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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Felix Ellmann, Analyst von Warburg Research, bewertet die Aktie von IBS (ISIN DE0006228406 / WKN 622840) unverändert mit "kaufen".
Die IBS AG sei führender Anbieter von Softwarelösungen und Dienstleistungen für das Produktivitätsmanagement. Diese seien in der effizienten Produktion zunehmend wettbewerbskritisch. Das 1982 gegründete Unternehmen sei international tätig und erwirtschafte den wesentlichen Teil des Umsatzes im Bereich von MES-Lösungen (Manufactoring Execution Systems, prozessnahe Fertigungssteuerung). Aber auch die softwarebasierten Qualitätsmanagement-Lösungen (QM) und das Geschäftsfeld Compliance-Management würden wesentlich zu den Erlösen beitragen. Im Wettbewerb könne sich IBS vor allem aufgrund folgender Faktoren behaupten:
- Erfahrung: Das 1982 gegründete Unternehmen verfüge über jahrelange Erfahrung in der softwarebasierten Fertigung. Zusammen mit wichtigen Vorreitern dieser Technologie im Bereich der Automobilindustrie habe IBS maßgeblich Technologien entwickelt, die heute Industriestandard seien.
- Innovation: Das Unternehmen zeichne sich durch konsequente Innovationskraft aus. Neuester Beleg hierfür seien Lösungen im RFID-Umfeld, welche beispielsweise die PKW-Fertigung deutlich effizienter machen würden.
- Adaption: IBS gelinge es zudem seit Jahren, erfolgreiche Technologien aus der sehr innovativen Automobilfertigung in andere Bereiche zu übertragen, in denen IBS dann ausgereifte Lösungen anbieten könne. Während der Anteil am Umsatz in der automobilnahen Industrie vor einigen Jahren noch bei 70% gelegen habe, seien es mittlerweile nur noch etwa 40%.
- Referenzen: Unterstrichen werde die gute Wettbewerbsposition durch hervorragende Referenzen. Dies spiele bei Investitionsentscheidungen neuer Kunden eine wesentliche Rolle.
Auf Basis dieser Faktoren sollte es IBS gelingen, das Wachstum der letzten Jahre fortzusetzen. Jährlich wachse das Unternehmen langfristig um etwa 6% bei soliden EBIT-Margen von 11% bis 13%.
Das Wachstum werde neben innovativen Produkten auch durch die Erschließung weiterer Branchen und Regionen gewährleistet. Eine besondere Rolle werde hierbei China zukommen, wo IBS ein Tochterunternehmen gegründet habe. Der Umsatzanteil Chinas betrage derzeit etwa 5% und solle in den kommenden Jahren deutlich gesteigert werden. Rund 20% des Umsatzes erwirtschafte IBS bereits in dynamisch wachsenden Märkten außerhalb der EU.
Im Bereich Compliance-Management-Lösungen (Umsatzanteil 20%), welcher fast ausschließlich im US-Markt angeboten werde, profitiere IBS unverändert von stetig steigenden Regulierungen durch Gesetze und Normen (SOX, ISO TS 16949, FDA ).
Auf Basis der hergeleiteten Prognosen lautet die Einschätzung der Analysten von Warburg Research für die IBS-Aktie weiter "kaufen". Das Kursziel werde von EUR 5,20 auf EUR 5,50 erhöht. (Analyse vom 09.11.2011) (09.11.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die IBS AG sei führender Anbieter von Softwarelösungen und Dienstleistungen für das Produktivitätsmanagement. Diese seien in der effizienten Produktion zunehmend wettbewerbskritisch. Das 1982 gegründete Unternehmen sei international tätig und erwirtschafte den wesentlichen Teil des Umsatzes im Bereich von MES-Lösungen (Manufactoring Execution Systems, prozessnahe Fertigungssteuerung). Aber auch die softwarebasierten Qualitätsmanagement-Lösungen (QM) und das Geschäftsfeld Compliance-Management würden wesentlich zu den Erlösen beitragen. Im Wettbewerb könne sich IBS vor allem aufgrund folgender Faktoren behaupten:
- Erfahrung: Das 1982 gegründete Unternehmen verfüge über jahrelange Erfahrung in der softwarebasierten Fertigung. Zusammen mit wichtigen Vorreitern dieser Technologie im Bereich der Automobilindustrie habe IBS maßgeblich Technologien entwickelt, die heute Industriestandard seien.
- Innovation: Das Unternehmen zeichne sich durch konsequente Innovationskraft aus. Neuester Beleg hierfür seien Lösungen im RFID-Umfeld, welche beispielsweise die PKW-Fertigung deutlich effizienter machen würden.
- Adaption: IBS gelinge es zudem seit Jahren, erfolgreiche Technologien aus der sehr innovativen Automobilfertigung in andere Bereiche zu übertragen, in denen IBS dann ausgereifte Lösungen anbieten könne. Während der Anteil am Umsatz in der automobilnahen Industrie vor einigen Jahren noch bei 70% gelegen habe, seien es mittlerweile nur noch etwa 40%.
Auf Basis dieser Faktoren sollte es IBS gelingen, das Wachstum der letzten Jahre fortzusetzen. Jährlich wachse das Unternehmen langfristig um etwa 6% bei soliden EBIT-Margen von 11% bis 13%.
Das Wachstum werde neben innovativen Produkten auch durch die Erschließung weiterer Branchen und Regionen gewährleistet. Eine besondere Rolle werde hierbei China zukommen, wo IBS ein Tochterunternehmen gegründet habe. Der Umsatzanteil Chinas betrage derzeit etwa 5% und solle in den kommenden Jahren deutlich gesteigert werden. Rund 20% des Umsatzes erwirtschafte IBS bereits in dynamisch wachsenden Märkten außerhalb der EU.
Im Bereich Compliance-Management-Lösungen (Umsatzanteil 20%), welcher fast ausschließlich im US-Markt angeboten werde, profitiere IBS unverändert von stetig steigenden Regulierungen durch Gesetze und Normen (SOX, ISO TS 16949, FDA ).
Auf Basis der hergeleiteten Prognosen lautet die Einschätzung der Analysten von Warburg Research für die IBS-Aktie weiter "kaufen". Das Kursziel werde von EUR 5,20 auf EUR 5,50 erhöht. (Analyse vom 09.11.2011) (09.11.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
Aktuell
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