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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Christoph Schlienkamp, empfiehlt die Aktie von GERRY WEBER weiterhin zu kaufen.
Mit einem Umsatzplus von 12,2% und einer deutlich überproportionalen Steigerung sämtlicher Renditekennzahlen sei der Gruppe ein guter Start in das laufende Geschäftsjahr 2008/09 gelungen. In der Verbesserung der Profitabilität werde nach Meinung der Analysten deutlich, dass GERRY WEBER in den letzten Jahren die internen Prozesse optimiert und flexible Beschaffungsstrukturen sowie moderne Logistiksysteme eingeführt habe.
Die Konzernumsätze hätten mit 136,6 Mio. Euro (BHLe: 133 Mio. Euro) um 12,2% über dem Vorjahreswert von 121,8 Mio. Euro gelegen. Das EBIT sei - wie von den Analysten prognostiziert - um 20,1% von 9,9 Mio. Euro auf 11,9 Mio. Euro gestiegen. Die Marge habe sich um 0,6 Prozentpunkte auf 8,7% erhöht. Der Periodenüberschuss habe mit 7,4 Mio. Euro um 30,8% über dem Vorjahreswert von 5,7 Mio. Euro gelegen. Das Ergebnis je Aktie sei von 0,25 Euro auf 0,33 Euro gestiegen.
Die Auftragseingänge für die erste und zweite Kollektion zur Herbst/Winter-Saison 2009, die sich nur auf den Wholesale-Bereich beziehen und nicht das Retail-Segment umfassen würden, hätten sich zwar wie erwartet abgeflacht, würden aber mit 195,8 Mio. Euro immer noch um rund 3% über dem Niveau des Vorjahres liegen. Dabei sei jedoch zu beachten, dass GERRY WEBER seinen Kollektionsrhythmus umgestellt habe, so dass ein aussagekräftigerer Vergleich mit den Vorjahreswerten erst nach Abschluss der Orderrunde im Mai 2009 möglich sei. Bemerkenswert bleibe nach Ansicht der Analysten auch die Forderungsausfallquote von nur 0,1%.
Mit einer Eigenkapitalquote von 54,6% sei die Gruppe gut aufgestellt. Die nach wie vor hohe Quote habe sich gegenüber dem am 31.10.2008 ausgewiesenen Wert von 60,9% verringert, da zwischen dem 1.11.2008 und dem 31.01.2009 im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 368.216 eigene Aktien zurückgekauft worden seien. Die erfreuliche Liquiditätssituation des Unternehmens erlaube es, die geplanten Investitionen trotz der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Aussichten uneingeschränkt durchzuführen und vor allem die eigenen Retail-Aktivitäten auszubauen.
Der Konzern habe angesichts der wirtschaftlichen Perspektiven vor allem in Osteuropa und den weiter reduzierten Konjunkturerwartungen der Volkswirte für Westeuropa seinen Umsatzausblick für 2008/09 adjustiert und erwarte jetzt für das aktuelle Geschäftsjahr ein Wachstum von etwa 6% und damit einen Konzernumsatz von mindestens 600 Mio. Euro. Die Analysten seien zuletzt zurückhaltender als die Gesellschaft selbst gewesen und hätten einen Umsatz von 606 Mio. Euro prognostiziert. An ihrer Umsatzprognose würden die Analysten weiter festhalten. Überraschungspotenziale könnte es ihrer Meinung nach sicherlich auf der Ergebnisseite geben. GERRY WEBER halte an seinem EBIT-Margen-Ziel von 12% nach 11% im Vorjahr fest. Die Analysten seien hier selber zurückhaltender und würden unverändert mit einem leichten Rückgang der Marge rechnen.
Die vorgelegten Zahlen würden zeigen, dass sich die Gesellschaft auf Wachstumskurs bewege. Insgesamt sehe man keine Notwendigkeit, die Modelle nach der Vorlage des Quartalsberichts zu adjustieren. Das Kursziel für die Aktie werde weiterhin bei 22,50 Euro gesehen.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe empfehlen weiterhin, die Aktien von GERRY WEBER zu kaufen. (Analyse vom 27.03.2009)
(27.03.2009/ac/a/nw)
Mit einem Umsatzplus von 12,2% und einer deutlich überproportionalen Steigerung sämtlicher Renditekennzahlen sei der Gruppe ein guter Start in das laufende Geschäftsjahr 2008/09 gelungen. In der Verbesserung der Profitabilität werde nach Meinung der Analysten deutlich, dass GERRY WEBER in den letzten Jahren die internen Prozesse optimiert und flexible Beschaffungsstrukturen sowie moderne Logistiksysteme eingeführt habe.
Die Konzernumsätze hätten mit 136,6 Mio. Euro (BHLe: 133 Mio. Euro) um 12,2% über dem Vorjahreswert von 121,8 Mio. Euro gelegen. Das EBIT sei - wie von den Analysten prognostiziert - um 20,1% von 9,9 Mio. Euro auf 11,9 Mio. Euro gestiegen. Die Marge habe sich um 0,6 Prozentpunkte auf 8,7% erhöht. Der Periodenüberschuss habe mit 7,4 Mio. Euro um 30,8% über dem Vorjahreswert von 5,7 Mio. Euro gelegen. Das Ergebnis je Aktie sei von 0,25 Euro auf 0,33 Euro gestiegen.
Mit einer Eigenkapitalquote von 54,6% sei die Gruppe gut aufgestellt. Die nach wie vor hohe Quote habe sich gegenüber dem am 31.10.2008 ausgewiesenen Wert von 60,9% verringert, da zwischen dem 1.11.2008 und dem 31.01.2009 im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms 368.216 eigene Aktien zurückgekauft worden seien. Die erfreuliche Liquiditätssituation des Unternehmens erlaube es, die geplanten Investitionen trotz der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Aussichten uneingeschränkt durchzuführen und vor allem die eigenen Retail-Aktivitäten auszubauen.
Der Konzern habe angesichts der wirtschaftlichen Perspektiven vor allem in Osteuropa und den weiter reduzierten Konjunkturerwartungen der Volkswirte für Westeuropa seinen Umsatzausblick für 2008/09 adjustiert und erwarte jetzt für das aktuelle Geschäftsjahr ein Wachstum von etwa 6% und damit einen Konzernumsatz von mindestens 600 Mio. Euro. Die Analysten seien zuletzt zurückhaltender als die Gesellschaft selbst gewesen und hätten einen Umsatz von 606 Mio. Euro prognostiziert. An ihrer Umsatzprognose würden die Analysten weiter festhalten. Überraschungspotenziale könnte es ihrer Meinung nach sicherlich auf der Ergebnisseite geben. GERRY WEBER halte an seinem EBIT-Margen-Ziel von 12% nach 11% im Vorjahr fest. Die Analysten seien hier selber zurückhaltender und würden unverändert mit einem leichten Rückgang der Marge rechnen.
Die vorgelegten Zahlen würden zeigen, dass sich die Gesellschaft auf Wachstumskurs bewege. Insgesamt sehe man keine Notwendigkeit, die Modelle nach der Vorlage des Quartalsberichts zu adjustieren. Das Kursziel für die Aktie werde weiterhin bei 22,50 Euro gesehen.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe empfehlen weiterhin, die Aktien von GERRY WEBER zu kaufen. (Analyse vom 27.03.2009)
(27.03.2009/ac/a/nw)
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