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Die Analysten von Delbrück Asset Management empfehlen die Aktie des Baukonzerns Philipp Holzmann (WKN 608200) unterzugewichten.
Nach Auffassung des zuständigen Analysten Michael Harms beinhalte ein Engagement in das Papier nach wie vor ein großes Risiko, da es noch zu viele Unklarheiten bezüglich der Sanierung des angeschlagenen Unternehmens gäbe. So hätte man die Prüfung der angekündigten KfW-Beihilfen durch die Brüsseler Wettbewerbskommission noch nicht beendet. Allerdings sei in diesem Zusammenhang mit einer eher negativen Entscheidung zu rechnen. Der Sanierungstarifvertrag sei zwar in Kraft getreten, allerdings hätten die Arbeitgeberverbände aufgrund der Wettbewerbsverzerrung Einspruch eingelegt. Sollte eine Unterlassungsklage eingereicht werden, würden die Erfolgschancen bei 70 Prozent liegen. Fraglich sei jedoch, ob die Arbeitgeberverbände einen Konkurs mit den zu erwartenden Anschlusskonkursen tatsächlich zu starten beabsichtigen.
Dass der Deutsche Bank-Vorstands Carl von Boehm-Bezing sich aus dem Holzmann-Aufsichtsrat zurückzieht, hat den Experten nicht überrascht. Sogar ein völliger Rückzug der Deutschen Bank halte man für möglich, da dies bereits vor der Krise angekündigt worden sei. Entsprechend der anderen beteiligten Banken beabsichtige die Deutsche Bank, ihr Industrie-Portfolio kontinuierlich abzubauen.
Der Verkauf von Holzmann an einen britischen Baukonzern sei gut vorstellbar, weil die dortigen Bauunternehmer noch kaum auf dem Kontinent tätig seien. Der Kapazitätsabbau in Deutschland sei nicht aufzuhalten, wobei zwischen 4500 bis 5000 Stellen abgebaut würden.
Holzmann würde weiterhin über große Marktanteile sowie eine komplette Infrastruktur verfügen. Es sei zu beachten, dass nur 40 Prozent der Holzmann-Geschäfte in Deutschland abgewickelt würden.
Dem Anleger biete sich aufgrund des hohen Risikopotentials der Positionsabbau bezüglich des Bau-Titels an.
Nach Auffassung des zuständigen Analysten Michael Harms beinhalte ein Engagement in das Papier nach wie vor ein großes Risiko, da es noch zu viele Unklarheiten bezüglich der Sanierung des angeschlagenen Unternehmens gäbe. So hätte man die Prüfung der angekündigten KfW-Beihilfen durch die Brüsseler Wettbewerbskommission noch nicht beendet. Allerdings sei in diesem Zusammenhang mit einer eher negativen Entscheidung zu rechnen. Der Sanierungstarifvertrag sei zwar in Kraft getreten, allerdings hätten die Arbeitgeberverbände aufgrund der Wettbewerbsverzerrung Einspruch eingelegt. Sollte eine Unterlassungsklage eingereicht werden, würden die Erfolgschancen bei 70 Prozent liegen. Fraglich sei jedoch, ob die Arbeitgeberverbände einen Konkurs mit den zu erwartenden Anschlusskonkursen tatsächlich zu starten beabsichtigen.
Der Verkauf von Holzmann an einen britischen Baukonzern sei gut vorstellbar, weil die dortigen Bauunternehmer noch kaum auf dem Kontinent tätig seien. Der Kapazitätsabbau in Deutschland sei nicht aufzuhalten, wobei zwischen 4500 bis 5000 Stellen abgebaut würden.
Holzmann würde weiterhin über große Marktanteile sowie eine komplette Infrastruktur verfügen. Es sei zu beachten, dass nur 40 Prozent der Holzmann-Geschäfte in Deutschland abgewickelt würden.
Dem Anleger biete sich aufgrund des hohen Risikopotentials der Positionsabbau bezüglich des Bau-Titels an.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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