Während der breite Aktienmarkt in Hongkong am Freitag deutlich Federn lassen musste, zeigten sich die chinesischen Festlandbanken bemerkenswert widerstandsfähig. Angesichts eskalierender geopolitischer Spannungen suchten Investoren Schutz in defensiven Titeln. Diese Flucht in Sicherheit verhalf dem Sektor zu einem knappen Plus, während der Rest des Marktes unter Verkaufsdruck geriet.
Der Hang Seng Mainland Banks Index (HSMBI) beendete die Sitzung mit einem Zuwachs von 0,19 Prozent bei 3.980,64 Punkten. Im krassen Gegensatz dazu brach der Leitindex Hang Seng (HSI) um 0,88 Prozent ein. Auslöser für die allgemeine Risikoaversion waren Berichte über zunehmende Reibungen im Nahen Osten, die Anleger aus riskanten Wachstumswerten trieben.
Rotation in den Finanzsektor
Anleger schichteten am Freitag massiv Kapital um. Während der Subindex für Handel und Industrie um 1,76 Prozent absackte, floss Liquidität in den Finanzsektor. Mit einem Handelsumsatz von 9,18 Milliarden Hongkong-Dollar blieb das institutionelle Interesse an den Banken stabil. Besonders kleinere regionale Institute stachen dabei hervor und übertrafen die Performance der großen staatlichen „Big Four“.
- CQRC Bank: +1,75 %
- Bank of China: +0,64 %
- Agricultural Bank of China: +0,56 %
- ICBC: +0,30 %
- Bank of Communications: +0,29 %
Jedoch bremsten die Schwergewichte China Construction Bank und China Merchants Bank den Index aus, da sie nur verhaltene Handelsaktivitäten verzeichneten. Die relative Stärke des Sektors wird vor allem seinen defensiven Eigenschaften und den hohen Dividendenrenditen der staatlichen Unternehmen zugeschrieben.
Die Hürde bei 4.000 Punkten
Technisch gesehen befindet sich der HSMBI in einer Konsolidierungsphase innerhalb seiner 52-Wochen-Spanne. Am Freitag scheiterte der Index knapp an der psychologisch wichtigen Marke von 4.000 Punkten, nachdem er im Tageshoch bereits bei 4.002,15 Punkten notiert hatte. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau würde ein Signal für weitere Gewinne in Richtung 4.100 Punkte liefern.
Auf der Unterseite dient das Freitagstief bei 3.957,40 Punkten als erste Unterstützung. Sollte diese Marke fallen, rückt die Zone um 3.934,50 Punkte in den Fokus, ein Niveau, das zuletzt Ende Januar getestet wurde. Mit einem Jahresplus von bisher 2,29 Prozent steht der Bankensektor dennoch deutlich besser da als der Gesamtmarkt, der weiterhin unter der Schwäche der Tech- und Immobilienwerte leidet.
Am Montagmorgen wird sich zeigen, ob die defensiven Zuflüsse anhalten. Sollten sich die geopolitischen Krisenherde über das Wochenende nicht beruhigen, dürfte die Nachfrage nach dividendenstarken Staatsunternehmen hoch bleiben. Ein Überwinden der Widerstandszone bis 4.015 Punkte erfordert jedoch ein deutlich höheres institutionelles Handelsvolumen.
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