Heyde mit 43 Euro fair bewertet




06.09.00 00:00
Bankhaus Delbrück

Die Analysten des Bankhauses Delbrück & Co stufen die Aktie des IT-Dienstleisters Heyde (WKN 602670) weiterhin auf „Übergewichten“ ein.

Der geplante Einstieg ins Beteiligungsgeschäft mit der Übernahme der Frankfurter Value Partner GmbH liege im Trend und ist nach Ansicht des zuständigen Analysten Reinhard Rother positiv zu bewerten. Man wolle damit jungen Unternehmen Finanzierungsmöglichkeiten geben und ihnen organisatorische Hilfe anbieten, um sie anschließend als Kunden zu gewinnen sowie auch an ihren Erlösen zu profitieren.

Lediglich die komplizierter werdende Bewertung der Unternehmensgruppe werfe Probleme auf, da ein umfangreiches Beteiligungsportfolio vor allem für den Außenstehenden nur schwer zu beurteilen sei. Die Halbjahreszahlen sind zufriedenstellend ausgefallen und hätten exakt den Prognosen entsprochen, so der Experte. Sehr positiv sehe man das zweite Halbjahr, da die fünf Übernahmen aus der ersten Jahreshälfte erst hier konsolidiert und dem IT-Dienstleister somit weiteres Wachstum bescheren würden. Auch die Internationalisierung sei erfreulich. So rechne man in nächster Zeit mit einer Akquisition in den USA.

Für die Jahre 2000 und 2001 prognostizieren die Experten ein Ergebnis je Aktie von 0,37 Euro und 0,78 Euro.

Der Anleger sollte seine Bestände in den NEMAX-50-Titel nach wie vor aufstocken. Den fairen Wert beziffern die Experten mit 43 Euro.








 
 
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