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Jens Brunke, Analyst von GBC-Research, stuft die Aktie der Heiler Software AG (ISIN DE0005429906 / WKN 542990) mit "akkumulieren" ein.
Die Heiler Software AG entwickle und vermarkte Softwarelösungen in den Bereichen Katalogmanagement, elektronische Beschaffung und elektronischer Handel. Im Mittelpunkt stünden dabei die Produkte PBC (Premium Business Catalog), eine Katalogsoftware, die von Unternehmen als Kern ihrer elektronischen Beschaffungslösungen eingesetzt werden könne, PCM (Premium Content Manager), der Unternehmen dabei unterstützt, Lieferantenkataloge zu verwalten und zu pflegen, PSX (Premium Supply Exchange), das die effiziente Integration von Lieferantenkatalogen in das Beschaffungssystem des Kunden ermögliche, sowie der PPM (Premium Product Manager) zur Verwaltung und Aufbereitung von Daten in einem zentralen Produktstamm.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2002/03, das zum 30.09.2003 geendet habe, habe Heiler Software trotz der anhaltenden Investitionszurückhaltung und eines verändertes Kaufverhaltens der Kunden den Umsatz leicht von 4,69 Mio. Euro auf 4,73 Mio. Euro, also um 0,9%, steigern können. So hätten zahlreiche Kunden anstatt des Erwerbs von Softwarelizenzen die kostengünstigere Variante der Softwaremiete gewählt, was zu Umsatzverschiebungen in die Zukunft führe. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit -2,71 Mio. Euro im negativen Bereich gelegen. Im Vorjahr habe das EBIT -3,24 Mio. Euro betragen.
Die Verbesserung um 16,4% sei vor allem auf Kostensenkungen im Bereich Vertrieb und Marketing und bei den allgemeinen Verwaltungskosten zurückzuführen. Konstant seien hingegen die Forschungs- und Entwicklungskosten geblieben. Ursächlich hierfür sei die Entwicklung des neuen Softwareproduktes PPM. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) habe sich auf -0,16 Euro belaufen. Das sei eine Verbesserung um ca. 37,8% gegenüber -0,27 Euro im Geschäftsjahr 2001/02. Der Mittelabfluss aus der operativen Geschäftstätigkeit habe im letzten Geschäftsjahr ebenfalls gesenkt werden können und bei -1,5 Mio. Euro gegenüber -2,8 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum gelegen.
Nachdem der IT-Markt die letzten drei Jahre durch eine anhaltende Kaufzurückhaltung und Verschiebung von Aufträgen in die Zukunft geprägt gewesen sei, dürfte nun die Talsohle erreicht sein. So erwarte die Gesellschaft nach eigenen Angaben, aufgrund der Auftragseingänge im 4. Quartal 2003, wieder ansteigende Wachstumsraten und eine deutliche Ergebnisverbesserung. Auch die Analysten würden sowohl einen Anstieg beim Umsatz als auch eine Verbesserung beim Ergebnis sehen.
Der Umsatz dürfte nach ihrer Schätzung im Geschäftsjahr 2003/04 bei ca. 6,2 Mio. Euro und das EBIT bei -1,6 Mio. Euro liegen. Für die darauffolgende Periode 2004/05 rechne man mit dem Erreichen der Gewinnschwelle. Zu dieser erwarteten Entwicklung sollten nach ersten positiven Marktreaktionen insbesondere auch der Premium Product Manager "PPM", Umsätze aus Folgegeschäften mit Bestandskunden sowie steigende Auslandsumsätze, z.B. in den USA, beitragen.
Weitere Phantasie sehe man in dem hohen Bestand an liquiden Mitteln, welchen das Unternehmen für gezielte Übernahmen und zur weiteren Erschließung des Marktes einsetzen könne. Allerdings würde man hier auch eine Teilausschüttung an die Aktionäre begrüßen, da die Gesellschaft über zu viel Liquidität verfüge, falls diese nicht zu strategischen Akquisitionen eingesetzt werde.
Das Unternehmen habe zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 2002/03 über sehr gesunde Bilanzrelationen verfügt. So würden die liquiden Mittel mit 19,3 Mio. Euro ca. 80% der Bilanzsumme ausmachen. Die Eigenkapitalquote liege bei 95,8%. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,85 notiere die Gesellschaft derzeit leicht unter ihrem bilanziellen Eigenkapital. Auch das Verhältnis Marktkapitalisierung zu den liquiden Mitteln von 1,03 deute auf eine günstige Bewertung der Aktie (Cash pro Aktie 1,75) hin.
Aufgrund des hohen Bestandes an liquiden Mitteln und der damit verbundenen Phantasie sowie der Bewertung auf Höhe der Cashreserven sehe man bei Heiler die Chance auf steigende Kurse. Außerdem dürfte sich eine positive Entwicklung im operativen Bereich kurssteigernd auswirken. Allerdings sollte die konjunkturelle Situation im Auge behalten werden.
Die Einschätzung der Analysten von GBC-Research für die Aktie von Heiler Software lautet daher "akkumulieren". Insbesondere Kursrückschläge könnten zum Aufstocken von Beständen oder für Neuengagements genutzt werden.
Die Heiler Software AG entwickle und vermarkte Softwarelösungen in den Bereichen Katalogmanagement, elektronische Beschaffung und elektronischer Handel. Im Mittelpunkt stünden dabei die Produkte PBC (Premium Business Catalog), eine Katalogsoftware, die von Unternehmen als Kern ihrer elektronischen Beschaffungslösungen eingesetzt werden könne, PCM (Premium Content Manager), der Unternehmen dabei unterstützt, Lieferantenkataloge zu verwalten und zu pflegen, PSX (Premium Supply Exchange), das die effiziente Integration von Lieferantenkatalogen in das Beschaffungssystem des Kunden ermögliche, sowie der PPM (Premium Product Manager) zur Verwaltung und Aufbereitung von Daten in einem zentralen Produktstamm.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2002/03, das zum 30.09.2003 geendet habe, habe Heiler Software trotz der anhaltenden Investitionszurückhaltung und eines verändertes Kaufverhaltens der Kunden den Umsatz leicht von 4,69 Mio. Euro auf 4,73 Mio. Euro, also um 0,9%, steigern können. So hätten zahlreiche Kunden anstatt des Erwerbs von Softwarelizenzen die kostengünstigere Variante der Softwaremiete gewählt, was zu Umsatzverschiebungen in die Zukunft führe. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit -2,71 Mio. Euro im negativen Bereich gelegen. Im Vorjahr habe das EBIT -3,24 Mio. Euro betragen.
Die Verbesserung um 16,4% sei vor allem auf Kostensenkungen im Bereich Vertrieb und Marketing und bei den allgemeinen Verwaltungskosten zurückzuführen. Konstant seien hingegen die Forschungs- und Entwicklungskosten geblieben. Ursächlich hierfür sei die Entwicklung des neuen Softwareproduktes PPM. Das Ergebnis pro Aktie (EPS) habe sich auf -0,16 Euro belaufen. Das sei eine Verbesserung um ca. 37,8% gegenüber -0,27 Euro im Geschäftsjahr 2001/02. Der Mittelabfluss aus der operativen Geschäftstätigkeit habe im letzten Geschäftsjahr ebenfalls gesenkt werden können und bei -1,5 Mio. Euro gegenüber -2,8 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum gelegen.
Der Umsatz dürfte nach ihrer Schätzung im Geschäftsjahr 2003/04 bei ca. 6,2 Mio. Euro und das EBIT bei -1,6 Mio. Euro liegen. Für die darauffolgende Periode 2004/05 rechne man mit dem Erreichen der Gewinnschwelle. Zu dieser erwarteten Entwicklung sollten nach ersten positiven Marktreaktionen insbesondere auch der Premium Product Manager "PPM", Umsätze aus Folgegeschäften mit Bestandskunden sowie steigende Auslandsumsätze, z.B. in den USA, beitragen.
Weitere Phantasie sehe man in dem hohen Bestand an liquiden Mitteln, welchen das Unternehmen für gezielte Übernahmen und zur weiteren Erschließung des Marktes einsetzen könne. Allerdings würde man hier auch eine Teilausschüttung an die Aktionäre begrüßen, da die Gesellschaft über zu viel Liquidität verfüge, falls diese nicht zu strategischen Akquisitionen eingesetzt werde.
Das Unternehmen habe zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 2002/03 über sehr gesunde Bilanzrelationen verfügt. So würden die liquiden Mittel mit 19,3 Mio. Euro ca. 80% der Bilanzsumme ausmachen. Die Eigenkapitalquote liege bei 95,8%. Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,85 notiere die Gesellschaft derzeit leicht unter ihrem bilanziellen Eigenkapital. Auch das Verhältnis Marktkapitalisierung zu den liquiden Mitteln von 1,03 deute auf eine günstige Bewertung der Aktie (Cash pro Aktie 1,75) hin.
Aufgrund des hohen Bestandes an liquiden Mitteln und der damit verbundenen Phantasie sowie der Bewertung auf Höhe der Cashreserven sehe man bei Heiler die Chance auf steigende Kurse. Außerdem dürfte sich eine positive Entwicklung im operativen Bereich kurssteigernd auswirken. Allerdings sollte die konjunkturelle Situation im Auge behalten werden.
Die Einschätzung der Analysten von GBC-Research für die Aktie von Heiler Software lautet daher "akkumulieren". Insbesondere Kursrückschläge könnten zum Aufstocken von Beständen oder für Neuengagements genutzt werden.
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