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Nach Ansicht der Aktienexperten von "boersenmagazin.de" bieten sich Kurse um 28 Euro für langfristige Anleger zum Einstieg in die Aktie Hugo Boss (WKN 524553; VZ) an.
Das Modeunternehmen Hugo Boss habe im ersten Halbjahr den Umsatz um 25 Prozent auf 521,4 Millionen Euro und das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 53,2 Millionen Euro gesteigert. Ausschlaggebend für das sich mit einem Anstieg von 15 Prozent unterproportional entwickelnden Konzernbetriebsergebnis sei neben dem erhöhten Personalaufwand der deutliche Anstieg der betrieblichen Aufwendungen inklusive Abschreibungen um 28 Prozent auf 114,2 Millionen Euro gewesen. Trotz der Konjunkturschwäche sei der Umsatz in Deutschland um 17 Prozent auf 147,5 Millionen Euro und in den USA um 34 Prozent auf 115,3 Millionen Euro gestiegen. Im übrigen Europa hätten die Erlöse um 28 Prozent auf 202,6 Millionen Euro zugenommen.
Der Gewinn pro Aktie habe 0,76 Euro nach 0,62 Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres betragen. Wegen des hohen Auftragsbestands für die Herbst-/Wintersaison habe Hugo Boss gerade die Umsatzprognosen für das Geschäftsjahr 2001 um 18 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro angehoben. Ein Wermutstropfen: Die Kosten und der daraus resultierende Verlust in der Sparte Boss Woman sei höher als erwartet ausgefallen. Im vergangenen Geschäftsjahr habe der Modekonzern mit einem um 93 Prozent auf 109 Millionen Euro in die Höhe geschnellten Nachsteuergewinn zum zehnten Mal in Folge einen Ertragsrekord erzielt und weltweit Marktanteile hinzu gewonnen.
Hugo Boss-Chef Werner Baldessarini habe sich auch für die Zukunft viel vorgenommen: Ausgerechnet in der Konjunkturflaute wolle er die USA erobern und jenseits des "großen Teichs" mit der Modemarke eine sichtbare Größe erreichen. Der US-Marktanteil von sieben Prozent am gehobenen Herrenmodebereich sei dem charismatischen Firmenboss einfach zu wenig. Weltweit komme das Unternehmen derzeit auf einen fast doppelt so hohen Anteil. Gut ein Siebtel seiner Erlöse erziele Hugo Boss derzeit in den Vereinigten Staaten. Doch spätestens in fünf Jahren solle der Umsatz bereits ein Viertel der Gesamterlöse ausmachen. Die Zahl der US-Shops wolle Baldessarini von 30 auf 70 erhöhen. Obendrein wolle er die Marke mit Hilfe von Prominenten aus Politik, Gesellschaft und Showbusiness weiter nach vorne bringen.
Obwohl das konjunkturelle Umfeld alles andere als freundlich sei, habe das Modehaus überzeugende Halbjahreszahlen präsentiert. Der Modeprimus könne offenbar die konjunkturelle Schwäche in den USA gut verkraften. Würden die Nordamerika-Pläne erfolgreich umgesetzt, dürfte das langfristige Wachstum gesichert zu sein. Die vor einigen Wochen durch die Kündigung der Chefdesignerin in den Mittelpunkt gerückte Damensparte liege im Plan und sollte in Zukunft eher wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Anleger sollten zudem bedenken, dass Boss in dieser recht jungen Sparte erst noch Erfahrungen sammeln müsse.
Durch einen Aktiensplitt im Verhältnis eins zu zehn seien Boss-Aktien inzwischen optisch billiger geworden. Ausländische Mid-Cap-Fonds hätten den Kursrutsch bereits dazu genutzt, sich wieder mit Papieren des im MDax enthaltenen Modeunternehmens einzudecken. Sollte allerdings das Umlaufvermögen - wie zuletzt geschehen - weiterhin überproportional zum Umsatz wachsen, könnte dies für Hugo Boss negative Folgen haben. Das schwäbische Modeunternehmen müsste dann möglicherweise Aufträge säumiger Kunden stornieren - mit negativen Auswirkungen für die Umsatzentwicklung. Obendrein könnten die hohen Lagerbestände im zweiten Halbjahr auf die Gewinnmarge drücken.
Dennoch: Die Vorzugsaktien seien mit einem 2002er-KGV von knapp 14 attraktiv bewertet. Das Potential dürfte auf Sicht von 18 Monaten - negative Überraschungen ausgeschlossen - bis 38 Euro reichen.
Kurse um 28 Euro bieten sich deshalb für langfristig denkende strategische Investoren zum Einstieg an, so die Aktienexperten von "boersenmagazin.de".
Das Modeunternehmen Hugo Boss habe im ersten Halbjahr den Umsatz um 25 Prozent auf 521,4 Millionen Euro und das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 53,2 Millionen Euro gesteigert. Ausschlaggebend für das sich mit einem Anstieg von 15 Prozent unterproportional entwickelnden Konzernbetriebsergebnis sei neben dem erhöhten Personalaufwand der deutliche Anstieg der betrieblichen Aufwendungen inklusive Abschreibungen um 28 Prozent auf 114,2 Millionen Euro gewesen. Trotz der Konjunkturschwäche sei der Umsatz in Deutschland um 17 Prozent auf 147,5 Millionen Euro und in den USA um 34 Prozent auf 115,3 Millionen Euro gestiegen. Im übrigen Europa hätten die Erlöse um 28 Prozent auf 202,6 Millionen Euro zugenommen.
Der Gewinn pro Aktie habe 0,76 Euro nach 0,62 Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres betragen. Wegen des hohen Auftragsbestands für die Herbst-/Wintersaison habe Hugo Boss gerade die Umsatzprognosen für das Geschäftsjahr 2001 um 18 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro angehoben. Ein Wermutstropfen: Die Kosten und der daraus resultierende Verlust in der Sparte Boss Woman sei höher als erwartet ausgefallen. Im vergangenen Geschäftsjahr habe der Modekonzern mit einem um 93 Prozent auf 109 Millionen Euro in die Höhe geschnellten Nachsteuergewinn zum zehnten Mal in Folge einen Ertragsrekord erzielt und weltweit Marktanteile hinzu gewonnen.
Obwohl das konjunkturelle Umfeld alles andere als freundlich sei, habe das Modehaus überzeugende Halbjahreszahlen präsentiert. Der Modeprimus könne offenbar die konjunkturelle Schwäche in den USA gut verkraften. Würden die Nordamerika-Pläne erfolgreich umgesetzt, dürfte das langfristige Wachstum gesichert zu sein. Die vor einigen Wochen durch die Kündigung der Chefdesignerin in den Mittelpunkt gerückte Damensparte liege im Plan und sollte in Zukunft eher wieder für positive Schlagzeilen sorgen. Anleger sollten zudem bedenken, dass Boss in dieser recht jungen Sparte erst noch Erfahrungen sammeln müsse.
Durch einen Aktiensplitt im Verhältnis eins zu zehn seien Boss-Aktien inzwischen optisch billiger geworden. Ausländische Mid-Cap-Fonds hätten den Kursrutsch bereits dazu genutzt, sich wieder mit Papieren des im MDax enthaltenen Modeunternehmens einzudecken. Sollte allerdings das Umlaufvermögen - wie zuletzt geschehen - weiterhin überproportional zum Umsatz wachsen, könnte dies für Hugo Boss negative Folgen haben. Das schwäbische Modeunternehmen müsste dann möglicherweise Aufträge säumiger Kunden stornieren - mit negativen Auswirkungen für die Umsatzentwicklung. Obendrein könnten die hohen Lagerbestände im zweiten Halbjahr auf die Gewinnmarge drücken.
Dennoch: Die Vorzugsaktien seien mit einem 2002er-KGV von knapp 14 attraktiv bewertet. Das Potential dürfte auf Sicht von 18 Monaten - negative Überraschungen ausgeschlossen - bis 38 Euro reichen.
Kurse um 28 Euro bieten sich deshalb für langfristig denkende strategische Investoren zum Einstieg an, so die Aktienexperten von "boersenmagazin.de".
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