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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die anhaltenden Inflationssorgen haben dem Goldpreis in den letzten Handelstagen wieder zu neuen Höhen verholfen, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".
So habe der Goldpreis in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch erklommen und versuche damit, über den Widerstand bei 1.424,10 USD auszubrechen.
Bislang sei es dem Goldpreis nicht gelungen, nachhaltig (auf Basis zweier Wochenschlusskurse) über diese Marke auszubrechen. Blicke man jedoch aktuell auf die Markttechnik, so lasse sich eines feststellen: Ein signifikanter Ausbruch könnte kurz bevorstehen. Denn nicht nur der langfristige Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik, der vor allem vom Momentum ausgebaut werde, sondern auch die mittelfristige Aufwärts-Bewegungsdynamik sei intakt. Der sekundäre Aufwärtstrend, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei 1.390 USD (wöchentlich steigend) notiere, stütze dabei zusätzlich.
Sollte nun der Ausbruch in der laufenden Woche eine Bestätigung finden, käme dies einem Kaufsignal gleich. Damit würde einem Anstieg bis 1.500 USD und mehr nichts mehr im Wege stehen, denn Widerstände würden mit Erreichen neuer Hochs keine vorliegen. Führe man den Aufwärtstrend unter der Prämisse, dass dieser bis zum Jahresende beibehalten werde, fort, wären Notierungen zwischen 1.625 USD und 1.754 USD zu erwarten.
Aufgrund des großen Steigungswinkels sollte eine mögliche Auflösung dieses Aufwärtstrends im laufenden Jahr jedoch mit einkalkuliert werden. Komme es dazu, wäre dies aber zunächst kein Beinbruch. Denn der Abwärtsdruck dürfte sich aufgrund des robusten Trendüberhangs in Grenzen halten, so dass Notierungen von über 1.500 USD bis 1.600 USD weiterhin ein realistisches Ziel wären. Erst mit einem nachhaltigen Unterschreiten der gewichteten 52 Wochen-Linie (aktuell bei 1.338 USD) wäre das langfristige Ziel passé.
Kurzfristig sei nach dem schnellen Anstieg in den letzten Tagen mit einer Verschnaufpause zu rechnen. Dies sei vor allem auf die sich abschwächenden kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren zurückzuführen. Während hier der RSI nach unten abdrehe und seine Triggerlinie schneide, seien die Stochastiks noch leicht aufwärts gerichtet. Die seit einigen Handelstagen andauernde Seitwärtsrange zwischen 1.424,10 USD und 1.440,10 USD dürfte daher noch etwas anhalten, bis dann schlussendlich der Aufwärtsimpuls komme. Kurze Abwärtsbewegungen, die auch mal unter 1.424,10 USD reichen könnten, könnten daher für Neu- bzw. Zukäufe genutzt werden.
Gold bleibt nach Erachten der Analysten der Santander Bank auch in diesem Jahr ein interessantes Investment. (Ausgabe vom 25.03.2011) (28.03.2011/ac/a/m)
So habe der Goldpreis in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch erklommen und versuche damit, über den Widerstand bei 1.424,10 USD auszubrechen.
Bislang sei es dem Goldpreis nicht gelungen, nachhaltig (auf Basis zweier Wochenschlusskurse) über diese Marke auszubrechen. Blicke man jedoch aktuell auf die Markttechnik, so lasse sich eines feststellen: Ein signifikanter Ausbruch könnte kurz bevorstehen. Denn nicht nur der langfristige Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik, der vor allem vom Momentum ausgebaut werde, sondern auch die mittelfristige Aufwärts-Bewegungsdynamik sei intakt. Der sekundäre Aufwärtstrend, dessen untere Begrenzungslinie aktuell bei 1.390 USD (wöchentlich steigend) notiere, stütze dabei zusätzlich.
Aufgrund des großen Steigungswinkels sollte eine mögliche Auflösung dieses Aufwärtstrends im laufenden Jahr jedoch mit einkalkuliert werden. Komme es dazu, wäre dies aber zunächst kein Beinbruch. Denn der Abwärtsdruck dürfte sich aufgrund des robusten Trendüberhangs in Grenzen halten, so dass Notierungen von über 1.500 USD bis 1.600 USD weiterhin ein realistisches Ziel wären. Erst mit einem nachhaltigen Unterschreiten der gewichteten 52 Wochen-Linie (aktuell bei 1.338 USD) wäre das langfristige Ziel passé.
Kurzfristig sei nach dem schnellen Anstieg in den letzten Tagen mit einer Verschnaufpause zu rechnen. Dies sei vor allem auf die sich abschwächenden kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren zurückzuführen. Während hier der RSI nach unten abdrehe und seine Triggerlinie schneide, seien die Stochastiks noch leicht aufwärts gerichtet. Die seit einigen Handelstagen andauernde Seitwärtsrange zwischen 1.424,10 USD und 1.440,10 USD dürfte daher noch etwas anhalten, bis dann schlussendlich der Aufwärtsimpuls komme. Kurze Abwärtsbewegungen, die auch mal unter 1.424,10 USD reichen könnten, könnten daher für Neu- bzw. Zukäufe genutzt werden.
Gold bleibt nach Erachten der Analysten der Santander Bank auch in diesem Jahr ein interessantes Investment. (Ausgabe vom 25.03.2011) (28.03.2011/ac/a/m)









