Starke Quartalszahlen aus Singapur treffen auf geopolitische Unruhen im Nahen Osten. Während japanische Immobilienriesen von steigenden Mieten profitieren, drückt die Risikoaversion in Hongkong auf die Stimmung. Der FTSE EPRA Nareit Developed Asia Dividend Index pendelt am Freitag in einer engen Spanne um 1.945 Punkte.
Divergenz zwischen Tokio und Hongkong
Die Dynamik innerhalb des Index zeigt ein zweigeteiltes Bild. In Tokio trieben frische Inflationsdaten den Nikkei 225 um 0,66 Prozent nach oben. Parallel dazu verlor der Hang Seng Index in Hongkong rund ein Prozent an Boden. Berichte über Schiffsbeschlagnahmungen in der Straße von Hormus lösten eine Flucht in sichere Häfen aus, was besonders die chinesischen Komponenten belastete.
Indes bleibt die fundamentale Lage in Japan für Immobilienwerte günstig. Die Kerninflation zieht zwar an, bleibt aber unter dem Ziel der Zentralbank. Dies nährt die Erwartung, dass die Zinsen vorerst niedrig bleiben — ein positives Umfeld für fremdfinanzierte Immobilienkonzerne wie Mitsui Fudosan oder Mitsubishi Estate.
Starke Zahlen in Singapur
Suntec REIT gehörte mit einem deutlichen Kurssprung zu den Gewinnern des Tages. Das Unternehmen meldete für das erste Quartal 2026 eine Steigerung der Ausschüttung je Aktie um knapp 24 Prozent. Treiber waren die Erholung im Büro- und Einzelhandelssektor sowie gesunkene Finanzierungskosten. Auch Keppel REIT profitierte von einer hohen Vermietungsquote seiner gewerblichen Objekte in Singapur.
Weniger glücklich agierte First REIT, dessen Ausschüttungswert um fast 14 Prozent einbrach. Hier belasteten vor allem Währungseffekte durch die Abwertung des Yen und der indonesischen Rupiah gegenüber dem Singapur-Dollar. In China rutschte derweil der Branchenriese China Vanke leicht ab, da Investoren verstärkt in defensivere Titel umschichteten.
Technisch gesehen testet der Index derzeit eine Unterstützung bei 1.940 Punkten. Die Dividendenrendite liegt mit 4,79 Prozent weiterhin auf einem Niveau, das für Einkommensinvestoren interessant bleibt. Der Index notiert zudem leicht über seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 100 Tage.
Am kommenden Montag richtet sich der Blick der Marktteilnehmer auf die Zinsentscheidung der Bank of Japan. Zudem dürften weitere Nachrichten aus der Straße von Hormus darüber entscheiden, ob der Index die psychologische Marke von 2.000 Punkten anvisiert oder die Unterstützung bei 1.900 Punkten erneut testen muss.
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