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München (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der VISCARDI AG stufen die Aktie von Gerresheimer (ISIN DE000A0LD6E6 / WKN A0LD6E) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die Gerresheimer AG sei ein führender Anbieter von Spezialprodukten aus Glas sowie aus Kunststoff vorwiegend für die Pharma- & Life Science-Industrie. Nischenprodukte würden Spritzen, Ampullen und Inhalatoren umfassen. Bei anderen non-core Spezialsegmenten sei die Ausgliederung geplant.
Die Gerresheimer AG habe den Ausblick 2008 mit der Veröffentlichung der Q2-Zahlen bekräftigt. Diese würden einen um 12,8% auf EUR 276 Mio. gestiegenen Umsatz und ein fast verdreifachtes bereinigtes Konzernergebnis von EUR 17,6 Mio. ausweisen. Für das Gesamtjahr werde vor Währungsbereinigung und Trennung von Randaktivitäten ein Umsatzwachstum von 15% erwartet, nach Bereinigungen von 10%.
Das Unternehmen habe 21 Standorte in Europa, 13 in den USA und sechs in Asien. Hohe technische und regulatorische Barrieren hätten die Umsatzrendite des Unternehmens geschützt. Es gebe nur drei Hersteller von hochwertigen Röhrenglasbehältnissen, das Unternehmen Schott aus Deutschland sei das größte. Becton Dickinson sei der einzige weitere Hersteller von Spritzen.
Der Geschäftsbereich Tubular Glass entwickle Vorprodukte, Glasröhren und Spritzensysteme, einschließlich hochwertigen Borosilicatglases. Ungefähr die Hälfte der Tubular Glas-Vorprodukte werde an andere Hersteller verkauft. Nahezu alle bedeutenden Firmen in der Pharmazie würden Gerresheimer Flaschen oder Behältnisse für ihre Arzneimittel verwenden. Etwa 70% des Konzernumsatzes würden durch spezifische Primärbehältnisse, die von den Aufsichtsbehörden zugelassen würden, generiert. Einmal zugelassen, müssten die Pharmaunternehmen diese Behältnisse immer benutzen oder ein neues Zulassungsverfahren anstrengen.
Auch Kosmetik- und Lebensmittelunternehmen seien Abnehmer von Spezialflaschen, was zur Diversifizierung des Gerresheimer Kundenstammes beitrage. Kunden von Gerresheimer seien z. B. Beiersdorf, Avon, L’Oreal, Procter & Gamble, Unilever, Yves Rocher und Nestlé.
Die Nettoverschuldung könne Ende November bei ungefähr EUR 418 Mio. liegen. Der Free-Cashflow könne mittelfristig etwa EUR 40 Mio. betragen.
Seit Relisting im Juni 2007 zu EUR 40 habe die Aktie 14% an Wert verloren. Obwohl das KGV 2009 bei 16x und für 2010 bei 13x liege, könne das Umsatzwachstum schneller als in der übrigen pharmazeutischen Industrie zunehmen. Restrukturierungen und Kostenreduzierung könnten langfristig solides Gewinnwachstum bedeuten.
Beim unterdurchschnittlichen Risiko behalten die Analysten der VISCARDI AG das "buy"-Rating mit einem Kursziel von EUR 45 je Gerresheimer-Aktie bei. (Analyse vom 22.08.2008) (22.08.2008/ac/a/nw)
Die Gerresheimer AG sei ein führender Anbieter von Spezialprodukten aus Glas sowie aus Kunststoff vorwiegend für die Pharma- & Life Science-Industrie. Nischenprodukte würden Spritzen, Ampullen und Inhalatoren umfassen. Bei anderen non-core Spezialsegmenten sei die Ausgliederung geplant.
Die Gerresheimer AG habe den Ausblick 2008 mit der Veröffentlichung der Q2-Zahlen bekräftigt. Diese würden einen um 12,8% auf EUR 276 Mio. gestiegenen Umsatz und ein fast verdreifachtes bereinigtes Konzernergebnis von EUR 17,6 Mio. ausweisen. Für das Gesamtjahr werde vor Währungsbereinigung und Trennung von Randaktivitäten ein Umsatzwachstum von 15% erwartet, nach Bereinigungen von 10%.
Das Unternehmen habe 21 Standorte in Europa, 13 in den USA und sechs in Asien. Hohe technische und regulatorische Barrieren hätten die Umsatzrendite des Unternehmens geschützt. Es gebe nur drei Hersteller von hochwertigen Röhrenglasbehältnissen, das Unternehmen Schott aus Deutschland sei das größte. Becton Dickinson sei der einzige weitere Hersteller von Spritzen.
Auch Kosmetik- und Lebensmittelunternehmen seien Abnehmer von Spezialflaschen, was zur Diversifizierung des Gerresheimer Kundenstammes beitrage. Kunden von Gerresheimer seien z. B. Beiersdorf, Avon, L’Oreal, Procter & Gamble, Unilever, Yves Rocher und Nestlé.
Die Nettoverschuldung könne Ende November bei ungefähr EUR 418 Mio. liegen. Der Free-Cashflow könne mittelfristig etwa EUR 40 Mio. betragen.
Seit Relisting im Juni 2007 zu EUR 40 habe die Aktie 14% an Wert verloren. Obwohl das KGV 2009 bei 16x und für 2010 bei 13x liege, könne das Umsatzwachstum schneller als in der übrigen pharmazeutischen Industrie zunehmen. Restrukturierungen und Kostenreduzierung könnten langfristig solides Gewinnwachstum bedeuten.
Beim unterdurchschnittlichen Risiko behalten die Analysten der VISCARDI AG das "buy"-Rating mit einem Kursziel von EUR 45 je Gerresheimer-Aktie bei. (Analyse vom 22.08.2008) (22.08.2008/ac/a/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 21,56 € | 21,36 € | 0,20 € | +0,94% | 23.04./11:28 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0LD6E6 | A0LD6E | 66,50 € | 14,83 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
21,52 € | +0,75% | 11:38 |
| Stuttgart | 21,54 € | +1,32% | 11:14 |
| Xetra | 21,56 € | +0,94% | 11:20 |
| Düsseldorf | 21,22 € | 0,00% | 09:49 |
| Frankfurt | 21,80 € | -1,09% | 22.04.26 |
| München | 21,28 € | -4,14% | 08:00 |
| Hamburg | 21,14 € | -5,03% | 08:16 |
| Hannover | 21,14 € | -5,03% | 08:16 |
| Nasdaq OTC Other | 22,00 $ | -11,29% | 23.03.26 |
= Realtime
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