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Wolfgang Albrecht, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die Fiat-Aktie (WKN 860008) mit Marketperformer.
Das Unternehmen habe erneut seine Prognose für das Gesamtjahr 2002 reduziert. Nach einem avisierten operativen Verlust von rund 400 Mio. Euro dürfte das Minus nunmehr zwischen 500 und 600 Mio. Euro betragen. Fiat könne dieses Ziel nur erreichen, wenn die Autosparte im vierten Quartal den Break-Even erreiche und die anderen Bereiche positive Ergebnisbeiträge lieferten. Die aufgrund der hohen Verluste bei Fiat Auto notwendig gewordene Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 2,5 Mrd. Euro sei beschlossen worden. Weder der italienische Staat noch General Motors würden sich allerdings an der Kapitalerhöhung beteiligen.
Weiter baue das Management auf drastische Kostensenkungen, um die chronisch schlechte Rendite in der Autosparte zu verbessern. Die Zusammenarbeit mit GM in den Bereichen Einkauf, Entwicklung und Komponentenaustausch dürfte weiter forciert werden. GM sei mit 20% an Fiat beteiligt. Fiat habe die Option, die restlichen Anteile ab 2004 an GM zu verkaufen.
Fiat stehe im nächsten Jahr vor zwei großen Herausforderungen. Zum einen müsse die Nettoverschuldung bis März 2003 auf 3,6 Mrd. Euro abgebaut werden (aktuell: 5,8 Mrd. Euro), zum anderen die Ertragserosion bei der Autosparte gestoppt werden. Der geplante Abbau von Überkapazitäten sei positiv zu werten. Die Verkaufsoption der Autosparte (ab 2004 an GM) sowie die niedrige Bewertung (KUV,SOTP) dürften für eine Kursstabilisierung sorgen.
Die Empfehlung der Analysten der LBBW für Fiat lautet Marketperformer.
Das Unternehmen habe erneut seine Prognose für das Gesamtjahr 2002 reduziert. Nach einem avisierten operativen Verlust von rund 400 Mio. Euro dürfte das Minus nunmehr zwischen 500 und 600 Mio. Euro betragen. Fiat könne dieses Ziel nur erreichen, wenn die Autosparte im vierten Quartal den Break-Even erreiche und die anderen Bereiche positive Ergebnisbeiträge lieferten. Die aufgrund der hohen Verluste bei Fiat Auto notwendig gewordene Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 2,5 Mrd. Euro sei beschlossen worden. Weder der italienische Staat noch General Motors würden sich allerdings an der Kapitalerhöhung beteiligen.
Fiat stehe im nächsten Jahr vor zwei großen Herausforderungen. Zum einen müsse die Nettoverschuldung bis März 2003 auf 3,6 Mrd. Euro abgebaut werden (aktuell: 5,8 Mrd. Euro), zum anderen die Ertragserosion bei der Autosparte gestoppt werden. Der geplante Abbau von Überkapazitäten sei positiv zu werten. Die Verkaufsoption der Autosparte (ab 2004 an GM) sowie die niedrige Bewertung (KUV,SOTP) dürften für eine Kursstabilisierung sorgen.
Die Empfehlung der Analysten der LBBW für Fiat lautet Marketperformer.








