ländern besorgniserregend. Die jeweiligen Märkte müssten allerdings differenziert betrachtet werden. In Spanien habe sich eine Immobilienblase herausgebildet. Eine weitere Korrektur am Immobilienmarkt sei somit realistisch. In Ländern wie Deutschland habe der Markt jedoch erst vor kurzem nach oben gedreht - die Mieten würden nach jahrelanger Stagnation erstmals wieder steigen. Dies dürfte sich bei einem weiteren Konjunkturaufschwung fortsetzen.
Mit der IMMOFINANZ seien Investoren im Immobiliensektor nach wie vor gut aufgestellt. In den etablierten Märkten Westeuropas würden sich die Österreicher zunehmend auf die aussichtsreichsten Logistikimmobilien konzentrieren. Mit größeren Wertberichtigungen auf das Bestandsportfolio sei somit nicht zu rechnen. Im Gegenteil: Im Österreichportfolio befänden noch stille Reserven von mindestens 500 Mio. Euro (knapp 10% der Marktkapitalisierung). Das Immobilienportfolio der Tochtergesellschaft IMMOEAST sei jedoch bereits massiv aufgewertet worden.
Der Kursrückgang biete eine Einstiegsgelegenheit. Hinsichtlich des deutlichen Zinsanstiegs - Immobilien infolgedessen weniger attraktiv - sollten zukünftige Wertsteigerungen von Immobilien auf Basis des aktuellen Aktienkurses jedoch nicht schon heute mitbezahlt werden.
Somit raten die Experten der "Finanzwoche" zum Kauf der IMMOFINANZ-Aktie bis 11,40 Euro, was dem derzeitigen Nettovermögenswert unter Berücksichtigung der stillen Reserven im Österreichportfolio entspricht. (Ausgabe 26 vom 04.07.2007) (06.07.2007/ac/a/a)
Steigende Zinsen sowie teilweise fallende Immobilienpreise in den USA, Spanien, und Frankreich hätten zu einer allgemeinen Kurskorrektur bei Immobilienaktien geführt. Davon sei auch IMMOFINANZ nicht verschont geblieben. Gegenüber ihrem Höchstkurs habe die Aktie gut 10% verloren.
Mit der IMMOFINANZ seien Investoren im Immobiliensektor nach wie vor gut aufgestellt. In den etablierten Märkten Westeuropas würden sich die Österreicher zunehmend auf die aussichtsreichsten Logistikimmobilien konzentrieren. Mit größeren Wertberichtigungen auf das Bestandsportfolio sei somit nicht zu rechnen. Im Gegenteil: Im Österreichportfolio befänden noch stille Reserven von mindestens 500 Mio. Euro (knapp 10% der Marktkapitalisierung). Das Immobilienportfolio der Tochtergesellschaft IMMOEAST sei jedoch bereits massiv aufgewertet worden.
Der Kursrückgang biete eine Einstiegsgelegenheit. Hinsichtlich des deutlichen Zinsanstiegs - Immobilien infolgedessen weniger attraktiv - sollten zukünftige Wertsteigerungen von Immobilien auf Basis des aktuellen Aktienkurses jedoch nicht schon heute mitbezahlt werden.
Somit raten die Experten der "Finanzwoche" zum Kauf der IMMOFINANZ-Aktie bis 11,40 Euro, was dem derzeitigen Nettovermögenswert unter Berücksichtigung der stillen Reserven im Österreichportfolio entspricht. (Ausgabe 26 vom 04.07.2007) (06.07.2007/ac/a/a)









