Erweiterte Funktionen


Gold ins Depot?




15.08.03 14:08
BoersenMan.de

Vor 23 Jahren, im Januar 1980 erreicht der Preis für eine Unze Gold den Rekordwert von 800 Dollar, berichten die Experten von "BoersenMan.de".

Danach sei es 20 Jahre lang bergab gegangen - bis auf 260. Das sei im Jahr 2000 gewesen, seitdem aber habe sich der Goldpreis kontinuierlich erholt, bis auf 360 Dollar. In den vergangenen Tagen habe sich diese Erholung beschleunigt, und man sehe Anzeichen dafür, dass sich dieser Trend noch lange fortsetzen werde.

Nach den sieben mageren, nun die sieben fetten Jahre für das Edelmetall. Warum? Gold habe - abgesehen von seiner Haltbarkeit und Ästhetik - vor allem eine Eigenschaft: es lasse sich nicht beliebig vermehren. Ganz anders als Geld. Die Geldmenge sei in Europa und den USA in den vergangenen 10 Jahren erheblich schneller gewachsen als die Menge aller produzierten Güter und Dienstleistungen. Mit anderen Worten: pro Euro oder Dollar würden weniger Waren produziert.

Das müsste eigentlich zu einer Inflation der Verbraucherpreise führen, habe es aber noch nicht, weil das Geld erst mal in Aktien und Anleihen geströmt sei und die Inflation dorthin getragen habe. Nur dass sie da nicht Inflation heiße, sondern "Spekulationsblase". Irgendwann aber werde der Inflationsdruck auch auf die Verbraucherpreise durchschlagen. Der Goldmarkt ahne das bereits, und das sei der Grund, warum das Edelmetall langfristig steige.







 
 

Werte im Artikel
2,70 plus
+42,11%
0,70 plus
+4,36%
75,79 plus
+0,48%
-    plus
0,00%
-    plus
0,00%
-    plus
0,00%
Aktien des Tages

RSS Feeds




Bitte warten...