Gauss reduzieren




16.02.01 00:00
Berenberg Bank

Die Analysten der Berenberg Bank stufen die Aktie von Gauss Interprise (WKN 507460) auf „Reduzieren“ ein.

Das Unternehmen habe die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal 2000 und somit für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis hätten die Prognosen der Experten unterschritten. Wie bereits angenommen, habe die Gesellschaft die im November bestärkte Umsatzerwartung für das Jahr 2000 von 38,3 Mio. Euro deutlich verfehlt. In Anbetracht der seit dem dritten Quartal 2000 erfolgenden Konsolidierung der übernommenen Magellan Inc. sei der Umsatz um 280 Prozent auf 34 Mio. bis 35 Mio. erhöht worden. Diese Entwicklung könne in erster Linie auf die Investitionszurückhaltung in den USA zurückgeführt werden. Daher hätten die Erlöse bei der US-Tochter die Schätzungen um etwa 3 Mio. bis 4 Mio. Euro verfehlt. Zudem sei ein Auftrag in Höhe von 1,1 Mio. Euro nicht mehr im vierten Quartal verbucht worden.

Diese deutlich schwächer als prognostizierten Erlöse sowie Kosten in Höhe von 1,4 Mio. Euro in Verbindung mit der Magellan-Akquisition würden zumindest teilweise erklären, dass auch der EBITDA-Fehlbetrag in Höhe von 14 Mio. bis 15 Mio. Euro deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen von -4,5 Mio. Euro geblieben sei. Bedenklich stimme auch das unter den Erwartungen liegende Umsatzwachstum und der hohe negative Cash Flow, der dazu führen könnte, dass auch die bei der Kapitalerhöhung beschafften Mittel in absehbarer Zeit verbraucht würden.

Trotz des niedrigen Kursniveaus sollte der Anleger seine Bestände in den Neue Markt-Titel weiterhin verringern.






 
 
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