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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst von SES Research, empfiehlt die Aktie von FLUXX (ISIN DE0005763502 / WKN 576350) weiterhin zu halten.
Das Bundeskartellamt habe mit seinen heute veröffentlichten Entscheidungen Rechtsklarheit betreffend den stationären Vertrieb von Lotterieprodukten geschaffen. Die Entscheidungen seien für das Direktlotto-Geschäft von FLUXX von weitreichender und erheblicher Bedeutung: Die Behinderung sowie der Boykott der Lottogesellschaften des Vertriebs von Lotterieprodukten würden einen nicht zu duldenden Verstoß sowohl gegen das deutsche als auch gegen das europäische Kartellrecht darstellen.
Das Bundeskartellamt werte die Vertragskündigungen der Lottogesellschaften Niedersachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein als Auswuchs des Boykotts und erkläre sie somit für nichtig. Zukünftig stünden die Landeslottogesellschaften im Wettbewerb. Zudem dürfen die Landeslottogesellschaften keine Absprachen mehr über zu zahlende Provisionen treffen. Alle Beschlüsse müssten sofort vollzogen werden. Das bedeute, sollten die Lottogesellschaften Rechtsmittel gegen die Beschlüsse einlegen, bewirke das keine Aufschiebung der Umsetzung der Entscheidungen.
Per 30.06.2006 hätten sich 150 Shops in der Rollout-Phase befunden. Aufgrund der heute geschaffenen Rechtssicherheit gehe man davon aus, dass FLUXX im zweiten Halbjahr die Auslieferungs- und Anbindungsrate deutlich steigern dürfte. Des Weiteren sei zu erwarten, dass aufgrund der heute bekannt gegebenen Kartellamtsentscheidung, FLUXX in den nächsten Monaten weitere Vertragsabschlüsse mit Supermarktketten bekannt geben werde, was nochmals die Auslieferungsrate insbesondere mit Hinblick auf 2007e beschleunigen werde. Somit bleibe der Newsflow zunächst positiv.
Jedoch würden zwei wesentliche Unsicherheitsfaktoren bestehen bleiben: Zum einen stelle sich die Frage, wie lange es in den Supermärkten dauere, bis Kunden sich an die installierten Terminals gewöhnt hätten und entsprechend die Auslastung steige. Zum anderen gehe man davon aus, dass FLUXX den First-Mover-Vorteil in den nächsten Monaten verlieren sollte. Man rechne, dass nach der heute gegebenen Rechtsklarheit weitere Unternehmen Stationärlösungen auf den Markt bringen würden.
Aufgrund der weiter bestehenden Unsicherheit bei Sportwetten, der Frage der Terminal-Auslastung sowie des Risikos neuer Wettbewerber im Stationärvertrieb belassen die Analysten von SES Research ihr Rating für die Aktie von FLUXX weiter bei "halten". Ihre neuen Prognosen würden die Analysten in den nächsten Tagen veröffentlichen. Trotz der heute sehr positiven Nachricht von FLUXX würden sie davon ausgehen, wie bereits angekündigt, ihre Prognosen reduzieren zu müssen. Das Kursziel werde "under review" genommen. (28.08.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Bundeskartellamt habe mit seinen heute veröffentlichten Entscheidungen Rechtsklarheit betreffend den stationären Vertrieb von Lotterieprodukten geschaffen. Die Entscheidungen seien für das Direktlotto-Geschäft von FLUXX von weitreichender und erheblicher Bedeutung: Die Behinderung sowie der Boykott der Lottogesellschaften des Vertriebs von Lotterieprodukten würden einen nicht zu duldenden Verstoß sowohl gegen das deutsche als auch gegen das europäische Kartellrecht darstellen.
Das Bundeskartellamt werte die Vertragskündigungen der Lottogesellschaften Niedersachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein als Auswuchs des Boykotts und erkläre sie somit für nichtig. Zukünftig stünden die Landeslottogesellschaften im Wettbewerb. Zudem dürfen die Landeslottogesellschaften keine Absprachen mehr über zu zahlende Provisionen treffen. Alle Beschlüsse müssten sofort vollzogen werden. Das bedeute, sollten die Lottogesellschaften Rechtsmittel gegen die Beschlüsse einlegen, bewirke das keine Aufschiebung der Umsetzung der Entscheidungen.
Jedoch würden zwei wesentliche Unsicherheitsfaktoren bestehen bleiben: Zum einen stelle sich die Frage, wie lange es in den Supermärkten dauere, bis Kunden sich an die installierten Terminals gewöhnt hätten und entsprechend die Auslastung steige. Zum anderen gehe man davon aus, dass FLUXX den First-Mover-Vorteil in den nächsten Monaten verlieren sollte. Man rechne, dass nach der heute gegebenen Rechtsklarheit weitere Unternehmen Stationärlösungen auf den Markt bringen würden.
Aufgrund der weiter bestehenden Unsicherheit bei Sportwetten, der Frage der Terminal-Auslastung sowie des Risikos neuer Wettbewerber im Stationärvertrieb belassen die Analysten von SES Research ihr Rating für die Aktie von FLUXX weiter bei "halten". Ihre neuen Prognosen würden die Analysten in den nächsten Tagen veröffentlichen. Trotz der heute sehr positiven Nachricht von FLUXX würden sie davon ausgehen, wie bereits angekündigt, ihre Prognosen reduzieren zu müssen. Das Kursziel werde "under review" genommen. (28.08.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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Aktuell
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