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GfN: Gründe für Neubewertung
(www.stisweekly.de) Bereits in diesem Jahr war GfN mit einer Ver-4-fachung des Aktienkurses einer der Top-Performer unter den Werten des Freiverkehrs. Die Vorzeichen stehen gut, daß GfN auch im kommenden Jahr die meisten Titel in den Schatten stellen wird.
Wie unseren Lesern schon aus mehreren Artikeln bekannt ist, ist GfN eines der führenden EDV-Schulungsunternehmen Deutschlands. Derzeit ist GfN hauptsächlich im Bereich Netzwerkschulung tätig, wobei ein Abschluß als Microsoft Certified System Engineer (MSCE) sowie als Certified Novell Engineer (CNE) erworben werden kann, welcher international anerkannt ist. Erfolgreiche Absolventen erhalten von GfN eine Arbeitsplatzgarantie. Daher wundert es nicht, daß diese Art Schulungen derzeit heiß begehrt sind. Ca. 30% der Umsätze erzielt GfN mit Schulungsaufträgen von öffentlichen Auftraggebern. Für das kommende Jahr wurden die Mittel für staatl. Arbeitsmarktprogramme nochmals um über 10% aufgestockt, obwohl sich schon im laufenden Jahr abzeichnet, daß diese Mittel bis Jahresende gar nicht mehr komplett ausgegeben werden können. Daher erwarten wir von staatlicher Seite in Zukunft deutliche Wachstumsimpulse. Daneben sorgt die immer bedrohlicher werdende Personalknappheit in der EDV-Branche, die sich aus dem branchentypischen hohen Wachstum und einer rückläufigen Zahl an Informatik-Studenten ergibt, für wachsende Nachfrage.
Management
Besonders hervorheben möchten wir die Qualitäten des GfN Managements. In den vergangenen Monaten konnte man immer wieder mit großen Coups aufwarten. So zum Beispiel schloß man im November 1997 mit der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) einen Vertrag über die Nutzung von 14 Schulungszentren der DAA und deren gut ausgebaute DV-Infrastruktur. Zu diesem Zeitpunkt betrieb GfN gerade einmal drei eigene Schulungszentren, so daß durch diesen Deal die Grundlage gelegt wurde, das Geschäftsvolumen mittelfristig beinahe zu versechsfachen. Der Umsatzhöhepunkt dieser 14 im Aufbau befindlichen Schulungszentren wird für das Jahr 2000 erwartet. Doch auch hier liegt GfN über Plan: Waren ursprünglich die ersten Umsätze im Jahr 1999 geplant, konnten tatsächlich bereits in diesem Jahr erste Umsätze erzielt werden. Doch damit nicht genug: Nun zapft GfN im Rahmen des vor wenigen Monaten vorgestellten Archimedes Projekts auch EU-Fördertöpfe an. Bei diesem Projekt sollen Architekturstudenten die nötigen EDV-Kenntnisse vermittelt werden, um mit vernetzten und CAD-gestützten Arbeitsplätzen, wie sie in modernen Architekturbüros anzutreffen sind, zurechtzukommen. Bei Abschluß des Projekts stellte die EU Anschlußprojekte erst dann in Aussicht, wenn sich Archimedes über einen längeren Zeitraum bewährt hat. Nach unseren Informationen läuft Archimedes aber derart erfolgreich, daß bereits heute über zwei Nachfolgeprojekte Verhandlungen laufen. GfNs Vision ist es, langfristig zu einem führenden europäischen rundum-Dienstleister in der DV-Branche zu avancieren. Dazu wurde das Dienstleistungsangebot, über die Schulungen hinaus, um die Bereiche Outsourcing (Pidas Deutschland), Netzwerk Service (GNS) und Unternehmensberatung (GUB) erweitert. Derzeit expandiert
GfN an drei Fronten:
Geographisch durch den Aufbau neuer Schulungszentren (Basel, Berlin und Radolfzell) und durch Akquisition fremder Schulungszentren (z. B. Odin, Essen). In den nächsten Monaten sollen zahlreiche weitere Akquisitionen abgeschlossen werden. Inhaltlich durch die Hinzunahme neuer Schulungsangebote wie zum Beispiel Archimedes und die Nachfolgeprojekte. Ebenso aber versucht man bei den Akquisitionen zusätzliche Kompetenzen zu erwerben. So konnte GfN mit Odin SAP-Kompetenz gewinnen. Mittelfristig sollen nun auch an anderen Standorten - soweit sinnvoll - SAP-Schulungen angeboten werden. Qualitativ durch die Internet-Akademie (ITI), die derzeit als Tochter von GNS aufgebaut wird. Die Vorteile der dadurch möglichen Online-Schulungen liegen auf der Hand: Aufgrund der Personalnot in der DV-Branche ist es für Firmen schwierig, das ohnehin knappe Personal für eine u. U. mehrwöchige Schulung zu entbehren. Durch den Einsatz der ITI müssen die wertvollen Arbeitskräfte sehr viel seltener am Schulungszentrum selbst präsent sein, sondern können die meisten Schulungsschritte von ihrem Arbeitsplatz aus via PC und Internet durchführen, sogar ohne an einen starren Zeitplan gebunden zu sein. Dadurch bleibt der Mitarbeiter verfügbar. Der Arbeitgeber spart sich darüber hinaus die Kosten für Anreise und Unterbringung. Auch für GfN ergeben sich erhebliche Kostenersparnisse, da die Schulungen weniger personal- und kapitalintensiv werden. Die Expansion kann dadurch in Zukunft noch schneller erfolgen und die ohnehin schon sehr hohe Umsatzrendite wird weiter steigen. Derzeit ist die Internet-Akademie nach unseren Informationen in Europa konkurrenzlos.
Daher dürfte auch die Aktie der GNS Holding, die im 1. Quartal 99 unter der Federführung der Baader Wertpapierhandels AG am Freiverkehr debütiert, ein Erfolg werden. GfN, die mit 66% die Mehrheit an GNS hält und auch nach dem Börsengang eine Mehrheit halten wird, strebt für die Aktionäre der GfN ein Bezugsrecht an. GfN selbst wird voraussichtlich im 2. Quartal 99 an den Neuen Markt wechseln, was die Aktie für neue Anlegerschichten attraktiv machen und den Bekanntheitsgrad steigern wird. Außerdem wird GfN dadurch für Anleger transparenter, weil dann Quartalsberichte und Adhoc-Mitteilungen herausgegeben werden.
Bewertung
Bei GfN ist folgende Umsatzreihe möglich:
in Mio. DM
Umsatz
1996 3,6
1997 6,4
1998 15,0
1999 35,0
2000 80,0
Sie basiert auf der Annahme, daß GfN im Jahr 2000 20 Schulungszentren (Reutlingen, Ulm, Heidelberg, Radolfzell, Basel, Essen (Odin) und 14 DAA Zentren) mit jeweils 4 Mio. DM Umsatz betreibt. Dies ist eine sehr konservative Annahme, da sie das in Planung befindliche Schulungszentrum in Berlin, sowie weitere Akquisitionen nicht erfaßt. Außerdem orientieren wir uns mit 4 Mio. DM Umsatz pro Standort an der unteren Grenze der 4-5 Mio. DM Umsatz, die GfN allein mit Netzwerkschulungen pro Standort erreichen kann. Die Erfolge im Archimedes Projekt und die geplante Ausweitung der SAP-Schulungen auf weitere Standorte, weitere aus EU-Mitteln geförderte Projekte, über die bereits verhandelt wird, sowie die Umsätze der Tochter GNS sind nicht mitgerechnet. Berücksichtigt man, von den zu erwartenden Übernahmen abgesehen, alle diese Faktoren, so kann man für das Jahr 2000 auch mühelos Umsätze zwischen 120 und 160 Mio. DM errechnen. Auf Basis unserer Annahme von 80 Mio. DM Umsatz im Jahr 2000, dürfte, bei einer ebenfalls vorsichtig geschätzten Umsatzrendite von 10% nach Steuern und 1 Mio. ausstehenden Aktien (hier wurde für die mehrheitliche Übernahme von GNS und die Übernahme von Odin sogar recht hohe Verwässerung angesetzt), im Jahr 2000 ein Gewinn von 8 DM je Aktie erzielt werden. Beim derzeitigen Kurs von 180 DM ergibt sich somit ein 2000er KGV von rd. 23, was angesichts der sehr vorsichtigen Schätzung und der zu erwartenden weiteren Übernahmen auf Sicht von 12 Monaten mind. 100% Kurspotential ergibt. Ab dem Jahr 2000 versprechen wir uns, insbesondere von der Expansion ins nicht deutschsprachige europäische Ausland, Wachstumsimpulse.
Fazit
GfN ist nach wie vor äußerst aussichtsreich aufgrund der günstigen Bewertung, des dynamischen Managements, und der hohen Prognosefähigkeit der zukünftigen Umsätze und Gewinne. Noch in diesem Jahr erwarten wir den Abschluß einer weiteren Übernahme. Derzeit arbeiten Analysten an Studien zu GfN.
(al, 13.12.1998) - http://www.stisweekly.de
(c) 1998 STIS Weekly - Der kostenlose Email-Börsenbrief
(www.stisweekly.de) Bereits in diesem Jahr war GfN mit einer Ver-4-fachung des Aktienkurses einer der Top-Performer unter den Werten des Freiverkehrs. Die Vorzeichen stehen gut, daß GfN auch im kommenden Jahr die meisten Titel in den Schatten stellen wird.
Wie unseren Lesern schon aus mehreren Artikeln bekannt ist, ist GfN eines der führenden EDV-Schulungsunternehmen Deutschlands. Derzeit ist GfN hauptsächlich im Bereich Netzwerkschulung tätig, wobei ein Abschluß als Microsoft Certified System Engineer (MSCE) sowie als Certified Novell Engineer (CNE) erworben werden kann, welcher international anerkannt ist. Erfolgreiche Absolventen erhalten von GfN eine Arbeitsplatzgarantie. Daher wundert es nicht, daß diese Art Schulungen derzeit heiß begehrt sind. Ca. 30% der Umsätze erzielt GfN mit Schulungsaufträgen von öffentlichen Auftraggebern. Für das kommende Jahr wurden die Mittel für staatl. Arbeitsmarktprogramme nochmals um über 10% aufgestockt, obwohl sich schon im laufenden Jahr abzeichnet, daß diese Mittel bis Jahresende gar nicht mehr komplett ausgegeben werden können. Daher erwarten wir von staatlicher Seite in Zukunft deutliche Wachstumsimpulse. Daneben sorgt die immer bedrohlicher werdende Personalknappheit in der EDV-Branche, die sich aus dem branchentypischen hohen Wachstum und einer rückläufigen Zahl an Informatik-Studenten ergibt, für wachsende Nachfrage.
Management
Besonders hervorheben möchten wir die Qualitäten des GfN Managements. In den vergangenen Monaten konnte man immer wieder mit großen Coups aufwarten. So zum Beispiel schloß man im November 1997 mit der Deutschen Angestellten Akademie (DAA) einen Vertrag über die Nutzung von 14 Schulungszentren der DAA und deren gut ausgebaute DV-Infrastruktur. Zu diesem Zeitpunkt betrieb GfN gerade einmal drei eigene Schulungszentren, so daß durch diesen Deal die Grundlage gelegt wurde, das Geschäftsvolumen mittelfristig beinahe zu versechsfachen. Der Umsatzhöhepunkt dieser 14 im Aufbau befindlichen Schulungszentren wird für das Jahr 2000 erwartet. Doch auch hier liegt GfN über Plan: Waren ursprünglich die ersten Umsätze im Jahr 1999 geplant, konnten tatsächlich bereits in diesem Jahr erste Umsätze erzielt werden. Doch damit nicht genug: Nun zapft GfN im Rahmen des vor wenigen Monaten vorgestellten Archimedes Projekts auch EU-Fördertöpfe an. Bei diesem Projekt sollen Architekturstudenten die nötigen EDV-Kenntnisse vermittelt werden, um mit vernetzten und CAD-gestützten Arbeitsplätzen, wie sie in modernen Architekturbüros anzutreffen sind, zurechtzukommen. Bei Abschluß des Projekts stellte die EU Anschlußprojekte erst dann in Aussicht, wenn sich Archimedes über einen längeren Zeitraum bewährt hat. Nach unseren Informationen läuft Archimedes aber derart erfolgreich, daß bereits heute über zwei Nachfolgeprojekte Verhandlungen laufen. GfNs Vision ist es, langfristig zu einem führenden europäischen rundum-Dienstleister in der DV-Branche zu avancieren. Dazu wurde das Dienstleistungsangebot, über die Schulungen hinaus, um die Bereiche Outsourcing (Pidas Deutschland), Netzwerk Service (GNS) und Unternehmensberatung (GUB) erweitert. Derzeit expandiert
GfN an drei Fronten:
Geographisch durch den Aufbau neuer Schulungszentren (Basel, Berlin und Radolfzell) und durch Akquisition fremder Schulungszentren (z. B. Odin, Essen). In den nächsten Monaten sollen zahlreiche weitere Akquisitionen abgeschlossen werden. Inhaltlich durch die Hinzunahme neuer Schulungsangebote wie zum Beispiel Archimedes und die Nachfolgeprojekte. Ebenso aber versucht man bei den Akquisitionen zusätzliche Kompetenzen zu erwerben. So konnte GfN mit Odin SAP-Kompetenz gewinnen. Mittelfristig sollen nun auch an anderen Standorten - soweit sinnvoll - SAP-Schulungen angeboten werden. Qualitativ durch die Internet-Akademie (ITI), die derzeit als Tochter von GNS aufgebaut wird. Die Vorteile der dadurch möglichen Online-Schulungen liegen auf der Hand: Aufgrund der Personalnot in der DV-Branche ist es für Firmen schwierig, das ohnehin knappe Personal für eine u. U. mehrwöchige Schulung zu entbehren. Durch den Einsatz der ITI müssen die wertvollen Arbeitskräfte sehr viel seltener am Schulungszentrum selbst präsent sein, sondern können die meisten Schulungsschritte von ihrem Arbeitsplatz aus via PC und Internet durchführen, sogar ohne an einen starren Zeitplan gebunden zu sein. Dadurch bleibt der Mitarbeiter verfügbar. Der Arbeitgeber spart sich darüber hinaus die Kosten für Anreise und Unterbringung. Auch für GfN ergeben sich erhebliche Kostenersparnisse, da die Schulungen weniger personal- und kapitalintensiv werden. Die Expansion kann dadurch in Zukunft noch schneller erfolgen und die ohnehin schon sehr hohe Umsatzrendite wird weiter steigen. Derzeit ist die Internet-Akademie nach unseren Informationen in Europa konkurrenzlos.
Daher dürfte auch die Aktie der GNS Holding, die im 1. Quartal 99 unter der Federführung der Baader Wertpapierhandels AG am Freiverkehr debütiert, ein Erfolg werden. GfN, die mit 66% die Mehrheit an GNS hält und auch nach dem Börsengang eine Mehrheit halten wird, strebt für die Aktionäre der GfN ein Bezugsrecht an. GfN selbst wird voraussichtlich im 2. Quartal 99 an den Neuen Markt wechseln, was die Aktie für neue Anlegerschichten attraktiv machen und den Bekanntheitsgrad steigern wird. Außerdem wird GfN dadurch für Anleger transparenter, weil dann Quartalsberichte und Adhoc-Mitteilungen herausgegeben werden.
Bewertung
Bei GfN ist folgende Umsatzreihe möglich:
Umsatz
1996 3,6
1997 6,4
1998 15,0
1999 35,0
2000 80,0
Sie basiert auf der Annahme, daß GfN im Jahr 2000 20 Schulungszentren (Reutlingen, Ulm, Heidelberg, Radolfzell, Basel, Essen (Odin) und 14 DAA Zentren) mit jeweils 4 Mio. DM Umsatz betreibt. Dies ist eine sehr konservative Annahme, da sie das in Planung befindliche Schulungszentrum in Berlin, sowie weitere Akquisitionen nicht erfaßt. Außerdem orientieren wir uns mit 4 Mio. DM Umsatz pro Standort an der unteren Grenze der 4-5 Mio. DM Umsatz, die GfN allein mit Netzwerkschulungen pro Standort erreichen kann. Die Erfolge im Archimedes Projekt und die geplante Ausweitung der SAP-Schulungen auf weitere Standorte, weitere aus EU-Mitteln geförderte Projekte, über die bereits verhandelt wird, sowie die Umsätze der Tochter GNS sind nicht mitgerechnet. Berücksichtigt man, von den zu erwartenden Übernahmen abgesehen, alle diese Faktoren, so kann man für das Jahr 2000 auch mühelos Umsätze zwischen 120 und 160 Mio. DM errechnen. Auf Basis unserer Annahme von 80 Mio. DM Umsatz im Jahr 2000, dürfte, bei einer ebenfalls vorsichtig geschätzten Umsatzrendite von 10% nach Steuern und 1 Mio. ausstehenden Aktien (hier wurde für die mehrheitliche Übernahme von GNS und die Übernahme von Odin sogar recht hohe Verwässerung angesetzt), im Jahr 2000 ein Gewinn von 8 DM je Aktie erzielt werden. Beim derzeitigen Kurs von 180 DM ergibt sich somit ein 2000er KGV von rd. 23, was angesichts der sehr vorsichtigen Schätzung und der zu erwartenden weiteren Übernahmen auf Sicht von 12 Monaten mind. 100% Kurspotential ergibt. Ab dem Jahr 2000 versprechen wir uns, insbesondere von der Expansion ins nicht deutschsprachige europäische Ausland, Wachstumsimpulse.
Fazit
GfN ist nach wie vor äußerst aussichtsreich aufgrund der günstigen Bewertung, des dynamischen Managements, und der hohen Prognosefähigkeit der zukünftigen Umsätze und Gewinne. Noch in diesem Jahr erwarten wir den Abschluß einer weiteren Übernahme. Derzeit arbeiten Analysten an Studien zu GfN.
(al, 13.12.1998) - http://www.stisweekly.de
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