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Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, rät die HSBC-Aktie (ISIN GB0005405286 / WKN 923893) unverändert zu halten.
Die Hong Kong Shanghai Banking Corporation habe auch das Jahr 2009 mit einem Gewinn abgeschlossen. Aufgrund der internationalen Ausrichtung und des verlagerten Firmensitzes nach Shanghai berichte das Unternehmen in USD. Für das abgelaufene Geschäftsjahr weise die Bank einen Vorsteuergewinn von 7 Mrd. USD aus. Dies seien etwa 24% weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Nachsteuerergebnis sei indes etwas besser ausgefallen, da HSBC in 2009 eine geringere Steuerlast zu tragen gehabt habe. Im Gegensatz zu den großen britischen Rivalen sei HSBC damit nahezu unbeschadet durch die Finanzmarktkrise gekommen.
Dennoch habe sich die Ertragslage der Bank dramatisch verschlechtert. Der Vorsteuergewinn habe sich von 2007 bis 2009 um 17 Mrd. USD verringert. Anhaltend rote Zahlen im US-Geschäft seien dafür verantwortlich. Die Rückstellungen für drohende Kreditausfälle könnten jedoch sukzessive zurückgefahren werden, sodass in den kommenden Monaten mit einer weiteren Entspannung zu rechnen sei. Das Eigenkapital habe weiter aufgebaut werden können, die für Banken wichtige Kernkapitalquote sei um 2,5 Punkte auf 10,8% gestiegen. Die vom Regulator derzeit viel diskutierte 10%-Marke wäre somit knapp erfüllt.
Den endgültigen turn-around könne man bei HSBC noch nicht ausrufen. Für die Größe der Bank seien die Gewinne immer noch zu mager. Das Institut glänze zwar mit einer hohen Profitabilität im operativen Geschäft (Kosten-Ertrags-Relation: 52%), jedoch würden die Abschreibungen und die Rückstellungen für drohende Kreditausfälle immer noch das Vorsteuerergebnis verhageln. Die Abschreibungen hätten in 2009 ein Niveau von 26,5 Mrd. USD erreicht. Außerdem könne allein das Investment-Banking mit steigenden Gewinnen glänzen. Sollten sich hier die Margen verschlechtern, würde dies dem gesamten Konzern zusetzen.
Daneben könnte die hohe Arbeitslosigkeit in Südeuropa und die Konjunkturflaute in Großbritannien zu weiteren Kreditausfällen in Westeuropa führen, sodass nach dem schwachen US-Geschäft nun ein schwaches Europa-Ergebnis folgen könnte. Auch in Asien hätten sich die Renditen etwas verringert, wenngleich die Zukunft der Bank in diesen Märkten liegen werde. Die von der chinesischen Regierung gedrosselte Baunachfrage werde sich auch in den Kreditbüchern von HSBC bemerkbar machen. Gleichzeitig erfahre ein Investor aus der Eurozone ein doppeltes Währungsrisiko (USD und GBP) in der Aktie.
Derzeit scheinen sich Risiken und Chancen auszugleichen, sodass die Analysten der Oldenburgischen Landesbank ihr "halten"-Votum für die HSBC-Aktie bestätigen. (Analyse vom 01.06.2010) (01.06.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Hong Kong Shanghai Banking Corporation habe auch das Jahr 2009 mit einem Gewinn abgeschlossen. Aufgrund der internationalen Ausrichtung und des verlagerten Firmensitzes nach Shanghai berichte das Unternehmen in USD. Für das abgelaufene Geschäftsjahr weise die Bank einen Vorsteuergewinn von 7 Mrd. USD aus. Dies seien etwa 24% weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Nachsteuerergebnis sei indes etwas besser ausgefallen, da HSBC in 2009 eine geringere Steuerlast zu tragen gehabt habe. Im Gegensatz zu den großen britischen Rivalen sei HSBC damit nahezu unbeschadet durch die Finanzmarktkrise gekommen.
Dennoch habe sich die Ertragslage der Bank dramatisch verschlechtert. Der Vorsteuergewinn habe sich von 2007 bis 2009 um 17 Mrd. USD verringert. Anhaltend rote Zahlen im US-Geschäft seien dafür verantwortlich. Die Rückstellungen für drohende Kreditausfälle könnten jedoch sukzessive zurückgefahren werden, sodass in den kommenden Monaten mit einer weiteren Entspannung zu rechnen sei. Das Eigenkapital habe weiter aufgebaut werden können, die für Banken wichtige Kernkapitalquote sei um 2,5 Punkte auf 10,8% gestiegen. Die vom Regulator derzeit viel diskutierte 10%-Marke wäre somit knapp erfüllt.
Daneben könnte die hohe Arbeitslosigkeit in Südeuropa und die Konjunkturflaute in Großbritannien zu weiteren Kreditausfällen in Westeuropa führen, sodass nach dem schwachen US-Geschäft nun ein schwaches Europa-Ergebnis folgen könnte. Auch in Asien hätten sich die Renditen etwas verringert, wenngleich die Zukunft der Bank in diesen Märkten liegen werde. Die von der chinesischen Regierung gedrosselte Baunachfrage werde sich auch in den Kreditbüchern von HSBC bemerkbar machen. Gleichzeitig erfahre ein Investor aus der Eurozone ein doppeltes Währungsrisiko (USD und GBP) in der Aktie.
Derzeit scheinen sich Risiken und Chancen auszugleichen, sodass die Analysten der Oldenburgischen Landesbank ihr "halten"-Votum für die HSBC-Aktie bestätigen. (Analyse vom 01.06.2010) (01.06.2010/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 15,662 € | 15,37 € | 0,292 € | +1,90% | 17.04./20:34 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| GB0005405286 | 923893 | 16,14 € | 9,10 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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|
15,662 € | +1,90% | 18:23 |
| Düsseldorf | 15,59 € | +2,07% | 19:32 |
| Nasdaq OTC Other | 17,95 $ | +2,05% | 18:22 |
| Stuttgart | 15,606 € | +2,00% | 20:16 |
| Xetra | 15,716 € | +1,91% | 17:35 |
| Frankfurt | 15,84 € | +1,90% | 18:23 |
| Hamburg | 15,668 € | +1,65% | 17:25 |
| Hannover | 15,63 € | +1,39% | 19:25 |
| München | 15,372 € | -0,58% | 09:15 |
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