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Die Analysten der Bankverein Werther AG empfehlen den Titel von Gerry Weber für ertragsorientierte Anleger zum Kauf.
Gerry Weber sei der drittgrößte Hersteller von Damenoberbekleidung in Deutschland. Das traditionsreiche Unternehmen aus dem westfälischen Halle verfüge mittlerweile auch über ein starkes internationales Standbein. Das Unternehmen um Firmengründer Gerhard Weber werbe mit den Marken Taifun, Samoon und Gerry Weber um die Gunst der weiblichen Kundschaft. Deren Kauflaune habe in der zurückliegenden Wirtschaftsflaute freilich zu wünschen übrig gelassen. Das Luxuslabel YOMANIS habe gefloppt; eine weiteres Label - Court One - sei in die Kernmarke Gerry Weber integriert worden.
Auch die Mitte Dezember präsentierten vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2002/2003, das am 31. Oktober 2003 geendet habe, würden belegen, dass Gerry Weber das schwierige Geschäftsklima zu schaffen gemacht habe. Der Umsatz sei von 395 Mio. Euro auf rund 350 Mio. Euro gesunken, während das EBIT von zuvor 35,7 Mio. Euro auf rund 25 Mio. Euro nachgegeben habe. Gerry Weber habe jedoch gleichzeitig steigende Auftragseingänge für die Frühjahrskollektion gemeldet und habe angekündigt, im laufenden Geschäftsjahr die EBIT-Marge von zuletzt 7,3 Prozent auf mehr als 8 Prozent zu verbessern und auch den Umsatz moderat zu steigern. Als Dividende sollten unverändert 35 Cent ausgeschüttet werden.
Diese Ziele seien nach Auffassung der Bankverein Werther AG nicht zu hoch gesteckt. Gerry Weber expandiere zunehmend ins Ausland. Zusätzliche Erträge verspreche sich das Unternehmen von der Eröffnung neuer Shops und durch den forcierten Vertrieb aggressiv gepreister neuer Produktlinien. Der Turnaround sollte auch dank der sich aufhellenden Konsumentenstimmung und des laufenden Programms zur Optimierung innerbetrieblicher Prozesse gelingen. Da Gerry Weber seine Modeartikel vorwiegend im Euro-Raum verkaufe, dürfte auch der schwache Dollar eher Vorteile beim Einkauf bringen.
Aufgrund der zurückliegenden Enttäuschungen sei das Papier preiswert zu haben. Das KGV für das Jahr 2004 liege unter zehn, und die Dividendenrendite betrage mehr als fünf Prozent. Die Gerry Weber AG gehöre damit zu den preiswertesten Werten im Börsenindex SDAX - einem Segment, das in den zurückliegenden Monaten wieder eine deutlich höhere Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe.
Nach Einschätzung der Analysten der Bankverein Werther AG empfiehlt sich die Gerry Weber-Aktie als interessante Beimischung für das Depot ertragsorientierter Investoren. Sicherheitsorientierte Anleger sollten bei Kursen unter sieben Euro zugreifen.
Gerry Weber sei der drittgrößte Hersteller von Damenoberbekleidung in Deutschland. Das traditionsreiche Unternehmen aus dem westfälischen Halle verfüge mittlerweile auch über ein starkes internationales Standbein. Das Unternehmen um Firmengründer Gerhard Weber werbe mit den Marken Taifun, Samoon und Gerry Weber um die Gunst der weiblichen Kundschaft. Deren Kauflaune habe in der zurückliegenden Wirtschaftsflaute freilich zu wünschen übrig gelassen. Das Luxuslabel YOMANIS habe gefloppt; eine weiteres Label - Court One - sei in die Kernmarke Gerry Weber integriert worden.
Diese Ziele seien nach Auffassung der Bankverein Werther AG nicht zu hoch gesteckt. Gerry Weber expandiere zunehmend ins Ausland. Zusätzliche Erträge verspreche sich das Unternehmen von der Eröffnung neuer Shops und durch den forcierten Vertrieb aggressiv gepreister neuer Produktlinien. Der Turnaround sollte auch dank der sich aufhellenden Konsumentenstimmung und des laufenden Programms zur Optimierung innerbetrieblicher Prozesse gelingen. Da Gerry Weber seine Modeartikel vorwiegend im Euro-Raum verkaufe, dürfte auch der schwache Dollar eher Vorteile beim Einkauf bringen.
Aufgrund der zurückliegenden Enttäuschungen sei das Papier preiswert zu haben. Das KGV für das Jahr 2004 liege unter zehn, und die Dividendenrendite betrage mehr als fünf Prozent. Die Gerry Weber AG gehöre damit zu den preiswertesten Werten im Börsenindex SDAX - einem Segment, das in den zurückliegenden Monaten wieder eine deutlich höhere Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe.
Nach Einschätzung der Analysten der Bankverein Werther AG empfiehlt sich die Gerry Weber-Aktie als interessante Beimischung für das Depot ertragsorientierter Investoren. Sicherheitsorientierte Anleger sollten bei Kursen unter sieben Euro zugreifen.
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